Kingman Minerals:
Bohrungen abgeschlossen, Ergebnisse stehen kurz bevor! Jetzt rein?
Anzeige
Wirtschafts- & Börsenlexikon Börsen- und Finanzbegriffe von A bis Z
4416 Begriffe
| Begriff | Thema | |
|---|---|---|
| Fonds | Eine gebündelte Kapitalanlage, in die Anleger Geld einzahlen, um es von professionellen Managern in Wertpapiere, Immobilien oder andere Vermögenswerte investieren zu lassen | |
| Fondszertifikate | Eine Anlageform, bei der Anteile an einem Investmentfonds in Form von Wertpapieren (Zertifikaten) verbrieft sind, die handelbar, übertragbar und meist an der Börse notiert werden können, wobei der Kurs vom Nettoinventarwert abweichen kann | |
| Forderungen | Eine vertragliche oder gesetzliche Verpflichtung, bei der eine Partei berechtigt ist, von einer anderen Partei die Erbringung einer Leistung, meist Zahlung eines Geldbetrags, zu verlangen | |
| Forderungen an Kreditinstitute | Eine vertragliche oder gesetzliche Verpflichtung, die eine natürliche oder juristische Person gegenüber einem Kreditinstitut geltend machen kann, insbesondere die Auszahlung von Guthaben, die Rückzahlung von Einlagen oder die Erfüllung sonstiger bankrechtlicher Leistungspflichten | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Eine Forderung gegenüber Kunden oder Geschäftspartnern aus erbrachten Warenlieferungen oder Dienstleistungen, die noch nicht bezahlt wurden und somit als offene Rechnungsbeträge im Umlaufvermögen bilanziert werden | |
| Forward-Kontrakt | Ein flexibles und maßgeschneidertes Finanzinstrument, das Unternehmen und Investoren die Möglichkeit bietet, sich gegen zukünftige Preisschwankungen abzusichern oder auf künftige Preisentwicklungen zu spekulieren | |
| Fraktion | Eine Fraktion (im Kontext Ordervolumen) ist ein Teilvolumen einer großen Wertpapierorder, das in kleinere Einheiten aufgeteilt wird, um die Ausführung an der Börse zu erleichtern, Marktimpact zu reduzieren und bessere Preise zu erzielen. | |
| Free Float | Eine frei handelbare Aktienanzahl eines börsennotierten Unternehmens, die nicht durch dauerhafte strategische Beteiligungen, Sperrfristen oder Anteile von Großaktionären gebunden ist und somit am Markt frei verfügbar ist | |
| Free Lunch | Eine Situation im Finanz- oder Wirtschaftskontext, in der ein Investor oder Marktteilnehmer ohne zusätzliches Risiko oder ohne Kapitaleinsatz eine positive Rendite oder einen Gewinn erzielen kann, was in effizienten Märkten als theoretisch unmöglich gilt | |
| Freibeträge | Ein zentrales Instrument des Steuerrechts, das darauf abzielt, steuerliche Erleichterungen zu gewähren und die Steuerlast für bestimmte Einkommens- und Vermögensarten zu mindern | |
| Freistellungsauftrag | Eine Anweisung an ein Kreditinstitut, Kapitalerträge bis zur Höhe des Sparer-Pauschbetrags vom automatischen Abzug der Abgeltungsteuer freizustellen und somit steuerfrei auszuzahlen | |
|
|
||
| Fremdkapital | Ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensfinanzierung, der zahlreiche Vorteile, wie steuerliche Abzugsfähigkeit und die Möglichkeit zur Hebelwirkung bietet | |
| Fremdkapitalquote | Eine Kennzahl, die den Anteil des Fremdkapitals am gesamten Kapital eines Unternehmens angibt und somit den Verschuldungsgrad bzw. die Finanzierungsstruktur widerspiegelt | |
| Friends and Family Programm | Eine Finanzierungs- oder Verkaufsrunde, bei der ein Startup oder Projekt Anteile, Token oder Zugang zu besonders günstigen Konditionen zunächst ausschließlich Freunden, Familie und engen Vertrauten anbietet, bevor es externen Investoren geöffnet wird | |
| Garantiezertifikat | Ein strukturiertes Finanzinstrument, das die vollständige Rückzahlung des eingesetzten Kapitals am Ende der Laufzeit garantiert und gleichzeitig eine begrenzte Partizipation an der positiven Wertentwicklung eines Basiswerts ermöglicht | |
| Garantiefonds | Ein gesetzlich oder freiwillig eingerichteter Schutzmechanismus, der Anlegern oder Einlegern bei Insolvenz eines Finanzinstituts eine Entschädigung bis zu einer festgelegten Grenze zusichert | |
| Garantieprodukte | Eine strukturierte Anlageform, die dem Anleger zumindest die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals am Ende der Laufzeit garantiert und oft zusätzlich eine begrenzte Gewinnbeteiligung ermöglicht | |
| GDP (Gross Domestic Product) | Eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die den Gesamtwert aller innerhalb eines Landes in einem bestimmten Zeitraum produzierten Waren und Dienstleistungen zu Marktpreisen misst | |
| Gearing | Eine Strategie oder Kennzahl, die den Einsatz von Fremdkapital im Verhältnis zum Eigenkapital beschreibt, um die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital zu erhöhen, jedoch auch das Verlustrisiko entsprechend verstärkt | |
| Gebuchte Bruttobeiträge (Bilanz) | Eine Position in der Bilanz eines Versicherungsunternehmens, die die Summe aller von Kunden bereits gezahlten oder noch zu zahlenden Versicherungsprämien darstellt, bevor Abzüge für Rückversicherung oder andere Korrekturen vorgenommen werden | |
| Gedeckte Position | Eine Situation im Finanz- und Risikomanagement, bei der eine bestehende Risikoposition durch ein gegenläufiges Geschäft oder ein Derivat so abgesichert wird, dass das Gesamtrisiko neutralisiert oder deutlich reduziert ist | |
| Gedeckter Call | Ein gedeckter Call ist eine Optionsstrategie, bei der der Anleger gleichzeitig eine Short-Position in einer Call-Option und eine Long-Position in dem zugrunde liegenden Basiswert hält | |
|
|
||
| Gegengeschäft | Eine Transaktion, die eine bestehende Position in die entgegengesetzte Richtung eröffnet oder schließt, um ein Risiko auszugleichen oder zu neutralisieren | |
| Geisterstunde | Eine Phase am Ende des Börsentages, in der verstärkt Orders platziert werden, um Positionen anzupassen oder abzurechnen, was häufig zu höherer Volatilität und signifikanten Kursbewegungen führt | |
| Gekaufter Spread | Eine Optionsstrategie, bei der ein Anleger gleichzeitig eine Option kauft und eine andere Option desselben Typs (Call oder Put) mit höherem Basispreis oder späterem Verfall verkauft, um das Risiko zu begrenzen und von einer moderaten Kursbewegung zu profitieren | |
| Geld-Brief-Spanne (Bid-Ask Spread) | Die Differenz zwischen dem höchsten Kaufpreis, den Käufer bieten, und dem niedrigsten Verkaufspreis, zu dem Verkäufer anbieten, die die Liquidität und die Transaktionskosten eines Wertpapiers widerspiegelt | |
| Geldentwertung | Der anhaltende Verlust der Kaufkraft einer Währung, der sich in einem allgemeinen Anstieg des Preisniveaus für Güter und Dienstleistungen äußert | |
| Geldkapital | Eine Form des Kapitals, die in liquider Form als Bargeld, Sichteinlagen oder kurzfristig verfügbare Guthaben bei Banken gehalten wird und unmittelbar für Zahlungen oder Investitionen einsetzbar ist | |
| Geldkurs | Ein Preis, zu dem ein Händler oder eine Bank Wertpapiere oder Devisen kauft, der in der Regel unter dem Briefkurs liegt, um die Handelsspanne zu gewährleisten | |
| Geldmarkt | Ein Markt, auf dem kurzfristige Finanzmittel mit Laufzeiten von maximal einem Jahr gehandelt werden, vor allem in Form von Einlagen, Wertpapieren und Krediten zwischen Banken und großen Unternehmen | |
| Geldmarktfonds | Ein Investmentfonds, der ausschließlich in kurzfristige, hochliquide und sichere Geldmarktinstrumente investiert, um eine stabile Wertentwicklung bei hoher Liquidität und niedrigem Risiko zu erzielen | |
| Geldmarktnahe Fonds | Ein Investmentfonds, der überwiegend in kurzfristige, hochliquide Geldmarktinstrumente oder geldmarktnahe Anlagen investiert, um eine stabile Wertentwicklung bei hoher Liquidität und geringem Risiko zu erreichen | |
| Geldmarktpapiere | Ein Finanzinstrument, das als kurzfristiger Schuldtitel mit Laufzeiten von maximal einem Jahr auf dem Geldmarkt gehandelt wird und vor allem von Banken, Unternehmen und Staaten zur Deckung kurzfristigen Finanzbedarfs ausgegeben wird | |
|
|
||
| Geldmenge | Die Gesamtheit aller in einer Volkswirtschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhandenen Zahlungsmittel, einschließlich Bargeld und Buchgeld, die von der Zentralbank gesteuert wird | |
| Geldmengenaggregat | Ein standardisiertes Maß, mit dem die Zentralbank die gesamte Geldmenge einer Volkswirtschaft erfasst und in abgestuften Aggregaten wie M1, M2 oder M3 gliedert, um die Geldpolitik zu steuern | |
| Geldpolitik | Ein zentrales Instrument der wirtschaftlichen Steuerung, das von Zentralbanken genutzt wird, um Preisstabilität, Wirtschaftswachstum und Finanzstabilität zu fördern | |
| General Standard | Ein Börsensegment der Frankfurter Wertpapierbörse, das mittelständischen Unternehmen den Zugang zum regulierten Markt ermöglicht und dabei geringere Transparenz- und Publizitätsanforderungen als der Prime Standard stellt | |
| Genussaktie | Eine hybride Wertpapierform, die dem Inhaber anteilige Beteiligung am Gewinn und am Liquidationserlös sichert, ohne klassisches Eigenkapital zu bilden | |
| Genussschein | Ein hybrides Finanzinstrument, das weder Aktie noch Anleihe ist und dem Inhaber meist eine gewinnabhängige Ausschüttung sowie eine Beteiligung am Liquidationserlös gewährt, ohne Stimmrechte oder Eigentumsanteile am Unternehmen zu vermitteln | |
| Geregelter Markt | Ein organisierter Handelsplatz an einer Börse, auf dem Wertpapiere nach festen Regeln, Transparenzvorschriften und Überwachung durch die Börsenaufsicht gehandelt werden | |
| Gesamtkapitalrendite | Eine Kennzahl, die den erwirtschafteten Gewinn vor Zinsen und Steuern ins Verhältnis zum durchschnittlich eingesetzten Gesamtkapital setzt und damit die Gesamteffizienz der Kapitalnutzung eines Unternehmens misst | |
| Geschlossene Immobilienfonds | Eine Anlageform, bei der ein festes Kapitalvolumen einmalig eingesammelt wird, um konkrete Immobilienobjekte zu erwerben, mit begrenzter Laufzeit und ohne laufende Anteilsrücknahme während der Fondslaufzeit | |