BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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13:59:30 Uhr, Quotrix Düsseldorf
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Mario0815
Mario0815, 20.09.2025 16:32 Uhr
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Hinsichtlich der Bewertung wird es sehr entscheidend sein, ob das Unternehmen in den nächsten Monaten wieder Vertrauen am Kapitalmarkt aufbauen kann.. da wurde nämlich in den letzten Jahren trotz Pipelinefortschritten viel Porzellan zerschlagen. Hierzu habe ich schon einiges geschrieben… 😉 Fundamental und anhand von Peergroupvergleichen ist das Unternehmen zwischen 30-50% unterbewertet. Insbesondere, wenn man die Pipelinereife beurteilt. Das sehen übrigens auch die Analysten so, allerdings haben diese seit gut einem Jahr das Unternehmen als Kauf mit einem durchschnittlichen Wert von 135 Euro bewertet. Man könnte jetzt auch noch erwähnen, dass die mehrheitlich in Euro gehaltene Cash-Position seit April um etwa 2 Mrd aufgewertet hat… gleichzeitig hat die Market Cap sieben Mrd verloren… natürlich kann man argumentieren, dass auch die Kosten in USD aufgewertet wurden, allerdings teilt man sich mit BMY die Zulassungskosten und generiert bis zu 11 Mrd USD Umsatz. Am meisten würde der Kurs definitiv profitieren, wenn man eine transparentere und aktionärsfreundliche Unternehmensphilosophie verfolgen würde. Sahin führt den Laden schon ein wenig patriarchalisch (jetzt krieg ich sicher wieder laute Proteste) und macht so sein Ding… ☺️

Ja, BionTech ist ein reines Forschungszentrum, und nicht besonders Aktionärs freudig, aber das war schon immer so , es hat sich nicht negativer oder positiver entwickelt. Und ja es ist schade das in diese Richtung nichts getan wird.
willyulli
willyulli, 20.09.2025 17:00 Uhr
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Keine Proteste, du hast sicher in vielerlei Punkten Recht. Biontech war noch nie daran gelegen unnötig transparent zu sein. Es wurde doch wenn etwas bekannt gegeben wurde oder zum Ziel gesteckt wurde nie enttäuscht (mit zumindest nicht bekannt). Ja es mag nicht so aktionärsfreundlich sein aber es geht hier darum die Medizin zu revolutionieren und den Krebs zu besiegen bzw. einzudämmen. Hart gesagt bleibt Biontech seit Beginn Ihrer Linie treu. Ein Invest zu tätigen wird einem seitens Biontech mit leeren Versprechungen und viel bla bla nicht aufgezwungen. Klar ist jeder an Profit interessiert aber dieses Invest ist eine Wette/Spekulation in die Zukunft. Wer dran glaubt und Zeit hat das dort in Mainz (oder an den Standorten) das erreicht wird was bereits viele versucht haben und weiter versuchen klappt dann wird die Investition in welcher Höhe auch immer eine Rendite abwerfen. Wer vieles nicht hat muss ein anderes Invest wählen. Ich bin hier All in da mich die gesamte Strategie bisher positiv stimmt. Etliche haben die Entwicklung hier skizziert und diese ist beeindruckend und realistisch.

All in in eine Aktie ist immer schlecht, genauso schlecht wie wenn man in eine spezielle Aktie verliebt ist. Hatte mehrere dieser Liebschaften und mit den meisten teils massiv verloren, da all in halt all in ist, kann 3000, 30.000.- oder halt locker 300.000.- bedeuten. Aus meiner Sicht ist es erheblich beruhigender 3 solcher Kandidaten im Depot zu haben....ist für die Nerven einfach besser, da man es ohnehin nicht schafft das Invest auszublenden und ständig auf den Kurs sieht. Das gelingt mir bei geringer Diversifizierung erheblich besser. Meine Erfahrung der letzten 30 Börsenjahre
A
Aluminiumjoker, 20.09.2025 17:54 Uhr
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All in in eine Aktie ist immer schlecht, genauso schlecht wie wenn man in eine spezielle Aktie verliebt ist. Hatte mehrere dieser Liebschaften und mit den meisten teils massiv verloren, da all in halt all in ist, kann 3000, 30.000.- oder halt locker 300.000.- bedeuten. Aus meiner Sicht ist es erheblich beruhigender 3 solcher Kandidaten im Depot zu haben....ist für die Nerven einfach besser, da man es ohnehin nicht schafft das Invest auszublenden und ständig auf den Kurs sieht. Das gelingt mir bei geringer Diversifizierung erheblich besser. Meine Erfahrung der letzten 30 Börsenjahre

Alles gut jedem das seine. Ich bin nervlich keines wegs angespannt oder ärgerlich das der Kurs nicht exorbitant steigt oder macht was ich sage😂. Jeder hat seine kleine Affinitäten. Verliebt in Aktien nie, alles reine Spekulation.
Mario0815
Mario0815, 20.09.2025 20:07 Uhr
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Aktueller Stand & Analystenerwartungen Was spricht dafür, dass der Boden schon nahe ist oder erreicht wurde: Der Aktienkurs hat sich schon deutlich von vorhergehenden Höhen entfernt – über ein Jahr gibt’s klare Verluste, über drei Jahre noch gravierender. Analystenkonsens: Viele Analyst:innen empfehlen BNTX aktuell mit „Kaufen“. Das mittlere Kursziel liegt laut einigen Quellen rund +40 – +45 % über dem aktuellen Kurs. Prognosen zeigen, dass sich viele auf eine Erholung / Stabilisierung einstellen oder zumindest ein Szenario sehen, in dem das Abwärtspotenzial begrenzt ist. Was gegen einen schon gefundenen Boden spricht: BioNTech erwartet für 2025 schlechtere Umsätze als in 2024: Die Prognose lag bei 1,7 bis 2,2 Mrd €, was unter einigen Analystenerwartungen liegt. Das Unternehmen schreibt weiter Verluste, insbesondere im operativen Bereich, und es werden Effizienzmaßnahmen umgesetzt (z. B. Personalabbau, Stellenverlagerungen). Der Markt für COVID-Impfstoffe schrumpft, Nachfrage ist nicht mehr wie in der Hochphase der Pandemie, und die bisherigen starken Einnahmequellen aus diesem Bereich sinken. Es muss sehr stark in neue Produkte investiert werden. --- Einflussfaktoren aus dem US-Gesundheitswesen & Regulierung Diese externen Faktoren können entscheidend sein, ob die Aktie weiter fällt, stagniert oder sich erholt: 1. Preisdruck & Regulierung In den USA gibt es Bestrebungen, Medikamente günstiger zu machen, z. B. durch Verhandlungen über Medicare-Preise, durch Reformen bei Medicaid Rebates, durch mögliche Importzölle oder Tarife auf ausländische Medikamente. Unter der Führung von Robert F. Kennedy Jr. (HHS) gibt es Unsicherheit und teils kontroverse Entscheidungen – z. B. in Bezug auf Impfpolitik, regulatorische Gremien und Prioritätssetzungen. Das kann negative Auswirkungen für Impfstoffhersteller und Biotech haben. 2. Innovation & neue Geschäftsfelder BioNTech bemüht sich, über COVID-Impfstoffe hinauszukommen, z. B. durch Krebs-Immuntherapien, mRNA-Therapien, neue Impfstoffe etc. Diese Projekte könnten mittelfristig erhebliches Potential bieten – wenn Zulassungen gelingen und Märkte skalierbar sind. Allerdings sind diese Entwicklungen mit Risiko behaftet: lange Entwicklungszeiten, hohe Kosten, regulatorische Hürden, Konkurrenzdruck. 3. Marktumfeld & Sentiment Gesundheits-/Biotech-Aktien insgesamt leiden unter hohem regulatorischem Risiko, politischen Unsicherheiten und teils ungünstigem Umfeld für Preissetzung. Andererseits könnten Verbesserungen bei der Politik-Durchschaubarkeit, besseres Sentiment in Innovation, Erfolge bei Zulassungen etc. als Katalysatoren wirken. Mögliche Szenarien Boden ist (annähernd) erreicht Umsatzrückgang stabilisiert sich, neue Produkte zeigen Fortschritt, politische Regulierungen bleiben moderat, Betriebskosten sinken Kurs bleibt seitwärts oder steigt moderat → +30-50 % möglich über 1-2 Jahre Weiteres Abwärtspotenzial Schlechte Nachrichten zu wichtigen Projekten, stärkerer regulatorischer Eingriff, geringerer Impfbedarf, Margendruck steigt Rückfall Richtung Jahrestief oder Bodenbereiche – ggf. nochmal -20-40 % möglich Starke Erholung Große Zulassungserfolge, neue Einnahmequellen, überwindene Sorgen bzgl. Politik & Regulierung, starke Partnerschaften (z. B. in Onkologie) Mehr als +50 % möglich – wenn das Vertrauen zurückkehrt und Wachstum sichtbar wird --- Meine Einschätzung Aus meiner Sicht ist es nicht ausgeschlossen, dass der Boden bereits nahe oder in Ansätzen erreicht ist – insbesondere wenn man das aktuelle Kursniveau, Analystenziele und den Abschwung der vergangenen Monate betrachtet. Aber es gibt noch signifikantes Risiko, besonders wenn ein oder mehrere negative Treiber stärker wirken als erwartet. Wenn ich eine Wahrscheinlichkeit schätzen müsste: Chance auf Stabilisierung / moderaten Anstieg in den nächsten 12-18 Monaten: etwa 60-70 % Risiko eines erneuten Rückfalls bzw. stagnierendem Kursbild eher größer als 30-40 %
DiMarco
DiMarco, 20.09.2025 21:18 Uhr
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Kaufen und zurücklehnen 😉
A
Aluminiumjoker, 20.09.2025 16:29 Uhr
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Keine Proteste, du hast sicher in vielerlei Punkten Recht. Biontech war noch nie daran gelegen unnötig transparent zu sein. Es wurde doch wenn etwas bekannt gegeben wurde oder zum Ziel gesteckt wurde nie enttäuscht (mit zumindest nicht bekannt). Ja es mag nicht so aktionärsfreundlich sein aber es geht hier darum die Medizin zu revolutionieren und den Krebs zu besiegen bzw. einzudämmen. Hart gesagt bleibt Biontech seit Beginn Ihrer Linie treu. Ein Invest zu tätigen wird einem seitens Biontech mit leeren Versprechungen und viel bla bla nicht aufgezwungen. Klar ist jeder an Profit interessiert aber dieses Invest ist eine Wette/Spekulation in die Zukunft. Wer dran glaubt und Zeit hat das dort in Mainz (oder an den Standorten) das erreicht wird was bereits viele versucht haben und weiter versuchen klappt dann wird die Investition in welcher Höhe auch immer eine Rendite abwerfen. Wer vieles nicht hat muss ein anderes Invest wählen. Ich bin hier All in da mich die gesamte Strategie bisher positiv stimmt. Etliche haben die Entwicklung hier skizziert und diese ist beeindruckend und realistisch.
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nitroxic, 20.09.2025 15:49 Uhr
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Hinsichtlich der Bewertung wird es sehr entscheidend sein, ob das Unternehmen in den nächsten Monaten wieder Vertrauen am Kapitalmarkt aufbauen kann.. da wurde nämlich in den letzten Jahren trotz Pipelinefortschritten viel Porzellan zerschlagen. Hierzu habe ich schon einiges geschrieben… 😉 Fundamental und anhand von Peergroupvergleichen ist das Unternehmen zwischen 30-50% unterbewertet. Insbesondere, wenn man die Pipelinereife beurteilt. Das sehen übrigens auch die Analysten so, allerdings haben diese seit gut einem Jahr das Unternehmen als Kauf mit einem durchschnittlichen Wert von 135 Euro bewertet. Man könnte jetzt auch noch erwähnen, dass die mehrheitlich in Euro gehaltene Cash-Position seit April um etwa 2 Mrd aufgewertet hat… gleichzeitig hat die Market Cap sieben Mrd verloren… natürlich kann man argumentieren, dass auch die Kosten in USD aufgewertet wurden, allerdings teilt man sich mit BMY die Zulassungskosten und generiert bis zu 11 Mrd USD Umsatz. Am meisten würde der Kurs definitiv profitieren, wenn man eine transparentere und aktionärsfreundliche Unternehmensphilosophie verfolgen würde. Sahin führt den Laden schon ein wenig patriarchalisch (jetzt krieg ich sicher wieder laute Proteste) und macht so sein Ding… ☺️
Mario0815
Mario0815, 20.09.2025 15:46 Uhr
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Gut ausgedrückt.....das mit der Zukunft. Offensichtlich sieht es ja hinsichtlich der ganzen Onkologie Geschichte vielversprechend aus. Wenn hier mal monitäre belastbare Daten kommen wird die Sichtweise bzgl. des Kurses sicher eine andere sein. Eine Frage die ich mir allerdings stelle: Kann unser marodes Gesundheitssystem derart teure Behandlungen leisten? Die Behandlung muss ja individuell angepasst werden und ist sicher sauteuer. Nur so meine Gedanken....

Hier mal nur eine Schätzung: Das lässt sich derzeit nur sehr ungefähr schätzen — es kommt stark darauf an, wie „individuell“ die Therapie ist (z. B. mRNA-Impfstoff, CAR-T-Zellen, TCR-Therapie, Neoantigen-Impfstoff etc.), wie intensiv die Diagnostik & Herstellung ist, wie groß der Patientenzahlraum ist, und ob es sich um klinische Forschung oder zugelassene Therapie handelt. Ich kann Dir aber ein paar Anhaltspunkte nennen: --- ❓ Beispiele & Hinweise aus existierenden Verfahren in Deutschland Das IOZK (Institut für Onkologie und Hämatologie) nennt für einen individuell hergestellten Impfstoff („IO-VAC“) Kosten von ~ 23.000-28.000 € pro Impfzyklus. Mindestens zwei Zyklen wären erforderlich. Zusätzlich fallen Laboruntersuchungen vor der Behandlung an in Höhe von ca. 4.100-6.000 €. Für CAR-T-Zelltherapien, die ebenfalls individualisiert sind, liegen in Deutschland die Herstellerpreise bei bis zu ~ 320.000 € pro Patient. --- ⚠️ Hochrechnungen für sehr „maßgeschneiderte“ mRNA-Impfstoffe / neue Ansätze Marktanalysen gehen davon aus, dass personalisierte mRNA-Krebsimpfstoffe in manchen Fällen zwischen 100.000 und 500.000 US-Dollar pro Patient kosten könnten. Andere Quellen nennen Kosten um $60.000-100.000 für Herstellung + Logistik allein, bevor man Diagnostik, Bioinformatik etc. einrechnet. --- 💡 Einschätzung für eine künftige BioNTech-Therapie Wenn BioNTech einen voll individualisierten Impfstoff oder ein individualisiertes Immuntherapie-Produkt entwickelt, das Tumore spezifisch erkennt (z. B. über Neoantigene), könnte der Preis pro Patient in Deutschland vermutlich irgendwo im Bereich ~ 100.000-300.000 € liegen, unter Umständen mehr, je nach Komplexität und wie viele Zyklen / Begleittherapien nötig sind.
willyulli
willyulli, 20.09.2025 14:42 Uhr
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Absolut und meines Erachtens war die letzte Woche gerade mit sehr viel Unsicherheit hinsichtlich des Artikels der Washington Post gezeichnet. Dazu der Curevac Abschluss und der unbekannte Ausgang der Sitzungen. Die nächste Zeit hoffe ich das die ganzen Meldungen doch nochmal ins Gedächtnis einiger Anleger gelangen und doch der Kurs zumindest zurück findet und etwas Phantasie hervorruft. Die Börse handelt die Zukunft muss ich für Biontech ausschließen. Dafür sind die derzeitigen Fakten doch durchweg positiv.

Gut ausgedrückt.....das mit der Zukunft. Offensichtlich sieht es ja hinsichtlich der ganzen Onkologie Geschichte vielversprechend aus. Wenn hier mal monitäre belastbare Daten kommen wird die Sichtweise bzgl. des Kurses sicher eine andere sein. Eine Frage die ich mir allerdings stelle: Kann unser marodes Gesundheitssystem derart teure Behandlungen leisten? Die Behandlung muss ja individuell angepasst werden und ist sicher sauteuer. Nur so meine Gedanken....
A
Aluminiumjoker, 20.09.2025 13:40 Uhr
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Absolut und meines Erachtens war die letzte Woche gerade mit sehr viel Unsicherheit hinsichtlich des Artikels der Washington Post gezeichnet. Dazu der Curevac Abschluss und der unbekannte Ausgang der Sitzungen. Die nächste Zeit hoffe ich das die ganzen Meldungen doch nochmal ins Gedächtnis einiger Anleger gelangen und doch der Kurs zumindest zurück findet und etwas Phantasie hervorruft. Die Börse handelt die Zukunft muss ich für Biontech ausschließen. Dafür sind die derzeitigen Fakten doch durchweg positiv.
cochevara
cochevara, 20.09.2025 12:17 Uhr
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Kann mir jemand sagen warum Biontech Im August 2021 von 400 Euro auf ein Jahr später 160 Euro und ohne Ausnahme bis heute auf unter 100 Euro weiter gestürzt ist? Damals in 2021 meinte jeder Biontech sei die Zukunft und man muss sich keine Sorgen bei der Aktie und dem Kurs von 400 Euro machen. Der Einstieg sei ein super Kurs. Jetzt ist der Kurs seit 2023 unter 100 Euro mit ein paar Spitzen nach oben aber immer nach unten. Viele Analysten sehen den Kurs deutlich tiefer. Was ist da los?

Ja ok, dann decke ich mal den Bezug deiner Anfrage von 400-120 ab … weil es riskant war/ist eine Aktie auf einem hohen Niveau zu halten, während der Markt aus diversen Gründen wie zBspl. Gewinnmitnahme, einen Verkauf abbildet. Damit ergeben sich für Anleger, Trend ; Umkehr; Unterstützungs Bereiche, in denen mehrheitlich Aktien im ask/bid Bezug im Minus zum geltenden Kurs (u.a. stop/loss) verkauft werden. Dieser Markt der jetzt vereinfacht über Angebot und Nachfrage dargestellt ist, hat aber auch jede Menge Teilhaber die gerne einem x-beliebigen Kurs Stand vorgreifen wollen und teilweise auch müssen. Zertifikate Inhaber sowie Anbieter Banken, die mit Aktien Kurs relevante Richtungen abdecken, Leerverkäufer, die gezwungen sind, an der Markttiefe orientiert nach zu kaufen, Fondsmanager die Teilauflösung in Beständen veranlassen. Weshalb es zu einer hohen Volatilität mit Kurssprüngen in beide Richtungen kommen kann. Fazit: Ein unsicherer Markt mit fundamentaler Überbewertung bei Biontech. Diese These bezieht sich nur auf den Zeitraum der MRNA-Impfstoffentwicklung. Biontech hatte selbst nach der Zulassung bei den meisten Aktien Informationsdiensten ein fundamentales Null Rating, also keine Empfehlung. Mit den Umsätzen änderte sich die Einordnung, wogegen nun der Peer Bezug Pfizer und Moderna positiver eingeschätzt hat (Markt Opportunismus). Für ein Biotech-Unternehmen ist die Aktie massiv unterbewertet, genauso stellt sich aber die Frage, wie ein realer Aktienwert, auch gerade in Bezug auf die Pipeline aussehen kann. - Genau das wird der Markt beantworten -
audima
audima, 20.09.2025 10:56 Uhr
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Hier ist, wie man das abschätzen könnte + eine grobe Schätzung. --- Was wir wissen (Ausgangsdaten) Ein paar Datenpunkte aus den Veröffentlichungen von BioNTech / Quellen: 2023: BioNTech hatte Gesamtumsatz von ≈ €3,819 Mrd. Ein Teil davon kam aus COVID-19-Impfstoffen. Für 2024 wird erwartet: Gesamtumsatz zwischen €2,5 - €3,1 Mrd. Für 2025: Prognose liegt bei etwa €1,7 bis €2,2 Mrd Umsatz, wobei COVID-Vaccine-Verkäufe ein großer Teil sind. Wichtig: Die Nachfrage sinkt in vielen Regionen, Impfraten sind ungleich, Auffrischungen / Variantenimpfstoffe könnten stark variieren. --- Wichtige Annahmen zur Prognose bis 2030 Damit man eine Schätzung machen kann, braucht man Annahmen wie: 1. Jährliche Impfrate – wie viele Auffrischimpfungen, in welchen Ländern, wie oft (z. B. jährlich, alle 2 Jahre). 2. Preis pro Dosis / Vertragsbedingungen – wie hoch sind die Preise, wie viele Verträge mit Regierungen, Zuschüsse etc. 3. Marktanteile – wie viel von dem Marktsegment COVID-Impfstoffe gehört BioNTech (mit Pfizer etc.). 4. Produktanpassungen – neue Varianten, saisonale Impfstoffe, Kombination mit Grippe‐ oder Atemwegsimpfstoff etc. 5. Regulatorische / politische Rahmenbedingungen – Impfempfehlungen, Impfpflicht, Erstattungen. 6. Wirtschaftliche Faktoren – Inflation, Produktionskosten, Konkurrenz durch andere Impfstoffe. --- Eine plausible Schätzung Ich mache mal eine einfache Modellrechnung mit konservativen vs optimistischen Annahmen: Nehmen wir an, ab 2025 stabilisiert sich Nachfrage auf einem Niveau, bei dem BioNTech jährlich €1,5 bis €2,5 Mrd Umsatz mit COVID-Impfstoffen erzielt (inklusive angepasster Impfstoffe fürs Varianten-Boosting, Auffrischungen etc.). Wenn Nachfrage zurückgeht (z. B. weniger Auffrischungen, weniger Variantenanpassungen), könnte dieser Betrag niedriger sein, vielleicht €1 Mrd pro Jahr. Wenn Nachfrage stark bleibt (z. B. jährliche Auffrischungen für große Teile der Weltbevölkerung, häufiger Variantenwechsel), könnten es auch €3-4 Mrd pro Jahr sein – aber das ist optimistisch. Angenommen: Szenario konservativ: durchschnittlich €1,5 Mrd / Jahr von 2025-2030 → über 6 Jahre = ≈ €9 Mrd Szenario moderat: €2 Mrd / Jahr → über 6 Jahre = ≈ €12 Mrd Szenario optimistisch: €3 Mrd / Jahr → über 6 Jahre = ≈ €18 Mrd Man müsste noch die Jahre 2021-2024 mit einbeziehen, falls du bis 2030 „seit Anfang“ meinst. --- Meine Einschätzung Wenn ich realistisch schätze, halte ich ≈ €10-15 Mrd Umsatz von BioNTech allein durch COVID-Impfstoffe zwischen 2025 und 2030 für plausibel, unter den Annahmen, dass: regelmäßig Impfempfehlungen / Boosts kommen, Variante Anpassungen nötig sind, BioNTech weiterhin Marktanteile hält. Wenn man 2021-2024 dazu zählt, dann könnten es insgesamt €25-30 Mrd sein.
audima
audima, 20.09.2025 10:49 Uhr
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Hier ist eine aktuelle Übersicht über die WHO-/SAGE-Empfehlungen und verwandte globale Hinweise (Stand ≈ 2025) zur COVID-Impfung: --- WHO / SAGE & TAG-CO-VAC Empfehlungen 1. Antigenzusammensetzung der COVID-Impfstoffe Die WHO Technical Advisory Group on COVID-19 Vaccine Composition (TAG-CO-VAC) überwacht, wie sich SARS-CoV-2 entwickelt (neue Varianten etc.), und berät, welche Stämme in künftigen Impfstoffen verwendet werden sollen. Im April 2024 wurde empfohlen, monovalente Impfstoffe auf Basis der JN.1-Linie zu nutzen. TAG-CO-VAC empfiehlt, mindestens alle 6 Monate oder bei Bedarf zu prüfen, ob ein neuer Impfstoff bzw. eine neue Variante relevant ist. 2. Priorisierung von Risikogruppen WHO hebt weiterhin hervor, dass Impfprogramme besonders darauf ausgerichtet sein sollen, gefährdete Gruppen zu schützen: Ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen, Immunschwäche, Pflegeheimbewohner. 3. Vaccine Access & Strategieintegration Impfprogramme sollten — wo möglich — mit saisonalen Programmen für andere Atemwegsinfektionen (z. B. Influenza, RSV) verknüpft sein. Vor allem in Zeiten hoher Verbreitung von COVID und wenn eine neue Variante relevant ist, empfiehlt WHO zielgerichtete oder routinemäßige Booster für Risikogruppen. 4. Zeitliche Empfehlung / Booster WHO/SAGE gibt nicht flächendeckend vor, dass jeder Mensch jährlich eine Auffrischimpfung bekommt — zumindest derzeit nicht für alle Altersgruppen. Die Empfehlung von Boostern hängt von Alter, Gesundheitszustand, Immunsituation, und epidemiologischer Lage ab. Für Hochrisikogruppen können Auffrischimpfungen empfohlen werden, etwa 6–12 Monate nach der vorherigen Dosis, je nach Situation. --- Einige wichtige Hinweise & Grenzen Die Empfehlungen sind oft „interim“ oder zeitlich befristet, da die Virenlage (Varianten), Daten zur Wirksamkeit und zur Dauer des Schutzes sich laufend ändern. In Ländern mit gutem Impfstoffzugang und hoher Immunitätslage (durch Impfung und durchgemachte Infektionen) wird stärker differenziert: Wer besonders gefährdet ist, bekommt vorrangig Impfungen / Booster. Bei gesunden Jüngeren wird manchmal auf ein "shared decision making" gesetzt. (Das bedeutet: Arzt + Patient entscheiden gemeinsam, ob Auffrischung sinnvoll ist.)
audima
audima, 20.09.2025 10:46 Uhr
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Guten Morgen, weiß jemand von euch, wie lange die Impfempfehlung gilt? Gibt es da Zeiträume? Oder wird diese jetzt festgesetzt so wie bei uns zb die Impfung gegen Masern. So, dass es ein COVID dauerumsatz geben wird? Danke für die Infos. Wahnsinn, wie ihr euch hier zum Teil einarbeitet :)

Das sagt die KI: Guten Morgen 🙂 Zu deiner Frage: 1. Impfempfehlungen sind derzeit noch zeitlich befristet Anders als bei Masern oder Tetanus ist COVID-19 noch nicht in allen Ländern als dauerhafte Standardimpfung in die Impfpläne aufgenommen. Nationale Gremien wie in Deutschland die STIKO, in den USA die CDC/ACIP oder die WHO passen ihre Empfehlungen regelmäßig an – je nach Infektionslage, Virusvarianten, Risikogruppen und verfügbaren Daten zur Dauer des Impfschutzes. Deshalb findest du aktuell keine „für immer“ festgeschriebenen Zeiträume, sondern meist saisonale oder risikobasierte Empfehlungen. 2. Beispiel Deutschland (STIKO, Stand 2024/25): Empfohlen wird eine jährliche Auffrischimpfung für bestimmte Gruppen (über 60-Jährige, chronisch Kranke, medizinisches Personal etc.). Für die Allgemeinbevölkerung ohne Risiko wird aktuell keine routinemäßige Auffrischung empfohlen. 3. Weltweit: Viele Länder (z. B. USA, Kanada, Großbritannien, Australien) haben ähnliche saisonale Empfehlungen, oft analog zur Grippeimpfung. Die WHO spricht derzeit von einer „jährlichen Auffrischung für Risikogruppen“, nicht von einer Standardimpfung für alle Altersgruppen. 4. Dauerhafter „COVID-Umsatz“ wie bei Masern/Tetanus? Masern: lebenslange Grundimmunisierung, feste Impfpflicht in manchen Ländern. COVID: derzeit noch keine lebenslange oder dauerhaft festgesetzte Pflichtimpfung. Es sieht eher danach aus, dass COVID langfristig wie die Grippeimpfung behandelt wird: eine regelmäßige, saisonale Auffrischung für gefährdete Gruppen, nicht zwingend für alle. 👉 Fazit: Es gibt zeitlich laufend angepasste Empfehlungen, aber noch keinen endgültig „festgeschriebenen“ Standardimpfplan wie bei Masern. Ein weltweiter Dauerumsatz für die Allgemeinbevölkerung ist aktuell nicht vorgesehen – eher für Risikogruppen.
S
Stylen302, 20.09.2025 10:08 Uhr
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Das müsste doch ein massiver Umsatztreiber sein?!
S
Stylen302, 20.09.2025 10:03 Uhr
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Zusammenfassung des Pfizer-/BioNTech-Statements vom 19. September 2025 anlässlich der ACIP-Sitzung (Advisory Committee on Immunization Practices, USA): --- Hauptaussagen 1. COVID-19: Übergang von Pandemie zu Endemie Pfizer/BioNTech betonen, dass COVID-19 inzwischen nicht mehr als akute Pandemie betrachtet wird, sondern als endemische Erkrankung. Allerdings verursache das Virus weiterhin erhebliche Belastungen: Krankenhausaufenthalte in Hunderttausenden, Todesfälle in den USA jährlich. 2. Fortgesetzter Einsatz und Verpflichtung Die Unternehmen bleiben fest entschlossen, sichere und wirksame Impfstoffe zu entwickeln und anzubieten, weltweit und in den USA. Sie betonen, dass ihr COVID-19-Impfstoff alle Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllt, wie sie von Zulassungsbehörden (z. B. der FDA) gefordert werden. 3. Überwachung der Sicherheit Pfizer/BioNTech heben hervor, wie viele Sicherheits- und Monitoring-systeme zusammenwirken: Meldung aller unerwünschter Ereignisse an VAERS (Vaccine Adverse Event Reporting System) Nutzung zusätzlicher Instrumente zur Bewertung der Verursachung (Causality), z. B. durch Echtwelt-Daten (real-world data), Schwangerschafts-Register, das V-Safe System usw. Der Mix an Systemen bildet ein Sicherheitsnetz, das auch seltene Signale identifizieren und untersuchen kann. 4. Nutzen überwiegt die Risiken Pfizer/BioNTech verweisen auf Studien und Daten, laut denen der Nutzen der Impfstoffe weiterhin deutlich größer sei als mögliche Risiken. Einige konkrete Zahlen: Im letzten Jahr sollen durch die Impfstoffe in den USA ≈ 68.000 bis 100.000 Krankenhausaufenthalte verhindert worden sein. Ebenso 13.000 bis 18.000 Behandlungen auf Intensivstationen und 5.000 bis fast 7.000 gerettete Leben. 5. Globale Verbreitung & Zulassung Der Impfstoff von Pfizer/BioNTech ist laut Statement in etwa 83 Ländern zugelassen, und mehr als 5 Milliarden Dosen seien weltweit verteilt worden. Damit sei der COVID-Impfstoff eines der „am umfassendsten überwachten“ zugelassenen Produkte überhaupt. 😇

Guten Morgen, weiß jemand von euch, wie lange die Impfempfehlung gilt? Gibt es da Zeiträume? Oder wird diese jetzt festgesetzt so wie bei uns zb die Impfung gegen Masern. So, dass es ein COVID dauerumsatz geben wird? Danke für die Infos. Wahnsinn, wie ihr euch hier zum Teil einarbeitet :)
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