BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Kürzel: BY6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

9,994 EUR
-3,44 % -0,356
20. Mai 2026, 23:00 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 193.879
A
Altay01, 30.08.2025 15:48 Uhr
0

Leute verkauft einfach alles. BYD ist tot.... Bilanzfälschung, Schwache Liquidität, Kommunistische Führung, Krieg gegen Taiwan. Ich kann's nicht mehr lesen...... Bevor BYD krachen geht, geht die ganze europäische Automobilindustrie den Bach runter.

Ich merke es selbst beim Daimler. BYD ist eine Gefahr. Unsere Absatzzahlen sind sehr schlecht. Bei Porsche genauso
E
Erni_, 30.08.2025 15:40 Uhr
0

Ich bin da anfangs selbst drauf reingefallen. Als die Zahlen um ca. 13:30 Uhr kamen, war mein erster Gedanke auch: Umsatzplus ist okay, Gewinnminus ist schlecht, aber der operative Cashflow (OCF) hat sich mehr als verdoppelt – das ist doch super! Ich denke, genau das hat den Kurs in Europa anfangs gestützt oder sogar leicht steigen lassen. Die Algorithmen und ersten schnellen Leser sahen diese starke OCF-Zahl und dachten, BYD könne sich den Preiskampf locker leisten. Es hat bei mir aber auch einige Zeit gedauert, bis ich mithilfe von Gemini 2.5 Pro die Zusammenhänge in der Bilanz und der Cashflow-Rechnung wirklich verstanden habe, und dann wurde mir klar, dass der hohe OCF eine gefährliche Täuschung ist. Was wir hier gesehen haben, ist der Unterschied zwischen einer oberflächlichen und einer tiefen Analyse. Die professionellen Analysten in New York und London hatten die zwei Stunden bis zur US-Börseneröffnung Zeit, genau diese tiefe Analyse zu machen. Und sie haben das gefunden, was mir auch aufgefallen ist: Das Kerngeschäft hat durch den massiven Lageraufbau (-24,8 Mrd. RMB) eigentlich Geld verbrannt. Um diesen Geldabfluss (und andere Kosten) zu decken, hat BYD: Zukünftige Einnahmen vorzeitig zu Geld gemacht, indem Forderungen im Wert von +18,9 Mrd. RMB verkauft wurden (Factoring). Andere Rechnungen im Wert von +11,6 Mrd. RMB aufgeschoben (Anstieg der "Other Payables"). Fazit: Der "stark verbesserte operative Cashflow" ist kein Zeichen operativer Stärke. Er ist das Ergebnis einer aggressiven Finanzierungsstrategie, bei der zukünftige Einnahmen vorgezogen und Zahlungen in die Zukunft verschoben werden, um den massiven Barmittelbedarf für die Überproduktion zu decken. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, warum ein Investor niemals nur auf die oberste Zeile der Cashflow-Rechnung schauen darf, sondern immer die Veränderungen in der Bilanz analysieren muss.

Ernstgemeinte Frage. Warum hatte die Aktie im Mai ihr Ath? Welche News oder Daten haben dazu geführt, deiner Einschätzung nach?
L
Leider_Neu, 30.08.2025 15:37 Uhr
2
Leute verkauft einfach alles. BYD ist tot.... Bilanzfälschung, Schwache Liquidität, Kommunistische Führung, Krieg gegen Taiwan. Ich kann's nicht mehr lesen...... Bevor BYD krachen geht, geht die ganze europäische Automobilindustrie den Bach runter.
A
Altay01, 30.08.2025 15:33 Uhr
0
Erstmal muss man was geben um zu Ernten
A
Altay01, 30.08.2025 15:28 Uhr
1
Die Strategie die BYD fährt ist exzellent. Nur so macht man die Konkurrenz kaputt
A
Altay01, 30.08.2025 15:26 Uhr
0
Nach Corona hat man auch gesagt Daimler geht unter danach hat sich der Kurs verdreifachen
rzeller
rzeller, 30.08.2025 15:25 Uhr
2
Bin weniger skeptisch hinsichtlich der künftigen Entwicklung von BYD. Zwar denke ich schon, dass der Drops in China aktuell gelutscht ist, in Zukunft allerdings werden nur die wenigsten Hersteller in China den Preiskampf überleben, was sich positiv für BYD auswirken wird. Meine Hoffnung ist die Expansion im asiatischen Raum und in Europa, vor allem im Hinblick auf neu erstellte Produktionsstätten mit höheren Margen. Auch ist mir nach heutiger Lage nicht klar, welcher Hersteller die besseren Verkaufsargumente hat und damit ernsthaft die Dominanz von BYD gefährden kann.
A
Altay01, 30.08.2025 15:25 Uhr
1

Ich bin da anfangs selbst drauf reingefallen. Als die Zahlen um ca. 13:30 Uhr kamen, war mein erster Gedanke auch: Umsatzplus ist okay, Gewinnminus ist schlecht, aber der operative Cashflow (OCF) hat sich mehr als verdoppelt – das ist doch super! Ich denke, genau das hat den Kurs in Europa anfangs gestützt oder sogar leicht steigen lassen. Die Algorithmen und ersten schnellen Leser sahen diese starke OCF-Zahl und dachten, BYD könne sich den Preiskampf locker leisten. Es hat bei mir aber auch einige Zeit gedauert, bis ich mithilfe von Gemini 2.5 Pro die Zusammenhänge in der Bilanz und der Cashflow-Rechnung wirklich verstanden habe, und dann wurde mir klar, dass der hohe OCF eine gefährliche Täuschung ist. Was wir hier gesehen haben, ist der Unterschied zwischen einer oberflächlichen und einer tiefen Analyse. Die professionellen Analysten in New York und London hatten die zwei Stunden bis zur US-Börseneröffnung Zeit, genau diese tiefe Analyse zu machen. Und sie haben das gefunden, was mir auch aufgefallen ist: Das Kerngeschäft hat durch den massiven Lageraufbau (-24,8 Mrd. RMB) eigentlich Geld verbrannt. Um diesen Geldabfluss (und andere Kosten) zu decken, hat BYD: Zukünftige Einnahmen vorzeitig zu Geld gemacht, indem Forderungen im Wert von +18,9 Mrd. RMB verkauft wurden (Factoring). Andere Rechnungen im Wert von +11,6 Mrd. RMB aufgeschoben (Anstieg der "Other Payables"). Fazit: Der "stark verbesserte operative Cashflow" ist kein Zeichen operativer Stärke. Er ist das Ergebnis einer aggressiven Finanzierungsstrategie, bei der zukünftige Einnahmen vorgezogen und Zahlungen in die Zukunft verschoben werden, um den massiven Barmittelbedarf für die Überproduktion zu decken. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, warum ein Investor niemals nur auf die oberste Zeile der Cashflow-Rechnung schauen darf, sondern immer die Veränderungen in der Bilanz analysieren muss.

Was ist dein Vorschlag?
m
m4758406, 30.08.2025 15:23 Uhr
0
Ich bin da anfangs selbst drauf reingefallen. Als die Zahlen um ca. 13:30 Uhr kamen, war mein erster Gedanke auch: Umsatzplus ist okay, Gewinnminus ist schlecht, aber der operative Cashflow (OCF) hat sich mehr als verdoppelt – das ist doch super! Ich denke, genau das hat den Kurs in Europa anfangs gestützt oder sogar leicht steigen lassen. Die Algorithmen und ersten schnellen Leser sahen diese starke OCF-Zahl und dachten, BYD könne sich den Preiskampf locker leisten. Es hat bei mir aber auch einige Zeit gedauert, bis ich mithilfe von Gemini 2.5 Pro die Zusammenhänge in der Bilanz und der Cashflow-Rechnung wirklich verstanden habe, und dann wurde mir klar, dass der hohe OCF eine gefährliche Täuschung ist. Was wir hier gesehen haben, ist der Unterschied zwischen einer oberflächlichen und einer tiefen Analyse. Die professionellen Analysten in New York und London hatten die zwei Stunden bis zur US-Börseneröffnung Zeit, genau diese tiefe Analyse zu machen. Und sie haben das gefunden, was mir auch aufgefallen ist: Das Kerngeschäft hat durch den massiven Lageraufbau (-24,8 Mrd. RMB) eigentlich Geld verbrannt. Um diesen Geldabfluss (und andere Kosten) zu decken, hat BYD: Zukünftige Einnahmen vorzeitig zu Geld gemacht, indem Forderungen im Wert von +18,9 Mrd. RMB verkauft wurden (Factoring). Andere Rechnungen im Wert von +11,6 Mrd. RMB aufgeschoben (Anstieg der "Other Payables"). Fazit: Der "stark verbesserte operative Cashflow" ist kein Zeichen operativer Stärke. Er ist das Ergebnis einer aggressiven Finanzierungsstrategie, bei der zukünftige Einnahmen vorgezogen und Zahlungen in die Zukunft verschoben werden, um den massiven Barmittelbedarf für die Überproduktion zu decken. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, warum ein Investor niemals nur auf die oberste Zeile der Cashflow-Rechnung schauen darf, sondern immer die Veränderungen in der Bilanz analysieren muss.
A
Altay01, 30.08.2025 15:18 Uhr
0
Baden Württemberg das Gleiche, wenn Daimler hustet dann sind alle krank
A
Altay01, 30.08.2025 15:16 Uhr
1

Das BYD-Modell funktioniert aktuell nur mit stetigem, hohem Wachstum und stabilen Preisen. Beides ist aktuell nicht mehr gegeben. Solange BYD es schafft, über Kapitalerhöhungen und die Ausweitung der Lieferantenkredite genügend Liquidität zu generieren, um die Verluste aus dem Preiskampf und die Kosten für die Lagerhaltung zu decken, kann das Spiel weitergehen. Aber jeder externe Schock – sei es eine stärkere Konjunkturabkühlung in China, eskalierende Handelskonflikte mit den USA oder Europa, oder eine größere Gruppe von Lieferanten, die nicht mehr mitspielt – kann das fragile Gleichgewicht zum Kippen bringen. Der Kursrückgang am Freitag mag kurzfristig durch den US-Markt beeinflusst worden sein, aber die fundamentale Neubewertung des Risikos hat gerade erst begonnen. Langfristig ist die These nicht nur "etwas dran", sie beschreibt die zentrale Achillesferse des Unternehmens.

Wenn Byd fällt dann fallen alle. Merk dir das "Domino Effekt"
G
Gast-770032400, 30.08.2025 14:52 Uhr
1

Leider ist die Analyse nicht falsch , was würdest du aus aktueller Sicht empfehlen , mit Verlusten verkaufen ?

ich würde aktuell gar nix machen und voerst mal abwarten wo die reise hingeht
D
Dk27, 30.08.2025 14:51 Uhr
1
Ich bin schon lange investiert und bin im Plus, ich bin aber schon länger am überlegen zu verkaufen. Leider damals bei 50 Euro verpasst. Aktuell würde ich aber noch etwas halten und auf ca 13 - 14 Euro warten. Schwankungen gab es hier immer wieder, deswegen denke ich das es auch wieder steigt. Sehe hier aber keine Kurse über 20 Euro
A
AJ1904, 30.08.2025 14:26 Uhr
0
Leider ist die Analyse nicht falsch , was würdest du aus aktueller Sicht empfehlen , mit Verlusten verkaufen ?
m
m4758406, 30.08.2025 14:18 Uhr
1

Danke für deine Einschätzung, was denkst du wie lange das Konzept noch aufgeht? Ich denke das der Kursrückgang jedenfalls am Freitag etwas übertrieben war und mit dem schlechten Markt in den USA zusammen fiel. Langfristig könnte am deiner These was dran sein. Gibt es eine. Tipp für ein anders Invest?

Das BYD-Modell funktioniert aktuell nur mit stetigem, hohem Wachstum und stabilen Preisen. Beides ist aktuell nicht mehr gegeben. Solange BYD es schafft, über Kapitalerhöhungen und die Ausweitung der Lieferantenkredite genügend Liquidität zu generieren, um die Verluste aus dem Preiskampf und die Kosten für die Lagerhaltung zu decken, kann das Spiel weitergehen. Aber jeder externe Schock – sei es eine stärkere Konjunkturabkühlung in China, eskalierende Handelskonflikte mit den USA oder Europa, oder eine größere Gruppe von Lieferanten, die nicht mehr mitspielt – kann das fragile Gleichgewicht zum Kippen bringen. Der Kursrückgang am Freitag mag kurzfristig durch den US-Markt beeinflusst worden sein, aber die fundamentale Neubewertung des Risikos hat gerade erst begonnen. Langfristig ist die These nicht nur "etwas dran", sie beschreibt die zentrale Achillesferse des Unternehmens.
g
graandee, 30.08.2025 13:50 Uhr
0

Noch ne Labertasche. Ja 2020 und ganz kurz beim Coronatief mal bei 5 Euro, dann nie mehr unter 7 Euro. Bei Duolingo warst Du auch unter den ersten und bist mit Einstieg 14.8.2025 schon fast 30 Prozent im Minus (da bin ich immerhin noch 30 Prozent im Plus 😀)

Mein Depot zeigt -9%🤣 aber weiss nicht warum du jetzt mit Duolingo kommst
Meistdiskutiert
Thema
1 Trading- und Aktien-Chat
2 HauptForum SK HYNIC +1,46 %
3 NVIDIA Hauptdiskussion +1,30 %
4 Dax Prognose +1,78 %
5 DRONESHIELD LTD Hauptdiskussion -0,34 %
6 Pyrum Innovations +1,14 %
7 Goldpreis Hauptdiskussion -0,11 %
8 MUTARES Hauptdiskussion +0,75 %
9 APLD - 2024 +7,92 %
10 New Highland Critical Minerals Registered (A) Hauptdiskussion -34,49 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 HauptForum SK HYNIC +1,46 %
2 NVIDIA Hauptdiskussion +1,30 %
3 DRONESHIELD LTD Hauptdiskussion -0,34 %
4 Pyrum Innovations +1,14 %
5 MUTARES Hauptdiskussion +0,75 %
6 APLD - 2024 +7,92 %
7 MP Materials Corp. +2,81 %
8 EUROPEAN LITHIUM Hauptdiskussion +2,13 %
9 GR Silver Mining Hauptdiskussion +29,48 %
10 Leap Therapeutics +16,51 %
Alle Diskussionen