Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Forum: Aktien User: Ruuudi

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Kommentare 13.895
W
Wildharry, 13. Mai 22:47 Uhr
0

Nicht falsch verstehen, aber nur durch die Grünen konnte man in der alten Regierung überhaupt das 500 Milliarden Finanzpaket bzw. die Grundgesetzänderung beschließen. Klar gab es dafür auch 100 Milliarden, also für die Grünen und ihren Klimaschutz. Trotzdem hat die Führung der Grünen sich klar für die Verteidigungsfähigkeit ausgesprochen.

Alles richtig was du schreibst aber ich darf mal Ruuudi zitieren "Ich denke auch, dass der CEO und der Bundesverteidigungsminister am gleichen Strang, vermutlich auch in die gleiche Richtung ziehen. Das Vertrauen hab ich auch. Allerdings hängen da noch andere Hampelmänner am gleichen Strick. Und da bin ich mir dann nicht mehr ganz so sicher …" da bin ich bei ihm und das macht mir Sorgen.
Y
Yezebel666, 13. Mai 22:27 Uhr
1

Bin im Ruhestand bzw. in der passiven ATZ Phase. Habe 1981 eine Lehre als ENAE beim damals größten Energieversorger begonnen, dort dann Anfang der 90er in die IT gewechselt und war einer der 3 RZ Leiter dort (habe nicht bewusst Karriere machen wollen aber es kam einfach so) bis zum Ende der aktiven ATZ. Momentan machen meine Frau und ich ziemlich viel im Tierschutz bzw. in einem Kölner Tierheim wo wir schon seit 12-13 Jahren als ehrenamtliche Gassigänger und alles was dazu gehört unterwegs sind. Wir sind ein privat geführtes Tierheim was sich durch Spenden tragen muss. Momentan habe wir 13 Plätze/Zwinger wovon 12 mit den Rassen Pitbull, Staffordshire, Presa Canario und Cane Corso belegt sind. Alles Hündinnen und Hunde aus illegaler Haltung und Sicherstellung. Manchmal kein einfacher und ungefährlicher Job aber es muss ja im Sinne der Hunde gemacht werden. Eigentlich wollte ich gar nicht soweit ausholen.....😉

Hut ab vor eurem Engagement. Gerade mit den Rassen ist es ja sehr schwierig, von der Vermittlung mal ganz abgesehen. Wir haben zur Zeit einen Jack-Russell, mittlerweile fast blind, aber trotzdem quicklebendig, vorher immer nur Boxer...
Robirobsen
Robirobsen, 13. Mai 22:25 Uhr
3

Das mit dem "nicht leicht machen" war bezogen auf Vertrauen zu CEO und Regierung und bewusst mit einem Smiley nachgesetzt. Ich will auch nicht zurück zum alten Beschaffungssystem o.ä. , eher im Gegenteil, wir müssen noch schneller werden.. Da geht's m. E nach schon bei den Anforderungen der BW los. Ich habe bspw. als es um Skyranger Verzögerungen ging, dass die Anforderungen der BW bzgl. der Ausstattung so ausgestaltet sind, dass es für Umbauten etc. Zeit braucht. Deshalb haben andere Länder bereits Skyranger ausgerüstet und die BW wartet immer noch. Wir sind in vielen Bereichen einfach blank und ich habe den Eindruck, dass wir lieber noch auf die Entwicklung vom Goldstandard warten, anstatt mal mit Bronze anzufangen. Pappberger hat sehr deutlich und ausführlich beim Thema Boxer dargestellt, dass wenn der Auftrag nicht im Herbst erfolgt es ebenfalls wieder zu zeitlichen Verzögerungen bei der Fertigstellung und Lieferung führt. Der Kurs der RHM-Aktie ist das eine, wir sollten alle nicht vergessen, worum es wirklich geht: Die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes. Vielleicht hast Du mich auch falsch verstanden, gerade was die Großprojekte angeht. Da sehe ich den Ball bei der Politik und nicht bei der Industrie. Die Industrie ist hier bereits mit hunderten Millionen Euro Investitionen vorangegangen, im Vertrauen darauf, dass auch Aufträge kommen. Wenn ich dann lese, dass bspw. Projekte wie Loitering Munition gekürzt werden, frage ich mich ob wirklich alle das Ziel 2029, spätestens 2030 Verteidigungsfähig zu sein verstanden haben.

Das habe ich dann falsch interpretiert🫣. Dafür möchte ich mich ehrlich bei dir entschuldigen, besonders dafür, dass ich so spitzzüngig reagiert und geschrieben habe. Im Kern hast du völlig recht und ich stimme dir in den allermeisten Punkten absolut zu. Dass die Rüstungsindustrie aktuell so massiv mit Hunderten Millionen ins finanzielle Risiko geht, zeigt einfach, wie ernst die Lage ist. Hoffen wir, dass die Politik dieses Vertrauen nicht enttäuscht. Trotzdem bin ich guter Dinge. Bei beiden. Danke dir auf jeden Fall für den guten und sachlichen Austausch.
Y
Yezebel666, 13. Mai 22:16 Uhr
3

Was genau mach ich dir denn nicht leicht?! Und auf was genau willst du hinaus? Wenn ich es richtig verstanden habe, dann befürwortest du das „alte“ Beschaffungssystem? Erst ewig lang diskutieren, lange Ausschreibungsprozesse, bis dann irgendwann einmal der Vertrag steht. Dann geht man damit zum Hersteller und sagt ihm, das möchte ich und so viel möchte ich davon. Darauf baut der Hersteller seine Produktionskapazitäten aus, stellt neue Leute ein, bildet die aus etc. etc. … und dann irgendwann ist das erste Produkt fertig und kann verkauft werden. Weil vorher macht der Betrieb nichts, da er keinen Auftrag erhalten hat. Wie bereits geschrieben, dann sind wir erst weit in der Zukunft verteidigungsfähig. Über die Regierung kann jeder seine Meinung haben, deshalb haben wir eine Demokratie. Deine Meinung teile ich zwar nicht, aber ich kann deine Bedenken erkennen. Bitte beachte aber, dass wenn wir den oben genannten Zukunftszeitraum anpeilen würden, bis dahin noch 1–2 komplette Wahlperioden liegen würden. Wie die Regierungen dann entscheiden würden??? Jedoch denke ich auch, abgesehen von der jetzigen Koalition, haben eigentlich auch alle anderen Parteien die Notwendigkeit verstanden. Na ja, vielleicht bis auf eine. Meinst du nicht, dass Rüstung bereits schon ein Wirtschaftsmotor ist? Das Personal aus der schwächelnden Automobilindustrie wird bereits jetzt schon von der Rüstungsindustrie aufgefangen. Oder sollen die erst ebenfalls warten, bis die Aufträge unterschrieben sind? Auch die Großprojekte gehen voran, oder glaubst du, dass im Beispiel der F126 die Werften stillstehen? Dass die Menschen dort in der Nase bohren und im Schwimmdock Wasserball spielen? Einfach mal das Beispiel TKMS und die MEKO nehmen, dort wurden Vorverträge für Millionen geschlossen, damit die Werft Kapazitäten freihält und die ersten Arbeiten bereits beginnen können. Arbeiten, die grundsätzlich am Anfang immer gleich sind, wo in der Not das bereits erarbeitete Material auch für andere Aufträge benutzt werden kann. Im Normalfall würde das niemand machen, aber hier geht es um Zeit und um Vertrauen. Denkst du, selbst wenn man sich als Beispiel für die MEKO entscheiden würde, dass TKMS so lange warten würde, bis sie einen offiziellen Auftrag hätten bzw. bis der erstmal erstellt und genehmigt ist? Das gesamte „ursprünglich“ normale Beschaffungs- und Vertragssystem hat sich verändert. Und das ist allen Beteiligten bewusst!!! Dass die jetzige Auftrags- und Abnahmebereitschaft der Regierung nicht zufriedenstellend ist, lange dauert und dadurch eventuell der eine oder andere beginnt, Zweifel zu entwickeln, kann ich verstehen. Aber daher die generelle Einstellung und das Vertrauen in die Politik gegenüber der Rüstungsindustrie infrage zu stellen … finde ich weithergeholt.

Um es klar zu sagen: Von Pappberger und seiner Vision vom Rheinmetall der Zukunft, mit der vertikalen Integration, Fertigung in Europa, etc. bin ich vollkommen überzeugt und er hat mein vollstes Vertrauen. Auch bei Pistorius und sogar Merz vertraue ich auf das grundsätzliche Bekenntnis zur notwendigen Verteidigungsfähigkeit. Aber das sind ja nicht die alleinigen Entscheider und da sehe ich die Probleme. Nicht umsonst wurden im CC soviele Nachfragen zu Boxer und F-126 gestellt. Auch die sogenannten Experten befürchten Wegfall/Kürzungen von Aufträgen, bei einem Umdenken in der Politik. Im Kurs der Aktie kann man diese Bedenken auch immer ablesen, sobald von Friedensgesprächen die Rede ist, geht der Kurs bei Rüstung runter. Als ob wir bei einem Ende des Ukraine-Krieges auf einmal keine Notwendigkeit zur Verteidigungsfähigkeit mehr hätten....
Robirobsen
Robirobsen, 13. Mai 21:51 Uhr
1

Den Haushaltsausschuss sehe ich auch als Problem. CDU und SPD haben gemeinsam 22 Stimmen von 42. Wenn irgendeiner aus der SPD oder sogar mehrere umfallen sollten beeinflusst von den Grünen oder Linken im stillen Kämmerlein (und ich bin sicher dass es das gibt) dann ist Ende der Luftlage.

Nicht falsch verstehen, aber nur durch die Grünen konnte man in der alten Regierung überhaupt das 500 Milliarden Finanzpaket bzw. die Grundgesetzänderung beschließen. Klar gab es dafür auch 100 Milliarden, also für die Grünen und ihren Klimaschutz. Trotzdem hat die Führung der Grünen sich klar für die Verteidigungsfähigkeit ausgesprochen.
Y
Yezebel666, 13. Mai 21:50 Uhr
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Was genau mach ich dir denn nicht leicht?! Und auf was genau willst du hinaus? Wenn ich es richtig verstanden habe, dann befürwortest du das „alte“ Beschaffungssystem? Erst ewig lang diskutieren, lange Ausschreibungsprozesse, bis dann irgendwann einmal der Vertrag steht. Dann geht man damit zum Hersteller und sagt ihm, das möchte ich und so viel möchte ich davon. Darauf baut der Hersteller seine Produktionskapazitäten aus, stellt neue Leute ein, bildet die aus etc. etc. … und dann irgendwann ist das erste Produkt fertig und kann verkauft werden. Weil vorher macht der Betrieb nichts, da er keinen Auftrag erhalten hat. Wie bereits geschrieben, dann sind wir erst weit in der Zukunft verteidigungsfähig. Über die Regierung kann jeder seine Meinung haben, deshalb haben wir eine Demokratie. Deine Meinung teile ich zwar nicht, aber ich kann deine Bedenken erkennen. Bitte beachte aber, dass wenn wir den oben genannten Zukunftszeitraum anpeilen würden, bis dahin noch 1–2 komplette Wahlperioden liegen würden. Wie die Regierungen dann entscheiden würden??? Jedoch denke ich auch, abgesehen von der jetzigen Koalition, haben eigentlich auch alle anderen Parteien die Notwendigkeit verstanden. Na ja, vielleicht bis auf eine. Meinst du nicht, dass Rüstung bereits schon ein Wirtschaftsmotor ist? Das Personal aus der schwächelnden Automobilindustrie wird bereits jetzt schon von der Rüstungsindustrie aufgefangen. Oder sollen die erst ebenfalls warten, bis die Aufträge unterschrieben sind? Auch die Großprojekte gehen voran, oder glaubst du, dass im Beispiel der F126 die Werften stillstehen? Dass die Menschen dort in der Nase bohren und im Schwimmdock Wasserball spielen? Einfach mal das Beispiel TKMS und die MEKO nehmen, dort wurden Vorverträge für Millionen geschlossen, damit die Werft Kapazitäten freihält und die ersten Arbeiten bereits beginnen können. Arbeiten, die grundsätzlich am Anfang immer gleich sind, wo in der Not das bereits erarbeitete Material auch für andere Aufträge benutzt werden kann. Im Normalfall würde das niemand machen, aber hier geht es um Zeit und um Vertrauen. Denkst du, selbst wenn man sich als Beispiel für die MEKO entscheiden würde, dass TKMS so lange warten würde, bis sie einen offiziellen Auftrag hätten bzw. bis der erstmal erstellt und genehmigt ist? Das gesamte „ursprünglich“ normale Beschaffungs- und Vertragssystem hat sich verändert. Und das ist allen Beteiligten bewusst!!! Dass die jetzige Auftrags- und Abnahmebereitschaft der Regierung nicht zufriedenstellend ist, lange dauert und dadurch eventuell der eine oder andere beginnt, Zweifel zu entwickeln, kann ich verstehen. Aber daher die generelle Einstellung und das Vertrauen in die Politik gegenüber der Rüstungsindustrie infrage zu stellen … finde ich weithergeholt.

Das mit dem "nicht leicht machen" war bezogen auf Vertrauen zu CEO und Regierung und bewusst mit einem Smiley nachgesetzt. Ich will auch nicht zurück zum alten Beschaffungssystem o.ä. , eher im Gegenteil, wir müssen noch schneller werden.. Da geht's m. E nach schon bei den Anforderungen der BW los. Ich habe bspw. als es um Skyranger Verzögerungen ging, dass die Anforderungen der BW bzgl. der Ausstattung so ausgestaltet sind, dass es für Umbauten etc. Zeit braucht. Deshalb haben andere Länder bereits Skyranger ausgerüstet und die BW wartet immer noch. Wir sind in vielen Bereichen einfach blank und ich habe den Eindruck, dass wir lieber noch auf die Entwicklung vom Goldstandard warten, anstatt mal mit Bronze anzufangen. Pappberger hat sehr deutlich und ausführlich beim Thema Boxer dargestellt, dass wenn der Auftrag nicht im Herbst erfolgt es ebenfalls wieder zu zeitlichen Verzögerungen bei der Fertigstellung und Lieferung führt. Der Kurs der RHM-Aktie ist das eine, wir sollten alle nicht vergessen, worum es wirklich geht: Die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes. Vielleicht hast Du mich auch falsch verstanden, gerade was die Großprojekte angeht. Da sehe ich den Ball bei der Politik und nicht bei der Industrie. Die Industrie ist hier bereits mit hunderten Millionen Euro Investitionen vorangegangen, im Vertrauen darauf, dass auch Aufträge kommen. Wenn ich dann lese, dass bspw. Projekte wie Loitering Munition gekürzt werden, frage ich mich ob wirklich alle das Ziel 2029, spätestens 2030 Verteidigungsfähig zu sein verstanden haben.
LA1985!
LA1985!, 13. Mai 19:30 Uhr
0
Guten Abend zusammen, wer von euch auf Podcasts steht, könnte sich die heutige Folge von 11KM der Poscast von BR24 anhören... geht knapp 20min, war sehr interessant zu hören... Läuft auf dem Radiosender täglich um 14:05uhr. Trumps "Tomahawk"-Absage: Wie sich Deutschland jetzt aufstellt https://www.tagesschau.de/multimedia/podcast/11km/podcast-11km-3564.html
W
Wildharry, 13. Mai 19:16 Uhr
0
Zurück zu RHM, habe mir ja gestern mal die Jobbörse angesehen und mein Augenmerk lag auf die IT-Jobs und da insbesondere auf Datenbanken (habe ja selber bis zum Schluss Oracle DB´s und SAP Basis verantwortet). In der Job Description Specialist Database Service wollte ich bevor ich draufgeklickt habe 1 Wort lesen und ich habe das Wort gelesen nämlich Automatisierung. Das wird bei ganz vielen DAX Konzernen vernachlässigt und RHM ist auch hier auf dem richtigen Weg mit seinen Anforderungen. Hat zwar nicht mit Waffen zu tun aber man bewegt sich auf Höhe der zeit und scheint zu wissen worauf es ankommt.
Coretto
Coretto, 13. Mai 19:07 Uhr
1

Das ist aber super lieb von euch über eine Spende nachzudenken, vielen dank dafür. Solltet ihr noch den ein oder anderen € über haben gerne hier hin. www.pit-staff.de

Kein Thema. Gerne 😊
W
Wildharry, 13. Mai 18:59 Uhr
0

Ich hab mich gebremst. Hättest nicht soweit ausholen müssen, danke dafür 😉 Ich bin teils froh das Karriere an mir vorbei gegangen ist. Dadurch hatten andere Dinge Platz. Vielleicht streck ich noch einmal in kleinem Rahmen die Fühler aus? Schaun mer mal. Wohin sollen wir die Spenden fließen lassen? 😉 Meine Frau hat früher immer in die Richtung gespendet und ist leicht Hundeverrückt 😅

Das ist aber super lieb von euch über eine Spende nachzudenken, vielen dank dafür. Solltet ihr noch den ein oder anderen € über haben gerne hier hin. www.pit-staff.de
Coretto
Coretto, 13. Mai 18:56 Uhr
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Bin im Ruhestand bzw. in der passiven ATZ Phase. Habe 1981 eine Lehre als ENAE beim damals größten Energieversorger begonnen, dort dann Anfang der 90er in die IT gewechselt und war einer der 3 RZ Leiter dort (habe nicht bewusst Karriere machen wollen aber es kam einfach so) bis zum Ende der aktiven ATZ. Momentan machen meine Frau und ich ziemlich viel im Tierschutz bzw. in einem Kölner Tierheim wo wir schon seit 12-13 Jahren als ehrenamtliche Gassigänger und alles was dazu gehört unterwegs sind. Wir sind ein privat geführtes Tierheim was sich durch Spenden tragen muss. Momentan habe wir 13 Plätze/Zwinger wovon 12 mit den Rassen Pitbull, Staffordshire, Presa Canario und Cane Corso belegt sind. Alles Hündinnen und Hunde aus illegaler Haltung und Sicherstellung. Manchmal kein einfacher und ungefährlicher Job aber es muss ja im Sinne der Hunde gemacht werden. Eigentlich wollte ich gar nicht soweit ausholen.....😉

Ich hab mich gebremst. Hättest nicht soweit ausholen müssen, danke dafür 😉 Ich bin teils froh das Karriere an mir vorbei gegangen ist. Dadurch hatten andere Dinge Platz. Vielleicht streck ich noch einmal in kleinem Rahmen die Fühler aus? Schaun mer mal. Wohin sollen wir die Spenden fließen lassen? 😉 Meine Frau hat früher immer in die Richtung gespendet und ist leicht Hundeverrückt 😅
W
Wildharry, 13. Mai 18:34 Uhr
1

Ich arbeite im Lager. Hält fit. Am Austausch mangelt es etwas. Persönlich werde ich immer völlig woanders eingeordnet. Was treibst du so? 😅

Bin im Ruhestand bzw. in der passiven ATZ Phase. Habe 1981 eine Lehre als ENAE beim damals größten Energieversorger begonnen, dort dann Anfang der 90er in die IT gewechselt und war einer der 3 RZ Leiter dort (habe nicht bewusst Karriere machen wollen aber es kam einfach so) bis zum Ende der aktiven ATZ. Momentan machen meine Frau und ich ziemlich viel im Tierschutz bzw. in einem Kölner Tierheim wo wir schon seit 12-13 Jahren als ehrenamtliche Gassigänger und alles was dazu gehört unterwegs sind. Wir sind ein privat geführtes Tierheim was sich durch Spenden tragen muss. Momentan habe wir 13 Plätze/Zwinger wovon 12 mit den Rassen Pitbull, Staffordshire, Presa Canario und Cane Corso belegt sind. Alles Hündinnen und Hunde aus illegaler Haltung und Sicherstellung. Manchmal kein einfacher und ungefährlicher Job aber es muss ja im Sinne der Hunde gemacht werden. Eigentlich wollte ich gar nicht soweit ausholen.....😉
Robirobsen
Robirobsen, 13. Mai 18:30 Uhr
0

Du machst es einem aber wirklich nicht leicht 🤣 Beim CEO bin ich noch dabei, aber bei der Regierung? Da bin ich sehr skeptisch und desillusioniert. Ich hatte wesentlich höhere Erwartungen , gerade unter den beschlossenen Sondervermögen und whatever it takes Verteidigungsbudget. Das wir nach gut einem Jahr bereits wieder darüber spekulieren ob bzw. wann die Koalition auseinanderfällt ist unglaublich. Die wirklich heißen Eisen sind ja noch nicht mal auf die TO gekommen...

Was genau mach ich dir denn nicht leicht?! Und auf was genau willst du hinaus? Wenn ich es richtig verstanden habe, dann befürwortest du das „alte“ Beschaffungssystem? Erst ewig lang diskutieren, lange Ausschreibungsprozesse, bis dann irgendwann einmal der Vertrag steht. Dann geht man damit zum Hersteller und sagt ihm, das möchte ich und so viel möchte ich davon. Darauf baut der Hersteller seine Produktionskapazitäten aus, stellt neue Leute ein, bildet die aus etc. etc. … und dann irgendwann ist das erste Produkt fertig und kann verkauft werden. Weil vorher macht der Betrieb nichts, da er keinen Auftrag erhalten hat. Wie bereits geschrieben, dann sind wir erst weit in der Zukunft verteidigungsfähig. Über die Regierung kann jeder seine Meinung haben, deshalb haben wir eine Demokratie. Deine Meinung teile ich zwar nicht, aber ich kann deine Bedenken erkennen. Bitte beachte aber, dass wenn wir den oben genannten Zukunftszeitraum anpeilen würden, bis dahin noch 1–2 komplette Wahlperioden liegen würden. Wie die Regierungen dann entscheiden würden??? Jedoch denke ich auch, abgesehen von der jetzigen Koalition, haben eigentlich auch alle anderen Parteien die Notwendigkeit verstanden. Na ja, vielleicht bis auf eine. Meinst du nicht, dass Rüstung bereits schon ein Wirtschaftsmotor ist? Das Personal aus der schwächelnden Automobilindustrie wird bereits jetzt schon von der Rüstungsindustrie aufgefangen. Oder sollen die erst ebenfalls warten, bis die Aufträge unterschrieben sind? Auch die Großprojekte gehen voran, oder glaubst du, dass im Beispiel der F126 die Werften stillstehen? Dass die Menschen dort in der Nase bohren und im Schwimmdock Wasserball spielen? Einfach mal das Beispiel TKMS und die MEKO nehmen, dort wurden Vorverträge für Millionen geschlossen, damit die Werft Kapazitäten freihält und die ersten Arbeiten bereits beginnen können. Arbeiten, die grundsätzlich am Anfang immer gleich sind, wo in der Not das bereits erarbeitete Material auch für andere Aufträge benutzt werden kann. Im Normalfall würde das niemand machen, aber hier geht es um Zeit und um Vertrauen. Denkst du, selbst wenn man sich als Beispiel für die MEKO entscheiden würde, dass TKMS so lange warten würde, bis sie einen offiziellen Auftrag hätten bzw. bis der erstmal erstellt und genehmigt ist? Das gesamte „ursprünglich“ normale Beschaffungs- und Vertragssystem hat sich verändert. Und das ist allen Beteiligten bewusst!!! Dass die jetzige Auftrags- und Abnahmebereitschaft der Regierung nicht zufriedenstellend ist, lange dauert und dadurch eventuell der eine oder andere beginnt, Zweifel zu entwickeln, kann ich verstehen. Aber daher die generelle Einstellung und das Vertrauen in die Politik gegenüber der Rüstungsindustrie infrage zu stellen … finde ich weithergeholt.
Coretto
Coretto, 13. Mai 18:20 Uhr
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Gibt es in diesem Forum hier auch Rheinmetall Mitarbeiter? Ich vermute mal ja, oder? Wenn nicht was macht ihr eigentlich so beruflich bzw. was habt er mal gemacht? Finde ich immer wieder spannend solche Querschnitte.

Ich arbeite im Lager. Hält fit. Am Austausch mangelt es etwas. Persönlich werde ich immer völlig woanders eingeordnet. Was treibst du so? 😅
W
Wildharry, 13. Mai 17:54 Uhr
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Gibt es in diesem Forum hier auch Rheinmetall Mitarbeiter? Ich vermute mal ja, oder? Wenn nicht was macht ihr eigentlich so beruflich bzw. was habt er mal gemacht? Finde ich immer wieder spannend solche Querschnitte.
R
Ruuudi, 13. Mai 17:32 Uhr
2
An dieser Stelle muss ich mal ein Kompliment loswerden: die letzten Wochen hat der Diskurs hier sehr erfrischend an Breite, Tiefe und Qualität hinzu gewonnen. Das ist Euer Verdienst … Danke Euch allen dafür !👍😀👍
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