BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: 22UA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 667.263
theonlydeal
theonlydeal, 8. Jun 18:27 Uhr
1

Der Wunsch des Aufsichtsrats, dass der neue CEO gut mit Prof. Sahin auskommt, ist ein Zeichen für die beabsichtigte sehr enge und gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Arbeitsverteilung: Das eine Unternehmen kommerzialisiert den Erfolg (Zulassungsstudien und Vertrieb). Das andere Unternehmen forscht an sehr innovativen Technologien und Wirkstoffen. Wie im Fußball, einer liefert die Vorlagen und der andere verwandelt. Ugur Sahin hat gezeigt, dass durch seine Forschung auf Anhieb Milliardenpotenziale erschaffen kann. Seine Biontech bekommt die Chancen als erstes angeboten.

Sahin ist ohne Zweifel fachlich top aber wenn man ehlich sein will, war es größtenteils einfach Glück, dass Biontech mit Corona Milliarden verdient hat. Die hatten einfach das richtige Produkt zur richtigen Zeit.
DiMarco
DiMarco, 8. Jun 19:14 Uhr
0
Zumindest stimmt jetzt die Richtung = Kurstechnisch 😉
forza.sempre
forza.sempre, 8. Jun 19:21 Uhr
3

....aber doch nicht in einer Situation, in der unmittelbar vor der Bestellung eines neuen CEOs so tiefgreifende Veränderungen und Transaktionen stattfinden sollen. Da braucht es aus meiner Sicht einen in jeder Hinsicht unabhängigen und unbefangenen Nachfolger, der gegen etwaig zum Nachteil des Unternehmens getroffene Vereinbarungen notfalls auch juristisch vorgeht.

Der Markt hat mit BioNTech grundsätzlich eher mehr als weniger Bauchschmerzen. Das dürfte auch mit den Unklarheiten in der Führungsebene zu tun.
theonlydeal
theonlydeal, 8. Jun 19:26 Uhr
0

Zumindest stimmt jetzt die Richtung = Kurstechnisch 😉

Was stimmt? Egal wie gross man den Zeitbereich wählt, es gibt nur eine Richtung: Süden
forza.sempre
forza.sempre, 8. Jun 19:57 Uhr
2
Ist mit einer BLA bei der FDA zu rechnen (T-Pam), wenn die Führungsriege in dieser Art mit sich selbst beschäftigt ist? Personalpolitik überlagert die Sachpolitik, isn’t it?
Artikel14
Artikel14, 8. Jun 17:57 Uhr
4
Der Wunsch des Aufsichtsrats, dass der neue CEO gut mit Prof. Sahin auskommt, ist ein Zeichen für die beabsichtigte sehr enge und gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Arbeitsverteilung: Das eine Unternehmen kommerzialisiert den Erfolg (Zulassungsstudien und Vertrieb). Das andere Unternehmen forscht an sehr innovativen Technologien und Wirkstoffen. Wie im Fußball, einer liefert die Vorlagen und der andere verwandelt. Ugur Sahin hat gezeigt, dass durch seine Forschung auf Anhieb Milliardenpotenziale erschaffen kann. Seine Biontech bekommt die Chancen als erstes angeboten.
D
DrZaphod, 8. Jun 17:56 Uhr
4
Eine vertrauensvolle professionelle Zusammenarbeit ist sicher das was man anstreben sollte. Vielleicht sollte man den Begriff "auskommen" näher definieren bzw. BioNTech, was sie damit meinen. Die Qualitäten die es braucht das Unternehmen dahin zu führen wo sie sich selber offenbar sehen (und wir es uns erhoffen) erfordern Eigenschaften, wie Durchsetzungsstärke auch gegen interne Widerstände und vieles mehr. Das macht solche Leute nicht immer sympathisch. Heisst aber nicht das man ohne soziale Verantwortung handeln sollte Das tun schon genug CEOs. Und so gut die Substanzen sein mögen, scheint es neben dieser Entwicklung auch einiges intern zu geben was dringend strukturiert werden muss. Erstaunlich bleibt für mich im Nachhinein, wenn ich erkenne dass das nicht meine Kompetenz ist, und nichts ist wofür man angeblich brennt, hole ich mir jemanden der das kann. Am Geld mangelt es ja nicht um sich da Fachleute einzukaufen. Dass das in der Vergangenheit versäumt wurde, ist etwas was ich den Verantwortlichen vorwerfe.
Gelassenheit98
Gelassenheit98, 8. Jun 17:40 Uhr
1

Interessant. Für dich ist also die Person, die sich mit Sahin am besten persönlich auskommt eine fachlich geeignete? Äpfel und Birnen?

Das habe ich so nicht geschrieben.
M
Mrnafuture, 8. Jun 17:39 Uhr
1

Fachliche und menschliche Qualifikation sind natürlich die Grundlage, das ist klar, aber ein geordneter Wechsel braucht gerade im Top-Management oft eine gewisse Abstimmung zwischen altem und neuem CEO, schon allein wegen Wissenstransfer, strategischer Kontinuität usw.... Das ist weniger "Sympathiefrage" als vielmehr Risikomanagement im Sinne der Organisation.

...anders ausgedrückt: Ich sehe Sahin mittlerweile als (hauptverantwortlichen) Teil des Problems, nicht als Teil der Lösung. Von daher wünsche ich mir einen unabhängigen Nachfolger. Aber das mag jeder sehen, wie er möchte
Gelassenheit98
Gelassenheit98, 8. Jun 17:37 Uhr
0

....aber doch nicht in einer Situation, in der unmittelbar vor der Bestellung eines neuen CEOs so tiefgreifende Veränderungen und Transaktionen stattfinden sollen. Da braucht es aus meiner Sicht einen in jeder Hinsicht unabhängigen und unbefangenen Nachfolger, der gegen etwaig zum Nachteil des Unternehmens getroffene Vereinbarungen notfalls auch juristisch vorgeht.

Unabhängigkeit ist selbstverständlich wichtig, aber die Vorstellung, der neue CEO müsse quasi als Gegenspieler auf juristischer Mission gegen den Vorgänger starten, wirkt etwas schief....
theonlydeal
theonlydeal, 8. Jun 17:31 Uhr
0

Also, dass die neue Führung mit Sahin auskommen soll, ist für mich noch keine Vetternwirtschaft, sondern gesunder Menschenverstand. Die bessere Frage ist doch: Ist die Person fachlich die Richtige? Wenn ja, sehe ich darin kein Problem.

Interessant. Für dich ist also die Person, die sich mit Sahin am besten persönlich auskommt eine fachlich geeignete? Äpfel und Birnen?
M
Mrnafuture, 8. Jun 17:30 Uhr
1

Fachliche und menschliche Qualifikation sind natürlich die Grundlage, das ist klar, aber ein geordneter Wechsel braucht gerade im Top-Management oft eine gewisse Abstimmung zwischen altem und neuem CEO, schon allein wegen Wissenstransfer, strategischer Kontinuität usw.... Das ist weniger "Sympathiefrage" als vielmehr Risikomanagement im Sinne der Organisation.

....aber doch nicht in einer Situation, in der unmittelbar vor der Bestellung eines neuen CEOs so tiefgreifende Veränderungen und Transaktionen stattfinden sollen. Da braucht es aus meiner Sicht einen in jeder Hinsicht unabhängigen und unbefangenen Nachfolger, der gegen etwaig zum Nachteil des Unternehmens getroffene Vereinbarungen notfalls auch juristisch vorgeht.
Gelassenheit98
Gelassenheit98, 8. Jun 17:23 Uhr
0

Sorry, da bin ich komplett anderer Auffassung. Entscheidend sollte allein die fachliche und menschliche Qualifikation sein und nicht, ob man mit dem scheidenden CEO gut auskommt oder nicht. Letzteres wäre für mich aus Gründen der compliance sogar eher ein Hemmnis für einen Bewerber.

Fachliche und menschliche Qualifikation sind natürlich die Grundlage, das ist klar, aber ein geordneter Wechsel braucht gerade im Top-Management oft eine gewisse Abstimmung zwischen altem und neuem CEO, schon allein wegen Wissenstransfer, strategischer Kontinuität usw.... Das ist weniger "Sympathiefrage" als vielmehr Risikomanagement im Sinne der Organisation.
M
Mrnafuture, 8. Jun 17:13 Uhr
1

Also, dass die neue Führung mit Sahin auskommen soll, ist für mich noch keine Vetternwirtschaft, sondern gesunder Menschenverstand. Die bessere Frage ist doch: Ist die Person fachlich die Richtige? Wenn ja, sehe ich darin kein Problem.

Sorry, da bin ich komplett anderer Auffassung. Entscheidend sollte allein die fachliche und menschliche Qualifikation sein und nicht, ob man mit dem scheidenden CEO gut auskommt oder nicht. Letzteres wäre für mich aus Gründen der compliance sogar eher ein Hemmnis für einen Bewerber.
Gelassenheit98
Gelassenheit98, 8. Jun 17:03 Uhr
0

Diese Vetternwirtschaft hat mit professioneller compliance wirklich nichts zu tun. Ich zitiere aus dem Handesblatt-Artikel zum Fortschritt der CEO-Suche: "Das Entscheidungsgremium treffe derzeit die Bewerber. Eine Priorität der Auswahl sei, dass Sahin mit der künftigen Spitze auskomme." Ich wähne mich so langsam echt im falschen Film. Was soll dieser Unfug?

Also, dass die neue Führung mit Sahin auskommen soll, ist für mich noch keine Vetternwirtschaft, sondern gesunder Menschenverstand. Die bessere Frage ist doch: Ist die Person fachlich die Richtige? Wenn ja, sehe ich darin kein Problem.
M
Mrnafuture, 8. Jun 17:01 Uhr
0
Genau. Wie luciman schon schrieb, ist Sahin gerade dabei, ein In-Sich-Geschäft abzuschließen. Das ist nicht nur juristisch zumindest mal heikel, sondern hat in jedem Fall erhebliches Geschmäckle. Und der nachmalige, ihm genehme CEO soll das dann unkritisch hinnehmen und Gras drüber wachsen lassen? Ein Schelm ist, wer böses dabei denkt
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