MS BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien User: Thekla

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Knock-Outs auf BioNTech
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Kommentare 262.528
Marley16
Marley16, 08.08.2023 0:55 Uhr
1
Nachtrag zu gestern Aktualisiert heute 🇺🇦 Ukraine-Krieg im Liveticker ( Link zum Hühnerhaufen) 23:20 ❗️ https://www.n-tv.de/23143824
Artikel14
Artikel14, 07.08.2023 23:44 Uhr
3
BioNTech Unternehmensbewertung? Das Praxishandbuch von Peemöller könnte ich durchaus empfehlen. Wenn das Buch zu teuer und umfangreich ist, empfehle ich sich, ein Blatt oder eine Tabellenkalkulation zu nehmen und zu rechnen (keine höhere Mathematik nötig, nur Grundrechenarten sowie Dreisatz). Frage1: Macht das Unternehmen 2023, 2024, 2025, 2026 Gewinn oder Verlust? Antwort1: Ein Blick auf die EU-Verträge reicht, um weiterhin Gewinne auf Jahresbasis zu errechnen. Dazu kommen noch USA, Japan, UK usw. Bei Gelegenheit gerne mehr Details. F2: Was sind die Gewinne wert? A2: Konservativ nimmt man den KGV-Durchschnitt der Pharmabranche mit ein paar Prozent Abschlag. F3: Wie rechnet man das zusammen? A3: Man nimmt eine sogenannte DCF-Tabelle und trägt diese Zahlen für die nächsten Jahre ein. Diese werden jedes Jahr etwas reduziert (abdiskontiert), weil 100 Euro "heute und sicher" mehr wert sind 100 Euro in der Zukunft. F4: War es das schon? A4: Nein. Man muss noch Cash, Assets und die Pipeline berücksichtigen. F5: Wie mache ich das mit dem Cash? A5: Da auf Jahresbasis kein Verlust anfällt, wird das Cash eigentlich nicht verbraucht. Also in erster Näherung addiert sich der DCF-Wert mit den Bankkonten. Teilweise wird es jedoch Umwandlungen in Assets geben (jüngst z. B. M&A - Kauf eines KI-Unternehmens) F6: Was mache ich mit der Pipeline? A6: Konservativ kann man die branchenüblichen Übergangswahrscheinlichkeiten von Phase_1 über Phase_2 und Phase_3 bis hin zur Zulassung nehmen. Man schaut sich die bisherigen Märkte für Krebsmedikationen, Malaria etc. an und teilt diese Zahlen konservativ durch 2. Die Ergebnisse trägt man wieder in dass DCF-Modell ein. F7: Wie mache ich das mit den Umwandlungen, Investitionen und Assets? A7: Konservativ kann man die Gestehungswerte aus der bisherigen Gewinnreihe minus Cash (und minus fungible Wertpapiere) rechnen und dabei etwas Abschläge herausrechnen. Und daraus bekommt man einen konservativen Unternehmenswert. Wenn man überzeugt ist von den Entscheidungen, die das Management trifft, ob diese strategisch sinnvoll sind und den Unternehmenswert eher mehren, dann kann man die Abschläge auf die Investments reduzieren oder sogar einen Erfolgsfaktor für Investitionen und Pipeline erwarten und einrechnen. Das wäre dann aber nicht mehr konservativ, sondern spiegelt die persönliche Erwartungen wieder. F8: Gibt der Aktienkurs den Unternehmenswert und die wirtschaftliche Situation wieder? A8: Nein, zunächst nicht. Mit der Wirtschaft und der Börse verhält es sich wie mit dem Mann und seinem Hund beim Spaziergang. Der Mann läuft langsam und eher gleichmäßig weiter. Der Hund läuft vor und zurück. Aber beide bewegen sich in die gleiche Richtung. Der Mann ist die Wirtschaft, der Hund die Börse. Aber langfristig betrachtet gehen der Mann und der Hund gleich schnell (Zitat Börsen-Altmeister Kostolany). F9: Wird der Aktienkurs auch von Manipulationen beeinflusst? A9: Ja, davon kann und muss man ausgehen. Aber langfristig gilt A8. Außerdem: BioNTech hat einen Berg an Cash und dieser wird das Finanzergebnis sicher positiv machen (Beispiel: in Q2/23 waren es 151 Mio. €). Ist zwar auf Jahresbasis 2023 nur geschätzt eine halbe Milliarde Zinsen und andere Finanzerträge. Aber dies sollte auch berücksichtigt sein, oder?
Marley16
Marley16, 07.08.2023 23:39 Uhr
0
07.08.2023 23:01 Biontech unter Druck Wall Street berappelt sich wieder https://www.n-tv.de/24311494 Schon merkwürdig, jetzt, wo es angebliche Verluste gibt, wird ein bisschen viel über BioNTech geschrieben.
Thekla
Thekla, 07.08.2023 22:00 Uhr
0
🕙NASDAQ SCHLUSSKURS🕙 🔔8️⃣9️⃣,4️⃣2️⃣🔔
Thekla
Thekla, 07.08.2023 21:35 Uhr
7
Weil wir gerade dabei sind, heute mal etwas früher...... Gute Nacht, eine große Überraschung war das heute nun gerade nicht. An dieser Stelle möchte ich allen fleißigen, schnellen Forumsmitgliedern für den reibungslosen Informationsaustausch heute unmittelbar nach den Zahlen danken. Auch die vielen sachlichen, hochkarätigen Beiträge haben zu einer entspannten Atmosphäre in dieser nicht leichten Übergangsphase beigetragen. Ich bleibe optimistisch, wäre aber mit Sicherheit ohne unsere MS BioNTech längst ausgestiegen. SchIaft gut,🍀🍀💤💤🥂🥂👮🏼‍♀️⛴️👋
Kempti2000
Kempti2000, 07.08.2023 21:08 Uhr
17
@luciman und @Artikel14, ihr macht euch mega Arbeit, dafür herzlichen Dank. Für mich persönlich ist das COVID Geschäft mittlerweile ein „Nice to have“ Geschäft. Wenn wir daran auch ne Milliarde verdienen, und dann, durch unsere Zinserlöse, sogar 2 Milliarden, pro Jahr generieren können, dann spricht das Bände! Für mich war aber, nachdem BioNTech die Mittel hatte, schon lange nicht mehr COVID ein Faktor! BioNTech und ihre Gründer können was, das ganze Team kann was. Wir werden einer der führenden Hersteller, der die Menschheit, nicht wegen kurzfristig auftretenden Pandemien (das auch), retten kann, sondern ein weltweiter Gamechanger! Das ist meine Meinung, und dazu stehe ich
Cash63
Cash63, 07.08.2023 20:54 Uhr
0

so ein Volumen hatte man zuletzt 2022..... mal abwarten wie man das werten kann morgen

...und vor 8 Monaten knapp 180€😕😉
Artikel14
Artikel14, 07.08.2023 20:53 Uhr
6
Danke.Ein sehr guter Beitrag von luciman. Ergänzen möchte ich für 2023, dass in den Folien statt bisher 27% Steuersatz nunmehr 21% Steuersatz von BioNTech in der Planung berichtet werden (siehe Folie 23 unten). Der Vorstand sagte dazu heute: "As noted before, we have updated our group estimated annual cash effective income tax rate from around 27% to around 21%, excluding potential effects from share based payment settlement in the course of 2023. Following a reorganization of the intellectual property rights within the group, we recognize deferred tax effects in Germany and the U.S., previously unrecognized U.S., federal, and state deferred tax assets, including unused tax losses in unused tax credits have been evaluated and now recognized. The recognition of these deferred tax assets lead to a decrease in the effective tax rate for the fiscal year 2023." Außerdem wurden weiter Kostenschätzungen um mehrere hundert Mio Euro reduziert. Der Vorstand sagte heute: "summarized for you on this slide, we'll update our R&D spending for the rest of 2023 from between EUR2.4 billion and EUR2.6 billion to between EUR2 billion and EUR2.2 billion, including the R&D development costs identified from our latest publicly announced M&A activities. We also update our SG&A expenses from the EUR650 million to EUR750 million now to between EUR600 million and EUR700 million and reduce our spending for growth and maintenance CapEx for operating activities from between EUR500 million and EUR600 million to between EUR350 million and EUR450 million." Quelle (Q2-Call Audio und Transkript): https://seekingalpha.com/article/4624988-biontech-se-bntx-q2-2023-earnings-call-transcript Dort kann man es nachlesen und sich auch nochmal anhören. Trotz dieser deutlich sinkenden und reduzierten Kosten und trotz der Sondereffekte in Q2 wurde der Umsatz von alleine C19 als Guidance mit 5 Mrd EUR erneut bestätigt. "I will go into more details concerning our financial guidance in the course of the call, but want to emphasize already now that acknowledging the uncertainties related to the seasonal effect, we reiterate our 2023 COVID-19 vaccine revenue guidance of around EUR5 billion for the full 2023 financial year." Was bedeuten sinkende Kosten bei konstanten Umsätzen? (Tipp: üblicherweise deutlich mehr Gewinn in Q3 und Q4)
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 07.08.2023 20:33 Uhr
0
so ein Volumen hatte man zuletzt 2022..... mal abwarten wie man das werten kann morgen
Marley16
Marley16, 07.08.2023 20:07 Uhr
0
Die aktuelle BioNTech Pipeline https://www.biontech.com/de/de/home/pipeline-and-products/pipeline.html
Eddy500
Eddy500, 07.08.2023 19:58 Uhr
1

Mein Kommentar aus dem Hauptforum ist für den einen oder anderen vielleicht auch hier hilfreich… „Wie überall im Leben kommt es auf den Blickwinkel an. Ich war hier noch nie nur wegen Covid investiert. BioNTech wird weiterhin über Jahre mehrere Milliarden jährlich (alleine mindestens ca. €1 Milliarde Euro jährlich Gewinn nur für BioNTech durch den EU Vertrag bis 2026) durch den Covid Impfstoff verbuchen. Dazu kommen weitere Milliarden durch den US Privatmarkt. Zu diesem Fakt ist die persönliche Einstellung eines jeden Investierten oder auch Impfstoffskeptikers nicht relevant. Spannend ist doch gerade,was nun in den kommenden Jahren passiert. Welche Studien werden erfolgreich abgeschlossen und schaffen die Marktzulassung? Welche weiteren Kollaborationen wird BioNTech noch eingehen? Wird es in dem aktuellen sehr günstigen Marktumfeld bei den Biotechs demnächst etwaige Übernahmen durch BioNTech geben? Es gibt hier zahlreiche private und auch börsennotierte Unternehmen aus der Biotech Sektor, die aufgrund der aktuellen Kreditsituation keine neuen Kredite mehr aufnehmen können,aber auf frisches Kapital angewiesen sind um Studien abzuschließen bzw. überhaupt überleben zu können. Ich finde gerade diese „Übergangszeit“ wird den weiteren Verlauf maßgeblich bestimmen. Ich konnte trotz intensiver Recherche und Studiums sämtlicher Quartalsberichte keine „red flags“ erkennen, die hier ein Investment nach meiner eigenen Strategie verhindern würden. Ich bin hier mal mit mehr Aktien oder weniger Aktien investiert. Zu Quartalszahlen reduziere ich meistens meine Positionen aus den Erfahrungen und der Reaktion der Börse trotz mehrheitlich positiver Quartalsabschlüsse in der Vergangenheit. Covid ist bei vielen Menschen ein sehr emotional aufgeladenes Thema und dies lässt wiederum bei vielen keinen rationalen Gedanken zu diesem Wert zu. Mich interessieren aber vor vor allem Zahlen und Daten. BioNTech wird in den meisten Bereichen exzellent geführt. Hierzu würde ich auch jedem raten, folgenden einfachen Datenvergleich auf sich wirken zu lassen. BioNTech hat bekanntlich mit Pfizer eine weltweite Kollaboration für den Vertrieb des Covid-Impfstoffes abgeschlossen. Hierdurch erhält BioNTech einen fünfzig prozentigen Anteil an der Bruttogewinnmarge,den Pfizer aus Zahlungen der Vertragspartner erhält. Das ist die Summe nach Abzug aller Produktions- und auch Vertriebskosten. Hierdurch kann BioNTech einen unglaublichen Anteil von 82.7 Prozent Bruttomarge (gross margin bzw. cogs) aufweisen. Hiervon werden dann die Steuern iHv aktuell 27 Prozent abgezogen. Der daraus resultierende Betrag bleibt beim Unternehmen. Moderna kann einen Anteil iHV 47 Prozent Bruttomarge aufweisen. Hiervon werden dann 13 Prozent effektive Unternehmenssteuern in den USA abgezogen. Wer dieser Darstellung folgen konnte, sollte auch erkennen wie genial die Unternehmensführung damals die Verhandlungen mit Pfizer zum Abschluss gebracht hat. Eine solcher COGS Anteil sucht in der Pharmabranche seinesgleichen. Für mich eines von vielen Anzeichen hier langfristig gut aufgehoben zu sein. In den kommenden 12-18 Monaten wird sich der weitere Verlauf hinsichtlich potenzieller Erfolge oder auch Misserfolge in zahlreichen Studien zeigen. Dies ist auch für mich, mein zeitlicher Rahmen für die Evaluation,wo ein langfristiges Investment hier hinführen kann. Über diese zahlreichen Möglichkeiten wird leider so gut wie gar nicht diskutiert. Entweder heißt es,dass ein solcher möglicher Erfolg erst in 5-10 Jahren zu erwarten sei oder überhaupt nicht zu erwarten sei und der Kurs in den einstelligen Bereich läuft. Diese sehr negative Haltung spiegelt sich auch aktuell im Kurs wieder. Auch dazu soll jeder eine eigene Meinung haben. Ich wünsche jedem hier egal wie er/sie investiert ist ein glückliches Händchen.“

👍
Marley16
Marley16, 07.08.2023 19:55 Uhr
1

Mein Kommentar aus dem Hauptforum ist für den einen oder anderen vielleicht auch hier hilfreich… „Wie überall im Leben kommt es auf den Blickwinkel an. Ich war hier noch nie nur wegen Covid investiert. BioNTech wird weiterhin über Jahre mehrere Milliarden jährlich (alleine mindestens ca. €1 Milliarde Euro jährlich Gewinn nur für BioNTech durch den EU Vertrag bis 2026) durch den Covid Impfstoff verbuchen. Dazu kommen weitere Milliarden durch den US Privatmarkt. Zu diesem Fakt ist die persönliche Einstellung eines jeden Investierten oder auch Impfstoffskeptikers nicht relevant. Spannend ist doch gerade,was nun in den kommenden Jahren passiert. Welche Studien werden erfolgreich abgeschlossen und schaffen die Marktzulassung? Welche weiteren Kollaborationen wird BioNTech noch eingehen? Wird es in dem aktuellen sehr günstigen Marktumfeld bei den Biotechs demnächst etwaige Übernahmen durch BioNTech geben? Es gibt hier zahlreiche private und auch börsennotierte Unternehmen aus der Biotech Sektor, die aufgrund der aktuellen Kreditsituation keine neuen Kredite mehr aufnehmen können,aber auf frisches Kapital angewiesen sind um Studien abzuschließen bzw. überhaupt überleben zu können. Ich finde gerade diese „Übergangszeit“ wird den weiteren Verlauf maßgeblich bestimmen. Ich konnte trotz intensiver Recherche und Studiums sämtlicher Quartalsberichte keine „red flags“ erkennen, die hier ein Investment nach meiner eigenen Strategie verhindern würden. Ich bin hier mal mit mehr Aktien oder weniger Aktien investiert. Zu Quartalszahlen reduziere ich meistens meine Positionen aus den Erfahrungen und der Reaktion der Börse trotz mehrheitlich positiver Quartalsabschlüsse in der Vergangenheit. Covid ist bei vielen Menschen ein sehr emotional aufgeladenes Thema und dies lässt wiederum bei vielen keinen rationalen Gedanken zu diesem Wert zu. Mich interessieren aber vor vor allem Zahlen und Daten. BioNTech wird in den meisten Bereichen exzellent geführt. Hierzu würde ich auch jedem raten, folgenden einfachen Datenvergleich auf sich wirken zu lassen. BioNTech hat bekanntlich mit Pfizer eine weltweite Kollaboration für den Vertrieb des Covid-Impfstoffes abgeschlossen. Hierdurch erhält BioNTech einen fünfzig prozentigen Anteil an der Bruttogewinnmarge,den Pfizer aus Zahlungen der Vertragspartner erhält. Das ist die Summe nach Abzug aller Produktions- und auch Vertriebskosten. Hierdurch kann BioNTech einen unglaublichen Anteil von 82.7 Prozent Bruttomarge (gross margin bzw. cogs) aufweisen. Hiervon werden dann die Steuern iHv aktuell 27 Prozent abgezogen. Der daraus resultierende Betrag bleibt beim Unternehmen. Moderna kann einen Anteil iHV 47 Prozent Bruttomarge aufweisen. Hiervon werden dann 13 Prozent effektive Unternehmenssteuern in den USA abgezogen. Wer dieser Darstellung folgen konnte, sollte auch erkennen wie genial die Unternehmensführung damals die Verhandlungen mit Pfizer zum Abschluss gebracht hat. Eine solcher COGS Anteil sucht in der Pharmabranche seinesgleichen. Für mich eines von vielen Anzeichen hier langfristig gut aufgehoben zu sein. In den kommenden 12-18 Monaten wird sich der weitere Verlauf hinsichtlich potenzieller Erfolge oder auch Misserfolge in zahlreichen Studien zeigen. Dies ist auch für mich, mein zeitlicher Rahmen für die Evaluation,wo ein langfristiges Investment hier hinführen kann. Über diese zahlreichen Möglichkeiten wird leider so gut wie gar nicht diskutiert. Entweder heißt es,dass ein solcher möglicher Erfolg erst in 5-10 Jahren zu erwarten sei oder überhaupt nicht zu erwarten sei und der Kurs in den einstelligen Bereich läuft. Diese sehr negative Haltung spiegelt sich auch aktuell im Kurs wieder. Auch dazu soll jeder eine eigene Meinung haben. Ich wünsche jedem hier egal wie er/sie investiert ist ein glückliches Händchen.“

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l
luciman, 07.08.2023 19:32 Uhr
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Mein Kommentar aus dem Hauptforum ist für den einen oder anderen vielleicht auch hier hilfreich… „Wie überall im Leben kommt es auf den Blickwinkel an. Ich war hier noch nie nur wegen Covid investiert. BioNTech wird weiterhin über Jahre mehrere Milliarden jährlich (alleine mindestens ca. €1 Milliarde Euro jährlich Gewinn nur für BioNTech durch den EU Vertrag bis 2026) durch den Covid Impfstoff verbuchen. Dazu kommen weitere Milliarden durch den US Privatmarkt. Zu diesem Fakt ist die persönliche Einstellung eines jeden Investierten oder auch Impfstoffskeptikers nicht relevant. Spannend ist doch gerade,was nun in den kommenden Jahren passiert. Welche Studien werden erfolgreich abgeschlossen und schaffen die Marktzulassung? Welche weiteren Kollaborationen wird BioNTech noch eingehen? Wird es in dem aktuellen sehr günstigen Marktumfeld bei den Biotechs demnächst etwaige Übernahmen durch BioNTech geben? Es gibt hier zahlreiche private und auch börsennotierte Unternehmen aus der Biotech Sektor, die aufgrund der aktuellen Kreditsituation keine neuen Kredite mehr aufnehmen können,aber auf frisches Kapital angewiesen sind um Studien abzuschließen bzw. überhaupt überleben zu können. Ich finde gerade diese „Übergangszeit“ wird den weiteren Verlauf maßgeblich bestimmen. Ich konnte trotz intensiver Recherche und Studiums sämtlicher Quartalsberichte keine „red flags“ erkennen, die hier ein Investment nach meiner eigenen Strategie verhindern würden. Ich bin hier mal mit mehr Aktien oder weniger Aktien investiert. Zu Quartalszahlen reduziere ich meistens meine Positionen aus den Erfahrungen und der Reaktion der Börse trotz mehrheitlich positiver Quartalsabschlüsse in der Vergangenheit. Covid ist bei vielen Menschen ein sehr emotional aufgeladenes Thema und dies lässt wiederum bei vielen keinen rationalen Gedanken zu diesem Wert zu. Mich interessieren aber vor vor allem Zahlen und Daten. BioNTech wird in den meisten Bereichen exzellent geführt. Hierzu würde ich auch jedem raten, folgenden einfachen Datenvergleich auf sich wirken zu lassen. BioNTech hat bekanntlich mit Pfizer eine weltweite Kollaboration für den Vertrieb des Covid-Impfstoffes abgeschlossen. Hierdurch erhält BioNTech einen fünfzig prozentigen Anteil an der Bruttogewinnmarge,den Pfizer aus Zahlungen der Vertragspartner erhält. Das ist die Summe nach Abzug aller Produktions- und auch Vertriebskosten. Hierdurch kann BioNTech einen unglaublichen Anteil von 82.7 Prozent Bruttomarge (gross margin bzw. cogs) aufweisen. Hiervon werden dann die Steuern iHv aktuell 27 Prozent abgezogen. Der daraus resultierende Betrag bleibt beim Unternehmen. Moderna kann einen Anteil iHV 47 Prozent Bruttomarge aufweisen. Hiervon werden dann 13 Prozent effektive Unternehmenssteuern in den USA abgezogen. Wer dieser Darstellung folgen konnte, sollte auch erkennen wie genial die Unternehmensführung damals die Verhandlungen mit Pfizer zum Abschluss gebracht hat. Eine solcher COGS Anteil sucht in der Pharmabranche seinesgleichen. Für mich eines von vielen Anzeichen hier langfristig gut aufgehoben zu sein. In den kommenden 12-18 Monaten wird sich der weitere Verlauf hinsichtlich potenzieller Erfolge oder auch Misserfolge in zahlreichen Studien zeigen. Dies ist auch für mich, mein zeitlicher Rahmen für die Evaluation,wo ein langfristiges Investment hier hinführen kann. Über diese zahlreichen Möglichkeiten wird leider so gut wie gar nicht diskutiert. Entweder heißt es,dass ein solcher möglicher Erfolg erst in 5-10 Jahren zu erwarten sei oder überhaupt nicht zu erwarten sei und der Kurs in den einstelligen Bereich läuft. Diese sehr negative Haltung spiegelt sich auch aktuell im Kurs wieder. Auch dazu soll jeder eine eigene Meinung haben. Ich wünsche jedem hier egal wie er/sie investiert ist ein glückliches Händchen.“
Nogard74
Nogard74, 07.08.2023 19:29 Uhr
0

Das siehst du wahrscheinlich aus deiner jugendlichen, fitten Perspektive (s. Profilbild)😉 vergiß aber nicht, dass wir auch viele Senioren und vorerkrankte Risikopatienten haben, die froh sein werden dass es einen angepassten, neuen Impfstoff gibt. Also ein "paar " Einnahmen werden schon noch fließen

Da kann ja Hotze was zu sagen, wenn ich mich richtig erinnere arbeitet er ja da ein bisschen an der Basis.
Nogard74
Nogard74, 07.08.2023 19:26 Uhr
0

ich verstehe genau diese Antworten nicht! Es war doch von Anfang an klar, dass es irgendwann vorbei ist. Ab dann wird das hier weiter gehen wie bei dem Grippeimpfstoff. Und das bringt weiter Milliarden ein, aber halt nicht im August ;)

Genau, es war von Anfang an klar das das ein temporärer Gelddsegen ist. Darum hatte ich mich ja auch auf den Artikel bezüglich des neuen Corona Impfstoffs bezogen.
Thekla
Thekla, 07.08.2023 19:23 Uhr
1

Ich weiß ja nicht wie hoch der Anteil Menschen sind die sich jetzt noch Impfen lassen bzw. daraus resultierend, wieviel Geld man mit Covid Impfstoffen noch in Zukunft verdienen wird. Aktuell würde ich mir jetzt auch keine Corona Impfung mehr rein Pfeifen, aber da bin ich sicher nicht alleine. Das ganze Thema rund um den Corona Impfstoff ist inzwischen so abgekauft und hat zudem einen verdammt negativen Beigeschmack. Ich bin noch investiert weil der Fokus jetzt ganz klar auf der individualisieren Krebstherapie liegen muss und ich traue das dem Ugar Shahin einfach. Er war in meinen Augen immer eine ehrliche Konstante während der letzten Jahre.

Das siehst du wahrscheinlich aus deiner jugendlichen, fitten Perspektive (s. Profilbild)😉 vergiß aber nicht, dass wir auch viele Senioren und vorerkrankte Risikopatienten haben, die froh sein werden dass es einen angepassten, neuen Impfstoff gibt. Also ein "paar " Einnahmen werden schon noch fließen
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