BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: 22UA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 665.887
audima
audima, 30.11.2025 15:18 Uhr
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Mir geht es zunächst darum, dass ich die medizinische Pipeline möglichst gut verstehe. Und ich freue mich, wenn ich auf ein Missverständnis diesbezüglich hingewiesen werde. Die Entwicklung des Aktienkurses hingegen findet zunächst auf einer ganz anderen Ebene statt. Und darüber habe ich bisher wenig geschrieben. Natürlich wäre dies für kurzfristig orientierte Aktionäre ein wichtiges Thema. Aber die Zusammenhänge im Aktienkurs sind aus meiner Erfahrung anders gelagert und komplexer, als die meisten es sich vorstellen. Es ist genauso denkbar, dass Biontech eine Zulassung erhält und trotzdem der Kurs nicht sofort und nachhaltig steigt. Andererseits ist es ebenfalls denkbar, dass der Kursanstieg bereits beginnt bevor die Nachricht über die Zulassung öffentlich wird. Wenn wir uns erinnern, war es auch beim Corona – Impfstoff so, dass der BioNTech – Aktienkurs direkt nach der Zulassung erst mal mehrere Tage gefallen ist. Auch hunderte Millionen von Impfstoff-Bestellungen USA EU weltweit wurden verzögert eingepreist (siehe oben). Andererseits hat Biontech heute 22 Milliarden USD mehr an Cash – Äquivalenten als Ende 2020. Der Kurs ist also nach unten diesmal recht gut abgesichert (Bewertung zur Liquidation, bewertet ohne Chancen). Aber die Chancen sind vorhanden und sehr groß. Und in meinen Kommentaren geht es primär um das entscheidend bessere Verständnis der Pipeline. Dann kann man aufbauend versuchen DCF– Modelle zu rechnen und beurteilen, wo der Kurs in der Zukunft landen muss. Das haben wir nachweislich bereits bei den Bestellungen der Corona-Impfstoffe viel früher und besser gerechnet als die großen Profis (Handelsblatt, Airfinity usw., siehe oben) und das könnte uns auch wieder für die Onkologie – Pipeline gelingen. Aber mir geht es jetzt erst mal um die Wirksamkeit und Sicherheit der WIrkstoffe und ihrer Kombinationen. Uns war es damals nachweislich gelungen, frühzeitig die Entwicklung des Impfstoffes nach Wirksamkeit und Sicherheit richtig einzuschätzen. In den USA-Foren wurde uns weder bei der Wirksamkeit noch bei den Nebenwirkungen geglaubt. Aber die Zeit hat gezeigt, dass wir mit unseren Analysen erstaunlich genau und richtig lagen und auch weltweit die Mitbewerber besser einschätzen konnten als viele oder alle Journalisten, Politiker, „Analysten“ und so weiter. Es ist also möglich, Vorsprung durch fachliche Analyse frühzeitig zu gewinnen und dann braucht es trotzdem noch genug Geduld. Jetzt feiere ich erst mal meinen Geburtstag und freue mich auf die o.g. absehbaren News. Ups, aber eine Erkenntnis und "kleine" Frage hätte ich noch. Ist jemandem aufgefallen, was Prof. Sahin zum Thema Kombination von BNT327 und BNT316 am Innovation Day gesagt hat (Gotistobart + Pumitamig)?

Exakt, auf den Punkt. Alles Gute zum Geburtstag @Artikel14 🎂
Artikel14
Artikel14, 30.11.2025 14:55 Uhr
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Mir geht es zunächst darum, dass ich die medizinische Pipeline möglichst gut verstehe. Und ich freue mich, wenn ich auf ein Missverständnis diesbezüglich hingewiesen werde. Die Entwicklung des Aktienkurses hingegen findet zunächst auf einer ganz anderen Ebene statt. Und darüber habe ich bisher wenig geschrieben. Natürlich wäre dies für kurzfristig orientierte Aktionäre ein wichtiges Thema. Aber die Zusammenhänge im Aktienkurs sind aus meiner Erfahrung anders gelagert und komplexer, als die meisten es sich vorstellen. Es ist genauso denkbar, dass Biontech eine Zulassung erhält und trotzdem der Kurs nicht sofort und nachhaltig steigt. Andererseits ist es ebenfalls denkbar, dass der Kursanstieg bereits beginnt bevor die Nachricht über die Zulassung öffentlich wird. Wenn wir uns erinnern, war es auch beim Corona – Impfstoff so, dass der BioNTech – Aktienkurs direkt nach der Zulassung erst mal mehrere Tage gefallen ist. Auch hunderte Millionen von Impfstoff-Bestellungen USA EU weltweit wurden verzögert eingepreist (siehe oben). Andererseits hat Biontech heute 22 Milliarden USD mehr an Cash – Äquivalenten als Ende 2020. Der Kurs ist also nach unten diesmal recht gut abgesichert (Bewertung zur Liquidation, bewertet ohne Chancen). Aber die Chancen sind vorhanden und sehr groß. Und in meinen Kommentaren geht es primär um das entscheidend bessere Verständnis der Pipeline. Dann kann man aufbauend versuchen DCF– Modelle zu rechnen und beurteilen, wo der Kurs in der Zukunft landen muss. Das haben wir nachweislich bereits bei den Bestellungen der Corona-Impfstoffe viel früher und besser gerechnet als die großen Profis (Handelsblatt, Airfinity usw., siehe oben) und das könnte uns auch wieder für die Onkologie – Pipeline gelingen. Aber mir geht es jetzt erst mal um die Wirksamkeit und Sicherheit der WIrkstoffe und ihrer Kombinationen. Uns war es damals nachweislich gelungen, frühzeitig die Entwicklung des Impfstoffes nach Wirksamkeit und Sicherheit richtig einzuschätzen. In den USA-Foren wurde uns weder bei der Wirksamkeit noch bei den Nebenwirkungen geglaubt. Aber die Zeit hat gezeigt, dass wir mit unseren Analysen erstaunlich genau und richtig lagen und auch weltweit die Mitbewerber besser einschätzen konnten als viele oder alle Journalisten, Politiker, „Analysten“ und so weiter. Es ist also möglich, Vorsprung durch fachliche Analyse frühzeitig zu gewinnen und dann braucht es trotzdem noch genug Geduld. Jetzt feiere ich erst mal meinen Geburtstag und freue mich auf die o.g. absehbaren News. Ups, aber eine Erkenntnis und "kleine" Frage hätte ich noch. Ist jemandem aufgefallen, was Prof. Sahin zum Thema Kombination von BNT327 und BNT316 am Innovation Day gesagt hat (Gotistobart + Pumitamig)?
forza.sempre
forza.sempre, 30.11.2025 14:55 Uhr
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In den ersten 60.000 km circa erzeugt ein Tesla-Elektro – Auto mehr CO2 als ein Verbrenner durch die aufwändige Produktion des Akkus. Und die Raketen, mit denen Elon Musk in den Weltraum und zum Mars fliegen will, sind viel schädlicher für die Umwelt, als wenn man das gleiche Geld, in die Erhaltung unseres Planeten stecken würde, statt in die frühe Kolonisierung des Mars. Es ist fast einfach, eine Aktiengesellschaft zu gründen oder einen neuen Elektromotor zu konstruieren. Beides habe ich selbst gemacht und dabei durchaus wertvolle Erfahrungen gesammelt. Auch Akkus sind gar nicht so kompliziert. Viele Freunde benutzen große preisgünstige und sichere Akkus, die ich konstruiert habe, für ihre besser optimierten Solaranlagen. Aber im Vergleich zur Behandlung von Krebs – Erkrankungen ist das fachlich ein Kinderspiel. Deswegen ist der innere Wert von BioNTech viel höher als bei Tesla, obwohl der Aktienpreis dies bisher nicht ansatzweise widerspiegelt. Normalerweise nimmt der Aktienmarkt Erfolge etwas vorne weg, wenn sie bereits absehbar sind. Aber das ist nicht immer der Fall. Der Aktienkurs kann vorauslaufen oder auch hinterherhinken. André Kostolany hat dies verglichen mit einem Mann, der mit seinem Hund spazieren geht. Der Mann steht für die wirtschaftliche Entwicklung und der Hund für den Aktienkurs (manchmal läuft er voraus, manchmal hinterher). Letztlich bestimmt aber die wirtschaftliche Entwicklung die Geschwindigkeit, der Hund richtet sich langfristig nach dem Mann und der Kurs langfristig nach dem wirtschaftlichen Erfolg, den Jahresgewinnen, DCF-Modelle.

Viele sehr wahre Worte, die das ganze Projekt BioNTech gerade im Vergleich zu Tesla noch einmal auf eine ganz andere Stufe stellt, vielen Dank!! Das zeigt auch, dass es eher ein Jahrhundert braucht, „den Krebs zu besiegen“, also wird das nicht am 06.12. auf der NACLC passieren. Und trotzdem ist es beeindruckend! Und zu Kostplanys Bild: wenn ich entscheiden soll, welchem Mann (mit Hund) ich folgen würde (Sahin/Türeci oder Musk), ich glaube, kaum eine Lebensentscheidung könnte für mich klarer sein. Da darf „unser“ Hundi ruhig mal ein bisserl langsamer laufen.
Artikel14
Artikel14, 30.11.2025 14:35 Uhr
2
In den ersten 60.000 km circa erzeugt ein Tesla-Elektro – Auto mehr CO2 als ein Verbrenner durch die aufwändige Produktion des Akkus. Und die Raketen, mit denen Elon Musk in den Weltraum und zum Mars fliegen will, sind viel schädlicher für die Umwelt, als wenn man das gleiche Geld, in die Erhaltung unseres Planeten stecken würde, statt in die frühe Kolonisierung des Mars. Es ist fast einfach, eine Aktiengesellschaft zu gründen oder einen neuen Elektromotor zu konstruieren. Beides habe ich selbst gemacht und dabei durchaus wertvolle Erfahrungen gesammelt. Auch Akkus sind gar nicht so kompliziert. Viele Freunde benutzen große preisgünstige und sichere Akkus, die ich konstruiert habe, für ihre besser optimierten Solaranlagen. Aber im Vergleich zur Behandlung von Krebs – Erkrankungen ist das fachlich ein Kinderspiel. Deswegen ist der innere Wert von BioNTech viel höher als bei Tesla, obwohl der Aktienpreis dies bisher nicht ansatzweise widerspiegelt. Normalerweise nimmt der Aktienmarkt Erfolge etwas vorne weg, wenn sie bereits absehbar sind. Aber das ist nicht immer der Fall. Der Aktienkurs kann vorauslaufen oder auch hinterherhinken. André Kostolany hat dies verglichen mit einem Mann, der mit seinem Hund spazieren geht. Der Mann steht für die wirtschaftliche Entwicklung und der Hund für den Aktienkurs (manchmal läuft er voraus, manchmal hinterher). Letztlich bestimmt aber die wirtschaftliche Entwicklung die Geschwindigkeit, der Hund richtet sich langfristig nach dem Mann und der Kurs langfristig nach dem wirtschaftlichen Erfolg, den Jahresgewinnen, DCF-Modelle.
Artikel14
Artikel14, 30.11.2025 14:28 Uhr
1
Biontech war und ist nicht darauf ausgelegt, in einem einzigen Wirkstoff einen hoffnungsvollen Teilerfolg zu erzielen und dann möglichst schnell Kasse zu machen. Biontech schafft (eher langfristig) sehr großen Nutzen für die Patienten und langfristig auch für die Aktionäre. Die Gründer und Vorstände sind genial und haben wie alle Menschen Stärken aber auch Schwächen. Die medizinische Forschung ist eine Stärke und auch die strategische Unternehmensführung zur fortgesetzten Eigenständigkeit und auch erfolgreiche Multi-Milliarden – Kooperationen (Beispiele sind Pfizer & BMS). Auch die erstaunliche Kosten-Effizienz im Vergleich zu den meisten anderen Pharma-Unternehmen ist ein entscheidender Vorteil. Das sind zumindest vier geniale Stärken. Zu den Schwächen gehören Lücken und kaum ausreichende Beratung in der Kapitalmarkt – Kommunikation. Das konnte man in der Unternehmensgeschichte in mehreren Finanzierungsrunden immer wieder beobachten und beispielsweise auch beim Börsengang, der sehr viel weniger Kapital einbrachte, als erhofft. Eigentlich hätte dieses Geld aus dem Börsengang nur kaum 18 Monate gereicht. Forschung für neue Medikamente ist teuer. Zuvor aber das ungewöhnliche Investment der Strüngmann – Brüder. Dies war in der Frühphase entscheidend, aber ein eher Kapitalmarkt – untypischer Erfolgsfall. Das Biontech aus über 240 Impfstoffprojekten in der Corona-Pandemie den besten Impfstoff mit rund 97 % Wirkung in der kürzesten Zeit entwickelte und gemeinsam mit Pfizer an den Markt gebracht hat, zeigt die genialen Stärken in der Forschung, Organisation und in den Kooperationen. Zig Milliarden Umsätze und rund 25 Milliarden Gewinn sind daraus entstanden, von dem der kleinere Teil in die weitere Impfstoff – Forschung zurückgeflossen ist und der größere Teil in eine Onkologie – Pipeline, um das „gesamte Spektrum“ der Krebserkrankungen zu adressieren. Das gilt also für die Frühphasen und Spätphasen der Krebs-Erkrankungen genauso wie für ein weites Spektrum an sehr verschiedenen Krebs – Indikationen. Es gibt sehr unterschiedlichen Brustkrebs und auch unterschiedlichen Lungenkrebs (die häufigsten Krebs-Erkrankungen bei Frauen und Männern) und letztlich mutiert der Krebs bei vielen Patienten unterschiedlich. In den Industrieländern wie Deutschland werden die Menschen älter und die Hälfte der Männer erkranken in ihrem Leben am Krebs und etwa 41 % der Frauen. Das sind große medizinische Herausforderungen und ein großer sowie wachsender Markt. Gerne würde ich ein gutes Elektroauto fahren, Solarstrom habe ich genug, aber für die meisten Menschen und vielleicht auch mich wird es in ihrem Leben wichtiger, die richtige Krebs – Behandlung zu erhalten. Biontech also im Unternehmenswert wertvoller als Tesla? Die Marktkapitalisierung von Tesla liegt aktuell bei etwa 1,385 Billionen US-Dollar (ca. 1,27 Billionen Euro), während die von BioNTech bei rund 24,8 Milliarden US-Dollar. Unternehmenswert und Aktienkurs liegen sehr weit auseinander, obwohl Cash und die bisherigen Gewinne in der Größenordnung durchaus sehr vergleichbar sind. Beides sehr innovative Unternehmen, aber Kapitalmarkt-Kommunikation ist eine geniale Stärke von Elon Musk, manchmal jedoch grenzwertig in der Compliance (Regel-Konformität, juristische Risiken). Biontech setzt eher auf die Nüchternheit und Bescheidenheit der Forscher (Understatement).
Dr.Meyer
Dr.Meyer, 30.11.2025 14:00 Uhr
0

Ich erwarte jetzt nicht, dass der Kurs bis Mitte 2026 bei 200 € steht. Mir ist lieber, wenn er bis 2030 bei 300 € oder möglichst noch weit darüber steht.

Ich gehe sogar noch weiter und sage wir werden es schnell toppen sobald nur einer der top blockbuster anläuft. Es ist in dem Fall ein außergewöhnlicher Fall der mit keiner Aktie vergleichbar ist. Krebs ist einer unserer top 10 Faktoren der täglich viele Menschen umbringt. Demnach wird es im interesse von der ganzen Welt sein, produkte von biontech zu erhalten. Man kann sich eher darum Sorgen machen das biontech so schnell in der Masse nicht liefern kann. Siehe nvidia. Ich denke in dem Rahmen werden wir uns mindestens bewegen...
M
Mrnafuture, 30.11.2025 13:34 Uhr
1
... und dafür (ob ja oder eher nein) wird es demnächst einige Indikatoren geben
M
Mrnafuture, 30.11.2025 13:33 Uhr
1
Ich erwarte jetzt nicht, dass der Kurs bis Mitte 2026 bei 200 € steht. Mir ist lieber, wenn er bis 2030 bei 300 € oder möglichst noch weit darüber steht.
Mario0815
Mario0815, 30.11.2025 12:51 Uhr
0

Sehr gut zusammengefasst. Und ja, gute Daten in Phase 3 sind völlig anders zu bewerten als solche in Phase 1/2. Wir sind auf dem Zeitstrahl immer weiter rechts angekommen.

Aber noch nicht weit genug für die waren Investoren die den Kurs in die Richtung Richtung bewegen werden. Das braucht noch etwas Zeit.
M
Mrnafuture, 30.11.2025 12:38 Uhr
0

Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.

Sehr gut zusammengefasst. Und ja, gute Daten in Phase 3 sind völlig anders zu bewerten als solche in Phase 1/2. Wir sind auf dem Zeitstrahl immer weiter rechts angekommen.
Mario0815
Mario0815, 30.11.2025 12:33 Uhr
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Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.

Alles schön und gut, aber für mich sind das immer alles noch Studien, ob Richtungsweisend oder nicht. Sicher ist das alles sehr gut, aber es ändert noch lange nichts am Kurs, und das ist das was die Aktionäre sehen wollen. Zulassung und danach stetig steigende und sichere Einnahmen. Der Aktionär hört sich sicher gerne diese Daten an, aber dem sind die weniger wichtig. Er kauft nicht auf solche News hin, das machen nur welche die spielen und Long oder Short kurz gehen und morgen wieder weg sind. Ich will nur damit sagen. Für sehr viele da draußen ist das alles was jetzt gerade passiert nur ein weiterer Baustein, aber noch nicht der Grund in Euphorie auszubrechen, wie der größte Teil hier. Der große Investor ist entweder vor Corona eingestiegen und noch drin, oder wartet bis es sicher ist zu investieren, jetzt auf alle Fälle noch nicht für sie.
forza.sempre
forza.sempre, 30.11.2025 12:33 Uhr
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Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.

Die deutlichen Vorteile gegenüber Ipilimumab (Yervoy, BMY) werden auf Folie 28 deutlich. Das heißt, die IO werden geschlagen und die Zytostatika (Docetaxel) vermutlich auch. Von daher gute News, aber ob 🚀 oder nicht, das 🤷‍♂️ wir nicht
A
Aluminiumjoker, 30.11.2025 12:13 Uhr
7

Guten Morgen, tut mir leid, aber die Wörter wie vielversprechende Daten, und bessere Verträglichkeit oder wie geringere Dosierung mit weniger Nebenwirkungen, die überschaubar sind. Ehrlich, das höre ich mir jetzt schon die letzten 2 Jahre an. Immer die selbe Leier. Denke es wäre langsam mal an der Zeit zur Pötte zu kommen. Die Welt da draußen schläft nicht und von solchen Worten kann sich kein Aktionäre was kaufen. Sicher brauch alles seine Zeit, keine Frage, aber mit solchen Aussagen und Präsentation haben wir in den letzten Jahren den Kurs nur marginal bewegt oder besser gesagt kurz auf und dann wieder ab. Von daher gebe ich oder erwarte nicht viel. Das A und O ist die erste Meldung eines Zulassungs fertigen Produktes was bei der FDA vorgelegt wird, der Rest zählt bei mir nicht und ist nur was um Gemüter zu beruhigen.

Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.
M
Mrnafuture, 30.11.2025 10:34 Uhr
3

Guten Morgen, tut mir leid, aber die Wörter wie vielversprechende Daten, und bessere Verträglichkeit oder wie geringere Dosierung mit weniger Nebenwirkungen, die überschaubar sind. Ehrlich, das höre ich mir jetzt schon die letzten 2 Jahre an. Immer die selbe Leier. Denke es wäre langsam mal an der Zeit zur Pötte zu kommen. Die Welt da draußen schläft nicht und von solchen Worten kann sich kein Aktionäre was kaufen. Sicher brauch alles seine Zeit, keine Frage, aber mit solchen Aussagen und Präsentation haben wir in den letzten Jahren den Kurs nur marginal bewegt oder besser gesagt kurz auf und dann wieder ab. Von daher gebe ich oder erwarte nicht viel. Das A und O ist die erste Meldung eines Zulassungs fertigen Produktes was bei der FDA vorgelegt wird, der Rest zählt bei mir nicht und ist nur was um Gemüter zu beruhigen.

Moin @all. Ich gehe sogar noch weiter u sage: Die Zulassungsreife eines oder auch mehrerer Produkte(s) ist nicht ausreichend. Es muss mE nach erfolgter Zulassung dann auch vom Markt angenommen werden, die Kasse muss also klingeln. Erst dann wird der Kurs stärker und vor allem nachhaltiger steigen. UND TROTZDEM: Die anstehenden Daten werden mE schon richtungsweisend. Ohne Erreichung der Zwischenziele (gute Daten) keine Erreichung des finalen Zieles (Multibagger). Je weiter hinten auf dem Zeitstrahl die Datenmeldungen sind, desto wichtiger. Du nennst es Gemüter beruhigen, ich würde es eher als Kompass zur Überprüfung dafür bezeichnen, ob man tatsächlich auf dem richtigen Weg ist. Ich glaube, nicht mehr u nicht weniger meinte auch Artikel 14 mit seinen Ausführungen.
Mario0815
Mario0815, 30.11.2025 8:23 Uhr
1

Hinweis: Der CEO Prof. Dahin hat auf dem Innovation Day 11.Nov. betont, dass der Vorteil darin liegt, dass es besser verträglich ist und damit höher und häufiger und somit wirksamer dosiert werden kann. Die Studie war Thema auf Folie 25 bis 30. Die Daten sehen bisher vielversprechend aus. „Phase 3 Stage 1 data to be presented at NACLC on December 6, 2025“, das steht auf auf Folie 30. Studienarm #1: (n=103) Gotistobart 6 mg/kg with 2 loading doses of 10 mg/kg, Q3W Studienarm #2: (n=10) Gotistobart 3 mg/kg, Q3W Studienarm #3: (N=104) Docetaxel 75 mg/kg, Q3W Chemotherapie (Standard of Care?) Stage 2 von 2 ist nur die Ausweitung auf n=239 in den Studienarmen #1 und #3. #2 fällt weg. Stage 1 ist schon länger fertig „recruited“ und der CEO zeigte am RuD-Day gute bisher unveröffentlichte Daten aus dieser Phase 3 Studie, statistische Daten von Patienten. Ich würde es so lesen, dass 6mg so gut vertragen wird, dass der 3 mg Arm wohl deshalb beendet werden konnte. CEO sagt: „Es geht bei BNT316 darum, dass es erlaubt den Wirkansatz viel höher zu dosieren und viel häufiger zu verabreichen“ (als andere Studien). Der CTLA-4-Komplex (cytotoxisches T-Lymphozyten-assoziiertes Protein 4) ist ein Protein auf T-Zellen, das als immunologischer Bremsklotz fungiert. Wenn CTLA-4 an die Liganden B7-1 und B7-2 bindet, die auf antigenpräsentierenden Zellen sitzen, hemmt es die T-Zell-Aktivierung und verhindert so normalerweise eine „Überreaktion“ des Immunsystems. Dieser Komplex ist zwar wichtig, um Autoimmunerkrankungen vorzubeugen, wird aber auch bei der Krebsimmuntherapie als Angriffsziel genutzt, um „die Bremse zu lösen“ und somit die Immunantwort gegen Tumore zu stärken. Auch Stage 2 wurde Mitte Nov. bereits fast fertig recruited. CEO hatte also bereits neue Daten („bisher unveröffentlichte“ klinische Phase3-Daten) gezeigt und diese erläutert (Folie 29). „Der Wirkstoff tut (in mehrerlei Hinsicht) genau was er soll“ erläuterte der CEO. (siehe Folien und Webcast auf der Biontech Webseite). Gotistobart = BNT316. Bisher wohl eine nur sehr unzureichend behandelbare Krebs – Indikation und bisher leider schneller Krankheitsfortschritt, also hängt die Messlatte für einen erfolgreichen Zulassungsantrag dort eher niedrig, meiner bescheidenen Meinung nach.

Guten Morgen, tut mir leid, aber die Wörter wie vielversprechende Daten, und bessere Verträglichkeit oder wie geringere Dosierung mit weniger Nebenwirkungen, die überschaubar sind. Ehrlich, das höre ich mir jetzt schon die letzten 2 Jahre an. Immer die selbe Leier. Denke es wäre langsam mal an der Zeit zur Pötte zu kommen. Die Welt da draußen schläft nicht und von solchen Worten kann sich kein Aktionäre was kaufen. Sicher brauch alles seine Zeit, keine Frage, aber mit solchen Aussagen und Präsentation haben wir in den letzten Jahren den Kurs nur marginal bewegt oder besser gesagt kurz auf und dann wieder ab. Von daher gebe ich oder erwarte nicht viel. Das A und O ist die erste Meldung eines Zulassungs fertigen Produktes was bei der FDA vorgelegt wird, der Rest zählt bei mir nicht und ist nur was um Gemüter zu beruhigen.
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