KI Börsenbeben

OpenAI bereitet IPO vor 09.06.2026, 17:44 Uhr Jetzt kommentieren: 0

KI Börsenbeben: OpenAI bereitet IPO vor
© Bild: iStock.com/Robert Way
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Name Aktuell Diff. Börse
Alphabet 315,75 EUR +0,25 % Lang & Schwarz
Apple 252,18 EUR -3,28 % Lang & Schwarz
Goldman Sachs Group 891,90 EUR -1,59 % Lang & Schwarz
Morgan Stanley 181,98 EUR -1,13 % Lang & Schwarz
NVIDIA 179,73 EUR -0,37 % Lang & Schwarz

Gestern SpaceX, jetzt OpenAI

Wie bereits gestern berichtet, bereitet SpaceX von Elon Musk einen der spektakulärsten Börsengänge der Tech Geschichte vor. Nun zieht OpenAI nach und macht den nächsten Schritt in Richtung Kapitalmarkt. Der Konzern erklärte: „Wir haben kürzlich einen vertraulichen S-1-Antrag eingereicht. Da wir davon ausgehen, dass dieser an die Öffentlichkeit gelangen wird, geben wir dies hiermit bekannt.“

Zeitpunkt bleibt bewusst offen

Der genaue Zeitplan für den möglichen IPO steht weiter nicht fest. OpenAI teilte mit: „Wir haben uns noch nicht auf einen Zeitpunkt geeinigt.“ Das Unternehmen betonte zugleich, dass einige Vorhaben als privates Unternehmen leichter umzusetzen seien. Trotzdem verschafft die Einreichung dem ChatGPT Entwickler die Möglichkeit, schneller an die Börse zu gehen, falls dieser Weg strategisch sinnvoll wird.

Milliardenrennen um KI Kapital

OpenAI wird mit mehr als rund 737 Milliarden Euro bewertet. Zudem ist eine Mitarbeiter Transaktion geplant, bei der Beschäftigte Aktien auf Basis einer Bewertung von rund 738 Milliarden Euro verkaufen könnten. Der Schritt soll kurzfristigen Liquiditätsdruck senken. Insgesamt hat OpenAI bereits mehr als rund 156 Milliarden Euro eingesammelt, braucht aber weiter enorme Mittel für Rechenzentren, Chips, Cloud Kapazitäten und neue KI Modelle.

SpaceX setzt die Messlatte brutal hoch

Besonders stark wirkt der Vergleich mit SpaceX. Die Weltraumfirma von Elon Musk strebt eine Bewertung von fast 1,56 Billionen Euro an. Mit möglichen Einnahmen von rund 65 Milliarden Euro könnte es der größte Börsengang aller Zeiten werden. Goldman Sachs und Morgan Stanley spielen bei den Vorbereitungen eine wichtige Rolle

Anthropic verschärft den Dreikampf

Anthropic hatte ebenfalls vertraulich einen Börsengang angemeldet. Der Entwickler des KI Chatbots Claude wurde kurz zuvor nach einer Finanzierungsrunde mit rund 836 Milliarden Euro bewertet und lag damit über OpenAI. Damit verschärft sich vor allem der direkte Wettbewerb zwischen OpenAI und Anthropic um Kapital, Rechenleistung und Marktanteile im KI Geschäft. Für Anleger rücken dadurch auch bereits börsennotierte Werte wie Alphabet, Nvidia und Apple stärker in den Fokus. OpenAI Chef Sam Altman beschreibt die neue Phase so: „The economy is beginning to reshape around AI.“

Bn-Redaktion/ar
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