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Waffen und Milliarden

Wird Rheinmetall zu mächtig? 22.05.2026, 19:47 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Waffen und Milliarden: Wird Rheinmetall zu mächtig?
© iStock.com/Markus Volk
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Rheinmetall baut seine Dominanz aus

Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 hat Rheinmetall seinen Umsatz massiv gesteigert. Unter Konzernchef Armin Papperger verdoppelte sich der Erlös bis 2025 auf 9,9 Milliarden Euro. Gleichzeitig kaufte der Konzern zahlreiche Unternehmen in Deutschland, Spanien und Osteuropa und gründete neue Gemeinschaftsunternehmen.

Längst beschränkt sich Rheinmetall nicht mehr nur auf Panzer und Landsysteme. Inzwischen investiert das Unternehmen auch in Drohnen, Satelliten und Marineprojekte. Anfang 2026 übernahm der Konzern zudem die Bremer Werft NVL. Bis 2030 peilt Rheinmetall einen Umsatz von bis zu 50 Milliarden Euro an.

Experten warnen vor Abhängigkeiten

Die starke Expansion sorgt inzwischen auch bei Wettbewerbsexperten für Kritik. Kartellrechtler Rupprecht Podszun sieht die Gefahr, dass Rheinmetall eine marktbeherrschende Stellung einnehmen könnte. Er bezeichnete das Unternehmen als potenzielles „Google der Rüstungswirtschaft“.

Besonders bei Artilleriemunition besitzt Rheinmetall in Deutschland bereits eine dominante Position. Die Bundeswehr vergab in den vergangenen Jahren Rahmenverträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 10 Milliarden Euro. Vor allem bei sogenannter tempierbarer Munition gilt der Konzern laut Branchenkreisen als nahezu alternativlos.

Milliardenprojekt sorgt für Diskussionen

Auch im Marinebereich wächst der Einfluss des Konzerns deutlich. Rheinmetall reichte zuletzt ein Angebot für das Fregattenprojekt F-126 ein. Für die Übernahme des Projekts verlangt das Unternehmen mehr als 12 Milliarden Euro. Ursprünglich waren dafür rund 10 Milliarden Euro vorgesehen.

Im Bundestag wächst deshalb die Sorge über die zunehmende Marktmacht des Konzerns. Kritiker bemängeln, dass Rheinmetall mittlerweile in nahezu allen lukrativen Verteidigungsbereichen aktiv sei. Verteidigungsminister Boris Pistorius muss nun prüfen, ob es Alternativen für das Projekt gibt.

Neue Anleihe soll Wachstum finanzieren

Parallel dazu plant Rheinmetall laut Bloomberg erstmals seit 2010 wieder eine öffentliche Anleihe. Geplant ist demnach eine fünfjährige unbesicherte Anleihe über 500 Millionen Euro. Begleitet wird die Emission unter anderem von UniCredit, Deutsche Bank, Commerzbank und Société Générale. Die Mittel sollen offenbar genutzt werden, um den Expansionskurs weiter zu beschleunigen. 

Rheinmetall-Aktie bleibt im Fokus

Die Rheinmetall-Aktie gehört trotz zwischenzeitlicher Rückschläge weiterhin zu den meistbeachteten Papieren im DAX. Das Papier liegt allerdings noch immer rund 38 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 2.007 Euro.

Die Marktkapitalisierung des Konzerns beträgt derzeit rund 56,1 Milliarden Euro. Anleger diskutieren zunehmend darüber, ob der Boom im Verteidigungssektor weiter anhält oder ob die Bewertungen bereits zu weit gestiegen sind. Gleichzeitig bleibt Rheinmetall einer der wichtigsten Profiteure der europäischen Aufrüstungspolitik.

Bn-Redaktion/ar
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