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MS BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: BNTX Forum: Aktien User: Thekla
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Kommentare 261.223
Thekla,
26.08.2022 10:30 Uhr
0
Danke ist in Arbeit, eigentlich schon passiert, dann geht die Haftung fürs Veröffentlichen schon durch 2. das stemmen wir💪💪und eventuell gehen wir hier sammeln😃
forza.sempre,
26.08.2022 10:26 Uhr
1
Hi Thekla, von meiner Seite null Problemo. Der Spiegel könnte ein Problem damit haben (wie schon mit meiner Kopie 😬).
Wir müssen hier halt schweigen wie bei der Ma.fia (Omerta), aber Börse ist eh krim.inell… 🍀💪🤪
forza.sempre,
26.08.2022 10:20 Uhr
0
Ich habe einiges gelernt:
-perspektivisch Impfstoffentwicklung zur T-Zell-Aktivierung bedeutsamer als zur Herstellung von Spike-Aks (wussten hier viele bestimmt schon, war mir neu).
-Investition in Plasmide um Zeit zu sparen bei der Herstellung von Impfstoffen gegen neue Varianten (kann man sicher nur machen, wenn man viel Geld hat, weil das teuer sein dürfte und viele plasmide „umsonst“ hergestellt werden müssen)
-Boostern gegen Omikron vor der Wiesn. Wird eng, die Wiesn geht los am 17.09., bis dahin wird die EMA zumindest den BA.5 Booster noch nicht freigegeben haben, dumm…)
Aba wia sogn ma in Minga? Auf geht’s beim Schichtl! 🍻
Thekla,
26.08.2022 10:14 Uhr
1
@forza.sempre
wenn du keine Einwände hast, werde ich diesen sehr informativen Artikel im Fundamentalforum archivieren , 🙏🙏🙏🙏
forza.sempre,
26.08.2022 10:03 Uhr
0
Alles Gute zum Geburtstag zu Jubilar*innen 🍀👍🏻🎉
forza.sempre,
26.08.2022 10:02 Uhr
0
Ende
forza.sempre,
26.08.2022 10:02 Uhr
5
SPIEGEL: Der Impfstoff zielt hauptsächlich darauf, neutralisierende Antikörper gegen das Virus zu generieren. Die körpereigenen T-Zellen sind normalerweise eher die zweite Abwehrlinie des Menschen. Lässt sich dieser Mechanismus optimieren?
Şahin: Es gibt eine Reihe von Arbeiten, die zeigen, dass Menschen das Virus auch ohne messbare neutralisierende Antikörper losgeworden sind, teilweise sogar asymptomatisch. T-Zellen schaffen den Job, das Virus zu eliminieren, in diesen Fällen anscheinend auch allein. Daran forschen wir mit Nachdruck. Das Ziel ist ein universeller T-Zell-Impfstoff, der sich gegen nicht mutierende Regionen des Virus richtet und unabhängig von zukünftig zirkulierenden Virusvarianten vor Krankheiten aller Schweregrade schützen soll.
SPIEGEL: Werden künftig auch die Zulassungsprozesse weniger langwierig sein?
Şahin: Das ist wichtig, ja. Wir brauchen nicht nur weiter verbesserte Impfstoffe, sondern auch die Prozesse, um schneller reagieren zu können. Etwa wenn gefährliche Varianten außerhalb der Saison auftreten. In den Gesprächen mit den Behörden sehen wir, dass es da vorangeht.
SPIEGEL: Der Prozess wäre dann ähnlich wie beim Grippe-Impfstoff, wo die Anpassung an die aktuell kursierende Variante nicht jedes Mal durch eine klinische Studie begleitet und neu zugelassen werden muss?
Şahin: Ich wäre überrascht, wenn wir nicht spätestens nächstes Jahr eine international abgestimmte Lösung haben, ähnlich wie beim Grippe-Impfstoff. Alles andere können wir uns auch nicht leisten. Mit Omikron hatten wir doppelt Glück, weil es keine volle Escape-Variante ist und der vorhandene Impfstoff einen Auffrischungsimpfschutz bieten konnte. Außerdem führt Omikron zu milderen Verläufen als Delta. Darauf sollten wir nicht noch mal setzen.
forza.sempre,
26.08.2022 10:01 Uhr
0
SPIEGEL: Was sehen Sie aktuell? Bleibt es bei immer neuen Subtypen von Omikron? Oder ist bereits eine neue potenziell dominante Variante am Horizont zu erkennen?
Şahin: Omikron macht derzeit 99,8 Prozent der Erreger aus und mutiert stetig. Diese Evolution über neue Sublinien haben wir bei Delta auch gesehen, sie ist aber bei Omikron viel stärker ausgeprägt. Die Variante wird deswegen nicht leicht zu verdrängen sein. Ein ungelöstes Problem ist der zweite Evolutionsmechanismus: scheinbar aus dem Nichts auftauchende stark mutierte Varianten. Die können wir nicht vorhersehen, weil sich das Virus praktisch neu erfindet.
SPIEGEL: So wie ursprünglich auch Omikron.
Şahin: Richtig. Es gibt die Hypothese, dass sich solche plötzlich auftretenden, stark mutierten Varianten in Menschen mit beeinträchtigtem Immunsystem entwickeln. Dort können sie sich über Monate schrittweise und weitgehend ungestört optimieren, bis sie einen komplett neuen Satz von Escape-Mutationen besitzen, die regional oder sogar global eine neue Pandemie auslösen können.
SPIEGEL: Das heißt, wir müssen weiter auf eine jährliche Auffrischungsimpfung für die jeweils dominante Variante eingestellt sein? Oder wird es doch bald eine neue Generation von Vakzinen geben, die ein breites Variantenspektrum abdeckt und dadurch länger hält?
Şahin: Wir testen verschiedene Ansätze für unsere Next-Generation-Impfstoffe. Zum einen verbesserte Spike-Designs. Da bin ich bisher noch nicht so enthusiastisch wie andere Forscher, weil der Ansatz aus meiner Sicht die Evolutionsfähigkeit des Sars-CoV-2-Erregers unterschätzt. Spannender finde ich Ansätze für den anderen Abwehrmechanismus des Immunsystems, den der T-Zellen.
forza.sempre,
26.08.2022 10:01 Uhr
0
SPIEGEL: Können Sie noch ein bisschen genauer erklären, wie dieses Frühwarninstrument funktioniert?
Şahin: Wir berechnen zunächst, ob und wie stark neu identifizierte Spike-Protein-Sequenzen den aktuellen Impfschutz umgehen können. Zudem nutzen wir neue computergestützte Algorithmen, um zu sehen, wie fit diese Spike-Proteine sind.
SPIEGEL: Was bedeutet: fit?
Şahin: Wie effektiv das Spike-Protein an die Wirtszelle andocken kann, was die Ansteckbarkeit erhöht. Wir kartieren das genau, kalkulieren für jede Sequenz, wie stark sie im Beobachtungszeitraum in der Häufigkeit zunimmt, und erstellen wöchentlich eine Top-100-Liste der zu beobachtenden Varianten. Mit diesem Schritt können wir besser erkennen, welche Virusentwicklungen problematisch werden könnten. Für alle Varianten auf dieser Liste erstellen wir auch die passenden DNA-Plasmide.
SPIEGEL: Warum sind sie so wichtig?
Şahin: Die Plasmide sind die Vorlage für die mRNA-Herstellung, eine Art Kopiervorgang. Wenn wir diese vorrätig haben, können wir die Herstellungszeit für einen neuen potenziellen Impfstoff noch einmal um zwei bis vier Wochen verkürzen.
forza.sempre,
26.08.2022 10:00 Uhr
0
SPIEGEL: In den vergangenen beiden Jahren hat die Wissenschaft viel über das Virus gelernt. Lassen sich mit diesem Wissen seine weitere Entwicklung und damit auch neue Varianten besser vorhersagen?
Şahin: Wir sind tatsächlich weitergekommen. Wir haben ein Frühwarnsystem entwickelt, das mithilfe von künstlicher Intelligenz ständig die Entwicklung des Virus analysiert. Dabei schauen wir uns jeden Monat Zehntausende Sequenzen des Spike-Proteins von neuen Varianten an. Wir haben so zum Beispiel das Risiko durch die Varianten BA.4/5 sehr früh erkannt.
forza.sempre,
26.08.2022 10:00 Uhr
0
SPIEGEL: Gibt es Erkenntnisse aus Ihren Studien, ob ein Mindestabstand zur letzten Impfung mit der Wildtyp-Vakzine eingehalten werden sollte?
Şahin: Das haben wir nicht konkret untersucht. Prinzipiell hatten wir in unseren Untersuchungen aber einen Abstand von sechs bis acht Monaten zur letzten Impfung. Personen, die bisher keine Omikron-Infektion hatten, könnten auch mit einem kürzeren Intervall von einer Omikron-adaptierten Impfung profitieren. Ich kann mir vorstellen, dass die EMA oder die Stiko hierzu eine Empfehlung aussprechen werden.
SPIEGEL: Wird der Omikron-Booster auch für Kinder zugelassen werden?
Şahin: Zunächst haben wir die Zulassung ab zwölf Jahren beantragt. Für jüngere Kinder stehen wir mit den Behörden in Kontakt, welche Daten sie für eine Zulassung benötigen. Hier kann ich noch keinen Termin nennen.
forza.sempre,
26.08.2022 9:59 Uhr
0
SPIEGEL: Sie gehen also davon aus, dass wir auf den aktuelleren BA.5-Impfstoff eher einige Wochen als Monate warten müssen?
Şahin: Ja.
Ursprünglicher Biontech-Impfstoff
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Ursprünglicher Biontech-Impfstoff Foto: Robert Michael / dpa
SPIEGEL: Dann kommen jetzt also fast gleichzeitig zwei verschiedene Omikron-Booster. Das ist schon ein bisschen verwirrend. Welchen sollen die Menschen nehmen?
Şahin: Grundsätzlich ist zwischen den beiden Impfstoffen kein gewaltiger Unterschied. Beide haben in Untersuchungen gezeigt, dass sie im Vergleich zum ursprünglichen Impfstoff eine klar überlegene Antikörperantwort auf Omikron produzieren. Gleichzeitig haben wir deutliche Hinweise, dass ein BA.5-Impfstoff eben noch besser gegen BA.5 wirkt. Es gibt aber auch Meinungen, dass in einigen Monaten eine Variante auftauchen könnte, die wieder näher an BA.1 liegt.
SPIEGEL: Das ist eine sehr diplomatische Antwort. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat es einfacher gemacht und klar vorgegeben: In den USA wollen wir nur den BA.5-Booster. Haben Sie persönlich eine klare Präferenz?
Şahin: Ja, ich bin dafür, immer so nah wie möglich am dominierenden Stamm zu bleiben. So wird es auch bei der Grippe gemacht. Und wir sind mit der mRNA-Technologie in der Lage, die Produktionszeiten auf unter drei Monate zu reduzieren.
SPIEGEL: Ab Mitte September findet in München eine Sause statt, die das Zeug zum Super-Spreader-Event hat: Millionen Menschen werden sich beim Oktoberfest dicht an dicht in den Bierzelten drängen. Einige Virologen haben deswegen die Besucher aufgerufen, sich vorher unbedingt boostern zu lassen. Kann es bis dahin mit einem BA.5-Impfstoff klappen?
Şahin: Das liegt nicht in unserer Hand. BA.1 sollte aber bis dahin verfügbar sein.
forza.sempre,
26.08.2022 9:58 Uhr
0
SPIEGEL: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach verkündete, er rechne für die kommende Woche mit einer Zulassung des Omikron-Boosters. Könnten Sie dann sofort liefern?
Şahin: Die Auslieferung ist logistisch aufwendig und bedarf einiger Tage Vorbereitung. Wir könnten aber sehr zeitnah ausliefern, hoffentlich Anfang September. Man muss dazu sagen, dass wir zwei verschiedene Versionen hergestellt haben: Eine basiert auf dem Omikron-Subtyp BA.1. Dazu haben wir der europäischen Behörde EMA alle erforderlichen Daten zur Zulassung eingereicht. Der andere Impfstoff basiert auf dem derzeit in der EU dominanten Subtyp BA.5, da reichen wir gerade die letzten Dokumente ein. Dann kann es auch hier schnell gehen. Es hängt davon ab, wie schnell die EMA prüft.
forza.sempre,
26.08.2022 9:57 Uhr
1
SPIEGEL: Wenn die wissenschaftlichen Vorteile so klar sind, wie Sie sagen, warum liegen dann mangels Zulassung seit Monaten die fertig produzierten Dosen in Tiefkühlschränken?
Şahin: Es ist das erste Mal, dass ein adaptierter Impfstoff zugelassen wird. Die Zulassungsbehörden wollten eine ganze Reihe zusätzlicher klinischer Daten sehen. Etwa, ob ein angepasster Impfstoff nur auf Omikron basieren sollte oder auf Omikron und dem Wildtyp. So eine klinische Prüfung dauert vier bis fünf Monate.
SPIEGEL: Das klingt, als wäre der Druck raus gewesen, nachdem sich Omikron als weniger gefährlich herausgestellt hatte.
Şahin: Ein wesentlicher Faktor war, dass der aktuell verwendete Impfstoff auch bei Omikron die Sterblichkeit erheblich senkt und Hospitalisierung reduziert. Die Zeit bis zu einer angepassten Vakzine konnte mit Boostern mit dem aktuellen Impfstoff überbrückt werden.
SPIEGEL: Hat es auch länger gedauert, weil der Anpassungsprozess für Biontech schwieriger war, als zuvor gedacht?
Şahin: Nein, das ging wirklich schnell und ist für uns technologisch keine große Herausforderung mehr. Wir hatten in sechs Wochen erste Dosen für klinische Studien hergestellt und diese im Januar begonnen. Wir stellen im Labor jede Woche die Spike-Protein-Sequenzen für potenziell relevante Varianten her und haben diesen Prozess für Hunderte Versionen durchlaufen lassen. Auch die Produktion können wir sehr schnell anpassen.
forza.sempre,
26.08.2022 9:56 Uhr
0
Spiegel Interview:
SPIEGEL: Herr Şahin, Anfang des Jahres haben Sie unter Hochdruck einen angepassten Impfstoff für die Omikron-Variante des Coronavirus entwickelt und viele Millionen Dosen produziert. Zugelassen ist der spezielle Booster noch immer nicht. Hätten Sie sich die Mühe sparen können?
Şahin: Ich halte angepasste Impfstoffe weiterhin für sehr sinnvoll. Die Zielstruktur des Impfstoffs, das Spike-Protein, unterscheidet sich in der Omikron-Variante erheblich vom Wildtyp. Zum einen haben unsere Daten gezeigt, dass ein Booster mit einem angepassten Impfstoff deutlich mehr Antikörper gegen Omikron produziert als der Wildtyp-Impfstoff. Das Immunsystem kann die Variante also besser abwehren. Zum anderen dürfen wir nicht vergessen, dass Omikron bereits eine partielle Escape-Variante ist. Irgendwann könnten wir eine Variante haben, die überhaupt nicht mehr auf die Antikörper des ursprünglichen Impfstoffs reagiert. Da müssen wir jetzt vorbauen.
SPIEGEL: Wieso hilft dabei ein Omikron-Booster?
Şahin: Omikron hat bereits sehr viele Mutationen im Spike-Protein, sodass nur einige Bereiche von den Antikörpern eines mit dem Wildtyp-Impfstoff Geimpften noch erkannt werden. Das Virus mutiert in hoher Geschwindigkeit weiter. Wann es so weit sein wird, dass alle relevanten Positionen mutiert sind und damit vom Wildtyp-Impfstoff nicht mehr erkannt werden, ist schwer vorherzusagen. Aber eher früher als später. Es ist deswegen wichtig, dem Immunsystem bereits jetzt möglichst viele dieser mutierten Positionen zu zeigen, damit es dazulernt und auch nachkommende Varianten erkennt.
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