VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 40.879
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o2kuh, 25.03.2023 17:38 Uhr
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Der Aktionär (Podcast) sieht noch deutlich niedrigere Kurse kommen. 10-20% mindestens nochmal...
Boop
Boop, 25.03.2023 16:34 Uhr
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Hier ein neues sehr gutes Video von MyMoney zu dem Thema. Vonovia strong HOLD :-) ---------- https://www.youtube.com/watch?v=U-GnyvDTDOQ&ab_channel=MyMoney-Finanzenkannjeder
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Go2dynamite, 25.03.2023 16:10 Uhr
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Vonovia Zahlen mal verständlich dargestellt: Würde man Vonovia Zahlen auf eine durchschnittliche 100qm ETW umrechnen ergibt sich. Kaufpreis: 162.857 € Miete: 749 € / Monat Mietrendite: 5,5 % Wichtig Vorhandener Kredit im Schnitt 1,5% auf ca. 7 Jahre ( davon ca. 15% pro Jahr zu verlängern) Der Kaufpreis errechnet sich aus 43 Mrd € Schulden + 13 Mrd € Börsenwert geteilt durch 34.386.000 m2 WFL Bei Höchststand  von 56€ pro Aktie ergab sich Kaufpreis: 252000€ Rendite: 3,56% —- Immowertverlust bis Ende Q1/2022 - Q4/2022 ca. -10% Die beste Quelle für ImmoPreisänderungen ist Sprengnter ( auf diese Daten greifen fast alle Banken zu) dort werden +100.000 Verkaufspreise ( nicht Angebotspreise) ausgewertet. Sprengneter Immopreise im Detail https://youtu.be/0slB0JzxPj8 — Grob 4 Mrd € auslaufende Finanzierung pro Jahr kostet aktuell ca. 100 Mio € mehr  bei +2,5% ( Neue Zinsen: 1,5 +2,5%=4%) Das entspricht einer Mietsteigerung von 3,2% oder 0,24€ pro qm/Monat jedes Jahr um das vollständig zu kompensieren ——- Die Frage ist, was geht in der Wirtschaft in den nächsten Monaten kaputt, damit die Zinsen wieder gesenkt werden müssen z.B aktuelle Banken- Krise Baukredite laufen mit wenigen Tagen Verzögerung linear zum Swapzinssatz, der wiederum linear zur  10 jährige Bundesanleihe läuft. Die 10 jährige Bundesanleihe ist im letzten Monat von 2,7% auf 2,1% gefallen, in den nächsten Tagen sollten die Baukredite weiter fallen, aktuell gibt 10 Jahre fest für 3,6% ...
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Zero92, 25.03.2023 16:08 Uhr
3
Es werden ja keine 66 k Wohneinheiten aufmal verkauft. Vor allem nicht im Aktuellen Markt. Also schaut Vonovia wo sie aktuell Wohneinheiten zu Cash machen können. Und sie brauchen ja auch nicht in diesem Jahr die kompletten 13 mrd erlösen. Sondern nur 1 mrd. Im nächsten Jahr 2 Mrd zusätzlich. Und 2025 3 Mrd zusätzlich. WENN sie keine Anschlussfinanzierung machen wollen.
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Zero92, 25.03.2023 16:06 Uhr
0

@Zero92 du schreibst viel wirfst aber auch viel durcheinander. Der geplante Verkauf der über 66k Wohneinheit wurde bereits im August letzten Jahres bekannt gegeben. Daraus sollen 13mrd Liquidität entstehen mit denen unter anderem die Tilgung für 23 und 24 erfolgen soll. Mit einem 1,x FFO ist da nicht so viel zu tilgen. Was die von mir angesprochenen Folgen der Bewertung hat. Wie gesagt ich sehe nicht schwarz hier aber den Risiken sollte man sich schon bewusst sein.

Ich werfe nichts durcheinander. Das was ich hier geschrieben habe zu den Tilgungsplänen kommt von Vonovia selbst , nicht von mir. Das ist deren Plan zur Tilgung in den nächsten 2 Jahren.
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Ohri, 25.03.2023 16:04 Uhr
1
@Zero92 du schreibst viel wirfst aber auch viel durcheinander. Der geplante Verkauf der über 66k Wohneinheit wurde bereits im August letzten Jahres bekannt gegeben. Daraus sollen 13mrd Liquidität entstehen mit denen unter anderem die Tilgung für 23 und 24 erfolgen soll. Mit einem 1,x FFO ist da nicht so viel zu tilgen. Was die von mir angesprochenen Folgen der Bewertung hat. Wie gesagt ich sehe nicht schwarz hier aber den Risiken sollte man sich schon bewusst sein.
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Zero92, 25.03.2023 16:04 Uhr
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Ich bin ebenfalls kein Bänker, 2% Tilgung bei <1% Zins klingt aber schon seehr knapp. 3% Belastung wäre immer extrem wenig und führt zu einer sehr langen Kreditlaufzeit, da ja kaum ein Zinswandlungseffekt eintritt. Die Grundaussage ist sicherlich trotzdem richtig, dass jetzt auslaufende Kredite Probleme verursachen werden. Die Rechnung dürfte aber ein bisschen arg schwarz malen :).

Ich kenne einige die sich in diesem Bereich zumindest grob bewegt haben. Ich kann auch nicht genau sagen, was der beste Tilgungssatz ist. In dem Beispiel was ich gerechnet habe, kommt man mit 3 % Tilgung bei selben Zins auf eine Rate von 1800 € zu Niedrigzinsen. Und hätte dann , wenn man jetzt die 3 % Tilgung halten wollen würde trotzdem eine Belastung von 2357 €. Du hast Recht, die Restschuld nach 20 Jahren wäre dann eine geringere. Ich bezweifel nur, dass viele so gedacht haben in Zeiten von Niedrigzinsen.
K
Koalala, 25.03.2023 15:59 Uhr
0

Ich bin jetzt kein Banker. Aber ich hab grade einfach mal Beispielhaft gerechnet. Nehmen wir an, Privatperson X hat vor 8 Jahren billig einen Kredit für sein Haus bekommen. 550.000 € soll es kosten. Er nimmt dafür 550.000 € auf. Zinsbindung nimmt er 10 Jahre. Ich habe mal einen Vergleichsweise billigen Zins unterstellt. (0,93 %) Ich glaube sie lagen darüber, aber sei es drum. Als Tilgung wurden 2 % vereinbart. Dann kommt für den normalen Durchschnittsverdiener der letzten 10 Jahre eine Belastung von 1342,92 € raus. Am Ende der 10 Jahre mit der Zinsbindung im Jahr 2025 hätte er noch Schulden von 434.769,43 € abzuzahlen. Nun schauen wir mal, was passiert wenn (wie hier oft unterstellt) die Immobilienpreise flächendeckend um 35 % abrutschen. Dann ist sein 550.000 € Bau der vielleicht in den vergangenen Jahren sagen wir mal um 10 % gestiegen war vorher nun 600.000 € Wert gewesen. Rutscht es um 35 % landen wir bei einem Wert von 390.000 €. Das heißt seine Schulden übersteigen dann den Wert des Objektes und er müsste eine Anschlussfinanzierung mit über 100 % des Objektes durchführen. Und das wird bei hohem Zinsniveau auch nicht förderlich auf die Zinsen wirken. Sind wir aber mal nett und sagen, dass er diese Finanzierung bekommt. Aber nun 3,5 % (ich glaube auch hier wäre der Zins vermutlich sogar noch deutlich höher) + 2 % Tilgung. Dann hat die Familie nun Kosten von 1993,75 € pro Monat wenn sie ihr Haus nicht verlieren will. Bleiben die Zinsen auf diesem sehr hohen Niveau und er muss mehr als 100 % finanzieren, glaube ich eher an 4,5% Zinsen. Dann wäre die monatliche Belastung 2356,25 €. Das wäre dann für den Normalverdiener mal eben eine Mehrbelastung von 1000 € pro Monat. Das würde eine Menge Existenzen pulverisieren.

Ich bin ebenfalls kein Bänker, 2% Tilgung bei <1% Zins klingt aber schon seehr knapp. 3% Belastung wäre immer extrem wenig und führt zu einer sehr langen Kreditlaufzeit, da ja kaum ein Zinswandlungseffekt eintritt. Die Grundaussage ist sicherlich trotzdem richtig, dass jetzt auslaufende Kredite Probleme verursachen werden. Die Rechnung dürfte aber ein bisschen arg schwarz malen :).
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Zero92, 25.03.2023 15:53 Uhr
3
Man möchte 13 Mrd aus den Verkäufen der Bestände erzielen. Und das ist auch gut so und das ist das "Gesamtziel" der ganzen Umstrukturierung. Jedoch glaube ich nicht, dass man diese 13 Mrd jetzt schnell auf Mal erzielen wird. Und das muss man auch gar nicht. Man muss dosiert genug erzielen um Handlungsspielraum bei Tilgung und Ablösung der Anfallenden Kredite zu haben. Zumindest solange, bis sich die Zinslage spürbar entspannt und man absehen kann wohin es laufen wird.
Z
Zero92, 25.03.2023 15:51 Uhr
0
Heißt unterm Strich müsste man wenn man alles was in den kommenden 3 Jahren fällig wird tilgen will aus Verkäufen 6 - 7 mrd Erlösen. Damit wirklich alle Verbindlichkeiten der nächsten 3 Jahre abgelöst werden können.
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Zero92, 25.03.2023 15:49 Uhr
1

Das ist so nicht korrekt mit den 13mrd aus dem deutsche Wohnen Anteil rechnen die schon. Das ist in der Kalkulation drin. Wenn sie die nicht verkaufen können bedeutet es automatisch eine Verringerung des NTA. Das Problem ist aktuell, dass der gesamte Markt nicht mehr funktioniert und ich bin gespannt wann und zu welchem Preis sie ein Portfolio in der Größe verkauft bekommen. Versteht mich nicht falsch, wo Risiken da auch Chancen. Aber man sollte beides im Blick haben.

Die 13 Mrd sind in den Tilgungen der nächsten 3 Jahre schon drin? Wo steht das? Also ich sehe 4,x mrd Verbindlichkeiten Fällig in 2023, knapp 3 mrd Verbindlichkeiten in 2024 , 5,x mrd in 2025. Davon kann man jedes Jahr 1,5 mrd - 2 mrd aus dem Cashflow bedienen wenn man den Fokus darauf legt. Und in welcher Rechnung sind nun die 13 Mrd drin?
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Ohri, 25.03.2023 15:45 Uhr
1

Vonovia hat schon gesagt, dass man die nächsten 2-3 Jahre kaum Verkaufsdruck bei eigenen Immobilien sieht. Man verkauft, wenn der Preis "stimmt" und nicht zu irgendwelchen stark vergünstigten Preisen weil der Markt verschreckt ist für den Moment. Man kann durch den Cashflow die unbesicherten Anleihen abbezahlen und würd die besicherten Anleihen dann zu höheren Zinsen weiter laufen lassen. WENN es keine Verkäufe gibt. Vonovia wird mit einer Kombination aus Verkäufen und Cashflow in den nächsten 2-3 Jahren sicher einiges an Schuldenreduktion vorantreiben, einfach weil man möglichst wenig zu teuren Konditionen neu aufnehmen will. Was ja auch nachvollziehbar ist. Vor dem Hintergrund glaube ich, dass die Vonovia Bilanz eher stärker als schwächer wird. Weil die Immobilienpreise nicht in dem Maße rutschen werden wie es hier einige sich erhoffen. Ich weiß auch ehrlicherweise nicht auf welcher Basis die Preise so zusammenbrechen sollen. Immobilien bleiben knapp. Solange kein Zauberer auftaucht und die Immobilien vom Himmel regnen lässt und das Super Billig und Super Modern, wird der Preis für Immobilien oben bleiben. Erst gestern einen aktuellen Bericht gelesen, dass die Immobilienpreise stark gefallen sind. Da wurde von 3,5 % gesprochen. Nicht von 35 %.

Das ist so nicht korrekt mit den 13mrd aus dem deutsche Wohnen Anteil rechnen die schon. Das ist in der Kalkulation drin. Wenn sie die nicht verkaufen können bedeutet es automatisch eine Verringerung des NTA. Das Problem ist aktuell, dass der gesamte Markt nicht mehr funktioniert und ich bin gespannt wann und zu welchem Preis sie ein Portfolio in der Größe verkauft bekommen. Versteht mich nicht falsch, wo Risiken da auch Chancen. Aber man sollte beides im Blick haben.
Shortbuyer
Shortbuyer, 25.03.2023 15:44 Uhr
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Hast nicht etwas vergessen? Verkauf solange es geht!
Shortbuyer
Shortbuyer, 25.03.2023 15:44 Uhr
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Daher stufen die Amerikaner die Aktien von Vonovia ab. Bisher gab es für den Titel das Rating „equal weight“, das Kursziel lag bei 30,00 Euro. In der neuen Studie wird die Vonovia-Aktie mit „underweight“ bewertet. Das neue Kursziel beläuft sich auf 19,00 Euro.
Shortbuyer
Shortbuyer, 25.03.2023 15:44 Uhr
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