BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: 22UA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Kommentare 666.175
Erbu,
22.09.2025 10:53 Uhr
0
So, nachdem am Freitag das ACIP die Impfungen durch mrna Impfstoffe nicht signifikant einschränkte, darf man heute DJT und RFK weitere Erkenntnisse zu Autismus als Folgen von Impfungen erwarten… wurde gestern auf Charlie Kirks Trauerfeier verkündet. Wird den Kurs heute sicher drücken.
Habe gedacht das Trauerspiel ist seit Freitag abgeschlossen und es geht langsam wieder aufwärts.
Dr.Meyer,
22.09.2025 11:41 Uhr
0
Hörts ja ... die Woche geht's wieder aufwärts. 😀 gibt keinen Grund wieso es fallen sollte.
Mario0815,
22.09.2025 12:08 Uhr
0
Wieso sollte es aufwärts gehen. Schaue dir den gold Preis an, da weißt du in welche Assets gerade stark investiert wird. Glaube nicht daß daß jetzt BionTech Zeit ist
nitroxic,
22.09.2025 12:09 Uhr
0
Ich würde sagen… Gründe für weiter runter gibt es immer… sei dahingestellt, ob es wirklich begründete Zweifel hinsichtlich pumitamig/BNT327 bis Keytruda geben sollte… https://www.oncologypipeline.com/apexonco/triple-negative-pumitamig-concedes-pd-l1-high-disease
nitroxic,
22.09.2025 9:45 Uhr
1
So, nachdem am Freitag das ACIP die Impfungen durch mrna Impfstoffe nicht signifikant einschränkte, darf man heute DJT und RFK weitere Erkenntnisse zu Autismus als Folgen von Impfungen erwarten… wurde gestern auf Charlie Kirks Trauerfeier verkündet. Wird den Kurs heute sicher drücken.
audima,
22.09.2025 9:37 Uhr
1
Frage – es gibt mehrere strategische und finanzielle Gründe, warum BioNTech bisher kein Pharmaunternehmen mit fertiger Produktpipeline gekauft hat. Ich erkläre das Schritt für Schritt:
---
1. BioNTechs Kernstrategie
BioNTech setzt stark auf eigene Forschung und Technologieplattformen, insbesondere:
mRNA-Technologie
Zelltherapien (z. B. CAR-T)
Individualisierte Krebsimpfstoffe
Der Fokus liegt auf Forschung und Innovation, weniger auf sofortige Umsatzgenerierung durch fertige Produkte. Ein fertiges Pharmaunternehmen zu kaufen, wäre eher ein kurzfristiger Umsatz-Boost, könnte aber die langfristige Innovationsstrategie verwässern.
---
2. Kosten und Risiko
Pharmaunternehmen mit fertiger Pipeline kosten oft mehrere Milliarden Euro, vor allem wenn Produkte bereits zugelassen sind oder kurz vor Zulassung stehen.
Integration ist riskant: unterschiedliche Unternehmenskulturen, redundante Strukturen, regulatorische Komplexität.
Der ROI ist nicht garantiert, gerade in Märkten mit starken Wettbewerbspipelines (Onkologie, Impfstoffe).
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3. Regulatorische und operative Herausforderungen
BioNTech ist F&E-zentriert, nicht unbedingt auf groß angelegte kommerzielle Produktion von vielen Produkten gleichzeitig vorbereitet.
Ein Kauf würde Ressourcen binden, die aktuell in klinische Studien und Plattformentwicklung fließen – das könnte die Kernstrategie verlangsamen.
---
4. Alternative Wege zur Expansion
Statt ganze Unternehmen zu kaufen, geht BioNTech oft Partnerschaften ein:
Kooperationen mit Pfizer (z. B. COVID-19-Impfstoff)
Lizensierung von Plattformtechnologien
Joint Ventures oder Minderheitsbeteiligungen
Diese Vorgehensweise ist weniger kapitalintensiv und erlaubt schnellen Marktzugang ohne die Risiken eines kompletten Unternehmenskaufs.
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5. Unternehmenskultur und Vision
BioNTech betont eine innovationsgetriebene Kultur.
Große Übernahmen könnten diese Kultur gefährden, während organisches Wachstum die Kontrolle und die strategische Richtung wahrt.
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Kurz gesagt:
BioNTech könnte sich theoretisch ein Unternehmen mit fertiger Produktpipeline kaufen – aber Kosten, Risiko, Integration und strategische Ausrichtung sprechen bisher dagegen. Kooperationen oder gezielte Lizensierungen sind oft effizienter.
Mario0815,
22.09.2025 8:59 Uhr
0
Trade Republik hat gerade Handel BionTech ausgesetzt, warum auch immer. Wollte noch ne Order stellen. Geht nicht. Bei euch auch.
forza.sempre,
22.09.2025 8:35 Uhr
2
Wir wissen, dass du sehr gründlich bist, deswegen habe ich den von dir verlinkten Artikel auch mit mehr Vertrauen gelesen als der von MF gebrannte Kollege.
Wir brauchen einfach noch viel Geduld. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht… 🍀👍🏻🧘♂️🧘
audima,
22.09.2025 7:54 Uhr
0
Meine Leidenschaft besteht darin, viel nachzukaufen und dabei entspannt zu bleiben.
audima,
22.09.2025 7:53 Uhr
1
Das ist irre oder was meint ihr?
Biontech ist eine Bank und derzeit kein Biontechunternehmen allein in seiner Bewertung zum derzeitigen Kursverlauf.
audima,
22.09.2025 7:51 Uhr
2
Und jetzt:
🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞🌞
Bilanzwerte (Cash, Immobilien etc.) pro Aktie herunterbrechen und dann sehen, ab welchem Kurs wirklich „alles“ (Cash + Substanz + Pipeline-Potenzial) eingepreist wäre.
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1. 🔢 Basiszahlen (Ende 2024)
Ausstehende Aktien: ca. 239 Mio
Cash + Securities: €17,4 Mrd
Immobilien/Sachanlagen (non-current assets): €3,7 Mrd
Gesamtvermögen: €22,5 Mrd
Marktkapitalisierung (Kurs ~€85): ~€20,3 Mrd
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2. 📊 Substanz pro Aktie
Cash pro Aktie = €17,4 Mrd ÷ 239 Mio ≈ €72,8 / Aktie
Cash + Immobilien pro Aktie = (€17,4 + €3,7) ÷ 239 ≈ €88,0 / Aktie
→ Das entspricht ziemlich genau dem aktuellen Börsenkurs (~€85).
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3. 💡 Interpretation
Bei Kurs ~€73 → Aktie wird rein als Cash-Bestand bewertet, Pipeline = 0.
Bei Kurs ~€85–90 → Aktie ist durch Cash + Immobilien gedeckt, Pipeline ≈ 0.
Alles über €90 je Aktie → ab hier fängt der Markt an, Pipeline-Werte einzupreisen (Wahrscheinlichkeits-berechnete zukünftige Umsätze aus Onkologie & Impfstoffen).
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4. 📈 Was heißt „alles eingepreist“?
Rein bilanziell ist „alles eingepreist“, wenn Kurs = Substanzwert (Cash + Immobilien). → Das liegt bei ca. €88 / Aktie.
Ein Kurs darüber reflektiert Pipeline-Potenzial (und ggf. immaterielle Werte wie Patente, Marken).
Ein Kurs darunter (<€73) würde bedeuten, dass der Markt sogar Cash-Abschläge einpreist (Verlustangst, hohe Burn Rate, Risiko).
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✅ Fazit
Bodenbildung: ~€73 (Cash-only)
Fair Value mit Substanz: ~€88 (Cash + Immobilien)
Ab Kurs >€90: Alles darüber ist Pipeline-Erwartung.
audima,
22.09.2025 7:48 Uhr
1
Szenario-Rechnung (Investitionsbedarf bis Markteinführung)
🔹 Annahmen
Phase-II Studien → Kosten typischerweise €50–100 Mio pro Programm
Phase-III Studien (große randomisierte Krebsstudien) → €200–400 Mio pro Programm
Zulassung & Launch (Manufacturing scale-up, Marketing) → €100–300 Mio pro Produkt
Erfolgswahrscheinlichkeit: nur ein Teil der Kandidaten erreicht die Zulassung (historisch <15 % von Phase I bis Zulassung).
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1. Best Case Szenario (hoher Erfolg, 2–3 Onkologieprodukte erreichen Markt bis 2030)
Investition Phase II+III & Zulassung:
3 Programme × ~€500–700 Mio = ~€1,5–2,1 Mrd
Erweiterte Onkologie-Infrastruktur (Manufacturing, ADCs, Zelltherapie, Vertrieb):
~€1,0–1,5 Mrd
Gesamter Investitionsbedarf (bis 2030):
~€2,5–3,5 Mrd
Return Potenzial:
Wenn 2–3 Produkte erfolgreich sind (je >€1 Mrd Umsatz/Jahr möglich), könnte BioNTech mehrere Milliarden Umsatz jährlich generieren.
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2. Base Case Szenario (1 Produkt erfolgreich, mehrere scheitern)
Investition in breite Pipeline (inkl. Fehlschläge):
~€3–4 Mrd über 5–6 Jahre
Nur 1 Zulassung bis 2030
Gesamtkosten: ähnlich hoch wie Best Case, aber weniger Umsatzpotenzial → höheres Risiko.
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3. Worst Case Szenario (kein Onkologieprodukt erreicht Marktreife)
Pipeline-Investitionen:
5–7 Programme scheitern in Phase II/III → trotzdem €2–3 Mrd ausgegeben
Kein Zulassungsumsatz
Langfristige Belastung: BioNTech müsste dann Kapital aus Rücklagen oder Partnerschaften (z. B. Pfizer, CEPI) nutzen, um weiterzuforschen.
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✅ Fazit
BioNTech wird bis 2030 wahrscheinlich €2,5–4 Mrd allein in Onkologie investieren.
Selbst im Worst Case bleibt genug Liquidität (~€17 Mrd Cash) zur Weiterfinanzierung.
Der entscheidende Hebel: gelingt eine erste Onkologie-Zulassung (z. B. BNT111 bei Hautkrebs oder ein ADC), rechnet sich die Investition schnell.
audima,
22.09.2025 7:42 Uhr
1
Investitionspläne & Rahmenbedingungen
Diese offiziellen Angaben bieten Ankerpunkte:
BioNTech gibt für 2025 R&D-Aufwendungen (“Research & Development expenses”) in Höhe von € 2,600 - 2,800 Mio an.
Zudem sind CapEx (operative Investitionen) für 2025 geplant von € 250 - 350 Mio.
Im Rahmen der CEPI-Partnerschaft wird BioNTech unterstützt mit bis zu US$ 145 Mio zur Ausweitung der mRNA Produktionskapazitäten und klinischer/kommerzieller Fertigung in Kigali, Ruanda.
Die Anlage in Ruanda („BioNTainers“-Facility) hat eine Kapazität: z. B. könnte sie etwa 50 Millionen Impfdosen pro Jahr produzieren, wenn der Impfstoffprozess ähnlich wie beim COVID-19 Impfstoff ist.
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📈 Prognose: Investiertes Kapital in neue Projekte (Onkologie, Afrika etc.)
Basierend auf den bekannten Daten und Trends, schätze ich:
Bereich Erwartete Investition in 2025 / mittelfristig (2025-2027)
Onkologie / neue Therapeutika BioNTech wird einen Großteil seiner R&D-Mittel in Onkologie stecken, besonders in späte klinische Studien, Antikörper-Drogenträger (ADCs), Immunmodulatoren usw. Ich schätze, dass mindestens €1,5-2,0 Mrd der R&D-Ausgaben oder mehr für Onkologieprojekte verwendet werden.
Produktion & Infrastruktur in Afrika (Kigali & weitere Standorte) Neben der CEPI-Förderung ($145 Mio = ca. €130-€150 Mio je nach Wechselkurs) wird BioNTech selbst zusätzliches Kapital einsetzen (z. B. Bau, Einrichtung, Validierung). Ich schätze, dass €200-€400 Mio in den Ausbau dieser Produktionskapazitäten investiert werden über 2024-2026.
Sonstige Impfstoff-Programme (Malaria, Tuberkulose, Epidemieprävention etc.) Für Entwicklung, klinische Studien und Produktzulassung dieser Programme dürften noch einmal €200-€500 Mio benötigt werden über die nächsten Jahre, abhängig vom Erfolg der Vorstudien usw.
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⚠️ Unsicherheit & Einflussfaktoren
Diese Schätzungen sind abhängig von:
Erfolg der klinischen Studien — wenn ein Programm scheitert, wird weniger investiert.
Regulatorische Anforderungen & Marktzulassungskosten.
Verfügbarkeit öffentlicher Fördergelder und Partnerfinanzierung (wie CEPI).
Herstellungskosten, Kapazitätseffizienz und Logistik (besonders in Afrika).
Wettbewerb & Nachfrage (z. B. Nachfrage nach COVID- oder neuen Impfstoffen).
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