BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 665.890
Artikel14
Artikel14, 30.11.2025 14:35 Uhr
2
In den ersten 60.000 km circa erzeugt ein Tesla-Elektro – Auto mehr CO2 als ein Verbrenner durch die aufwändige Produktion des Akkus. Und die Raketen, mit denen Elon Musk in den Weltraum und zum Mars fliegen will, sind viel schädlicher für die Umwelt, als wenn man das gleiche Geld, in die Erhaltung unseres Planeten stecken würde, statt in die frühe Kolonisierung des Mars. Es ist fast einfach, eine Aktiengesellschaft zu gründen oder einen neuen Elektromotor zu konstruieren. Beides habe ich selbst gemacht und dabei durchaus wertvolle Erfahrungen gesammelt. Auch Akkus sind gar nicht so kompliziert. Viele Freunde benutzen große preisgünstige und sichere Akkus, die ich konstruiert habe, für ihre besser optimierten Solaranlagen. Aber im Vergleich zur Behandlung von Krebs – Erkrankungen ist das fachlich ein Kinderspiel. Deswegen ist der innere Wert von BioNTech viel höher als bei Tesla, obwohl der Aktienpreis dies bisher nicht ansatzweise widerspiegelt. Normalerweise nimmt der Aktienmarkt Erfolge etwas vorne weg, wenn sie bereits absehbar sind. Aber das ist nicht immer der Fall. Der Aktienkurs kann vorauslaufen oder auch hinterherhinken. André Kostolany hat dies verglichen mit einem Mann, der mit seinem Hund spazieren geht. Der Mann steht für die wirtschaftliche Entwicklung und der Hund für den Aktienkurs (manchmal läuft er voraus, manchmal hinterher). Letztlich bestimmt aber die wirtschaftliche Entwicklung die Geschwindigkeit, der Hund richtet sich langfristig nach dem Mann und der Kurs langfristig nach dem wirtschaftlichen Erfolg, den Jahresgewinnen, DCF-Modelle.
Artikel14
Artikel14, 30.11.2025 14:28 Uhr
1
Biontech war und ist nicht darauf ausgelegt, in einem einzigen Wirkstoff einen hoffnungsvollen Teilerfolg zu erzielen und dann möglichst schnell Kasse zu machen. Biontech schafft (eher langfristig) sehr großen Nutzen für die Patienten und langfristig auch für die Aktionäre. Die Gründer und Vorstände sind genial und haben wie alle Menschen Stärken aber auch Schwächen. Die medizinische Forschung ist eine Stärke und auch die strategische Unternehmensführung zur fortgesetzten Eigenständigkeit und auch erfolgreiche Multi-Milliarden – Kooperationen (Beispiele sind Pfizer & BMS). Auch die erstaunliche Kosten-Effizienz im Vergleich zu den meisten anderen Pharma-Unternehmen ist ein entscheidender Vorteil. Das sind zumindest vier geniale Stärken. Zu den Schwächen gehören Lücken und kaum ausreichende Beratung in der Kapitalmarkt – Kommunikation. Das konnte man in der Unternehmensgeschichte in mehreren Finanzierungsrunden immer wieder beobachten und beispielsweise auch beim Börsengang, der sehr viel weniger Kapital einbrachte, als erhofft. Eigentlich hätte dieses Geld aus dem Börsengang nur kaum 18 Monate gereicht. Forschung für neue Medikamente ist teuer. Zuvor aber das ungewöhnliche Investment der Strüngmann – Brüder. Dies war in der Frühphase entscheidend, aber ein eher Kapitalmarkt – untypischer Erfolgsfall. Das Biontech aus über 240 Impfstoffprojekten in der Corona-Pandemie den besten Impfstoff mit rund 97 % Wirkung in der kürzesten Zeit entwickelte und gemeinsam mit Pfizer an den Markt gebracht hat, zeigt die genialen Stärken in der Forschung, Organisation und in den Kooperationen. Zig Milliarden Umsätze und rund 25 Milliarden Gewinn sind daraus entstanden, von dem der kleinere Teil in die weitere Impfstoff – Forschung zurückgeflossen ist und der größere Teil in eine Onkologie – Pipeline, um das „gesamte Spektrum“ der Krebserkrankungen zu adressieren. Das gilt also für die Frühphasen und Spätphasen der Krebs-Erkrankungen genauso wie für ein weites Spektrum an sehr verschiedenen Krebs – Indikationen. Es gibt sehr unterschiedlichen Brustkrebs und auch unterschiedlichen Lungenkrebs (die häufigsten Krebs-Erkrankungen bei Frauen und Männern) und letztlich mutiert der Krebs bei vielen Patienten unterschiedlich. In den Industrieländern wie Deutschland werden die Menschen älter und die Hälfte der Männer erkranken in ihrem Leben am Krebs und etwa 41 % der Frauen. Das sind große medizinische Herausforderungen und ein großer sowie wachsender Markt. Gerne würde ich ein gutes Elektroauto fahren, Solarstrom habe ich genug, aber für die meisten Menschen und vielleicht auch mich wird es in ihrem Leben wichtiger, die richtige Krebs – Behandlung zu erhalten. Biontech also im Unternehmenswert wertvoller als Tesla? Die Marktkapitalisierung von Tesla liegt aktuell bei etwa 1,385 Billionen US-Dollar (ca. 1,27 Billionen Euro), während die von BioNTech bei rund 24,8 Milliarden US-Dollar. Unternehmenswert und Aktienkurs liegen sehr weit auseinander, obwohl Cash und die bisherigen Gewinne in der Größenordnung durchaus sehr vergleichbar sind. Beides sehr innovative Unternehmen, aber Kapitalmarkt-Kommunikation ist eine geniale Stärke von Elon Musk, manchmal jedoch grenzwertig in der Compliance (Regel-Konformität, juristische Risiken). Biontech setzt eher auf die Nüchternheit und Bescheidenheit der Forscher (Understatement).
Dr.Meyer
Dr.Meyer, 30.11.2025 14:00 Uhr
0

Ich erwarte jetzt nicht, dass der Kurs bis Mitte 2026 bei 200 € steht. Mir ist lieber, wenn er bis 2030 bei 300 € oder möglichst noch weit darüber steht.

Ich gehe sogar noch weiter und sage wir werden es schnell toppen sobald nur einer der top blockbuster anläuft. Es ist in dem Fall ein außergewöhnlicher Fall der mit keiner Aktie vergleichbar ist. Krebs ist einer unserer top 10 Faktoren der täglich viele Menschen umbringt. Demnach wird es im interesse von der ganzen Welt sein, produkte von biontech zu erhalten. Man kann sich eher darum Sorgen machen das biontech so schnell in der Masse nicht liefern kann. Siehe nvidia. Ich denke in dem Rahmen werden wir uns mindestens bewegen...
M
Mrnafuture, 30.11.2025 13:34 Uhr
1
... und dafür (ob ja oder eher nein) wird es demnächst einige Indikatoren geben
M
Mrnafuture, 30.11.2025 13:33 Uhr
1
Ich erwarte jetzt nicht, dass der Kurs bis Mitte 2026 bei 200 € steht. Mir ist lieber, wenn er bis 2030 bei 300 € oder möglichst noch weit darüber steht.
Mario0815
Mario0815, 30.11.2025 12:51 Uhr
0

Sehr gut zusammengefasst. Und ja, gute Daten in Phase 3 sind völlig anders zu bewerten als solche in Phase 1/2. Wir sind auf dem Zeitstrahl immer weiter rechts angekommen.

Aber noch nicht weit genug für die waren Investoren die den Kurs in die Richtung Richtung bewegen werden. Das braucht noch etwas Zeit.
M
Mrnafuture, 30.11.2025 12:38 Uhr
0

Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.

Sehr gut zusammengefasst. Und ja, gute Daten in Phase 3 sind völlig anders zu bewerten als solche in Phase 1/2. Wir sind auf dem Zeitstrahl immer weiter rechts angekommen.
Mario0815
Mario0815, 30.11.2025 12:33 Uhr
0

Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.

Alles schön und gut, aber für mich sind das immer alles noch Studien, ob Richtungsweisend oder nicht. Sicher ist das alles sehr gut, aber es ändert noch lange nichts am Kurs, und das ist das was die Aktionäre sehen wollen. Zulassung und danach stetig steigende und sichere Einnahmen. Der Aktionär hört sich sicher gerne diese Daten an, aber dem sind die weniger wichtig. Er kauft nicht auf solche News hin, das machen nur welche die spielen und Long oder Short kurz gehen und morgen wieder weg sind. Ich will nur damit sagen. Für sehr viele da draußen ist das alles was jetzt gerade passiert nur ein weiterer Baustein, aber noch nicht der Grund in Euphorie auszubrechen, wie der größte Teil hier. Der große Investor ist entweder vor Corona eingestiegen und noch drin, oder wartet bis es sicher ist zu investieren, jetzt auf alle Fälle noch nicht für sie.
forza.sempre
forza.sempre, 30.11.2025 12:33 Uhr
3

Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.

Die deutlichen Vorteile gegenüber Ipilimumab (Yervoy, BMY) werden auf Folie 28 deutlich. Das heißt, die IO werden geschlagen und die Zytostatika (Docetaxel) vermutlich auch. Von daher gute News, aber ob 🚀 oder nicht, das 🤷‍♂️ wir nicht
A
Aluminiumjoker, 30.11.2025 12:13 Uhr
7

Guten Morgen, tut mir leid, aber die Wörter wie vielversprechende Daten, und bessere Verträglichkeit oder wie geringere Dosierung mit weniger Nebenwirkungen, die überschaubar sind. Ehrlich, das höre ich mir jetzt schon die letzten 2 Jahre an. Immer die selbe Leier. Denke es wäre langsam mal an der Zeit zur Pötte zu kommen. Die Welt da draußen schläft nicht und von solchen Worten kann sich kein Aktionäre was kaufen. Sicher brauch alles seine Zeit, keine Frage, aber mit solchen Aussagen und Präsentation haben wir in den letzten Jahren den Kurs nur marginal bewegt oder besser gesagt kurz auf und dann wieder ab. Von daher gebe ich oder erwarte nicht viel. Das A und O ist die erste Meldung eines Zulassungs fertigen Produktes was bei der FDA vorgelegt wird, der Rest zählt bei mir nicht und ist nur was um Gemüter zu beruhigen.

Ebenfalls guten Morgen, mich erstaunt es, dass hier nicht das große Ganze sowie die bisherigen Entwicklungen erkannt werden und man bei einem BIOTECH Unternehmen mit einem komplett neuen revolutionären Ansatz eine Erwartungshaltung herrscht wie beim KI Hype. Hier nochmal wiederholt was darlegt, dass es eben nicht seit 2 Jahren das gleiche ist, es sei das diese Informationen nicht verarbeitet wurden. Bei Gotistobart (BNT316) sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Frühdaten oder theoretischen Möglichkeiten, sondern von Phase-3-Daten, die bereits in Teilen klinisch vorliegen – und zwar aus einer zulassungsrelevanten Studie (Preserve-003). Das ist ein völlig anderes Niveau als das, was wir vor ein oder zwei Jahren hatten. Was sich konkret verändert hat: 1. Die 6mg/kg Dosierung blieb bestehen, obwohl sie deutlich höher ist als bei den meisten CTLA-4-Wirkstoffen. Das spricht nicht nur für Sicherheit, sondern vor allem dafür, dass eine stärkere Dosierung möglich ist, was bei Immuncheckpoint-Inhibitoren oft der Schlüssel zur Wirksamkeit ist. 2. Der 3-mg-Arm wurde eingestellt, nicht wegen Problemen, sondern weil die 6mg-Dosis offenbar ohne gravierende Toxizität toleriert wird – bei gleichzeitig stärkerer Wirksamkeit. Das ist bei CTLA-4-Inhibitoren hoch relevant, weil Yervoy & Co. genau an dieser Stelle scheitern – zu stark, zu toxisch. 3. Der CEO hat bereits unveröffentlichte Phase-3-Daten präsentiert (Folie 29), was äußerst ungewöhnlich ist, wenn man nicht wirklich überzeugende Signale hat. Er sagte zudem: „Der Wirkstoff tut in mehrerlei Hinsicht genau das, was er soll.“ – das ist eine klare Aussage, keine Beruhigungspille. 4. Die Vergleichsbasis (Doketaxel in dieser Indikation) hat nur 13 % ORR und ca. 3–4 Monate PFS. Die Latte für einen Erfolg liegt also relativ niedrig, und genau das ist die Chance bei dieser Indikation. 5. Es geht hier nicht um ein Fantasieprodukt – Preserve-003 ist eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie, und der erste FDA-relevante Datenteil wird am 6. Dezember präsentiert. Damit sind wir wie auch bereits Mrnafuture schrieb bei einer Richtungsweisung. Artikel14 zeigt hier soviel auf das es mich wundert solche Kommentare noch zu lesen.
M
Mrnafuture, 30.11.2025 10:34 Uhr
3

Guten Morgen, tut mir leid, aber die Wörter wie vielversprechende Daten, und bessere Verträglichkeit oder wie geringere Dosierung mit weniger Nebenwirkungen, die überschaubar sind. Ehrlich, das höre ich mir jetzt schon die letzten 2 Jahre an. Immer die selbe Leier. Denke es wäre langsam mal an der Zeit zur Pötte zu kommen. Die Welt da draußen schläft nicht und von solchen Worten kann sich kein Aktionäre was kaufen. Sicher brauch alles seine Zeit, keine Frage, aber mit solchen Aussagen und Präsentation haben wir in den letzten Jahren den Kurs nur marginal bewegt oder besser gesagt kurz auf und dann wieder ab. Von daher gebe ich oder erwarte nicht viel. Das A und O ist die erste Meldung eines Zulassungs fertigen Produktes was bei der FDA vorgelegt wird, der Rest zählt bei mir nicht und ist nur was um Gemüter zu beruhigen.

Moin @all. Ich gehe sogar noch weiter u sage: Die Zulassungsreife eines oder auch mehrerer Produkte(s) ist nicht ausreichend. Es muss mE nach erfolgter Zulassung dann auch vom Markt angenommen werden, die Kasse muss also klingeln. Erst dann wird der Kurs stärker und vor allem nachhaltiger steigen. UND TROTZDEM: Die anstehenden Daten werden mE schon richtungsweisend. Ohne Erreichung der Zwischenziele (gute Daten) keine Erreichung des finalen Zieles (Multibagger). Je weiter hinten auf dem Zeitstrahl die Datenmeldungen sind, desto wichtiger. Du nennst es Gemüter beruhigen, ich würde es eher als Kompass zur Überprüfung dafür bezeichnen, ob man tatsächlich auf dem richtigen Weg ist. Ich glaube, nicht mehr u nicht weniger meinte auch Artikel 14 mit seinen Ausführungen.
Mario0815
Mario0815, 30.11.2025 8:23 Uhr
1

Hinweis: Der CEO Prof. Dahin hat auf dem Innovation Day 11.Nov. betont, dass der Vorteil darin liegt, dass es besser verträglich ist und damit höher und häufiger und somit wirksamer dosiert werden kann. Die Studie war Thema auf Folie 25 bis 30. Die Daten sehen bisher vielversprechend aus. „Phase 3 Stage 1 data to be presented at NACLC on December 6, 2025“, das steht auf auf Folie 30. Studienarm #1: (n=103) Gotistobart 6 mg/kg with 2 loading doses of 10 mg/kg, Q3W Studienarm #2: (n=10) Gotistobart 3 mg/kg, Q3W Studienarm #3: (N=104) Docetaxel 75 mg/kg, Q3W Chemotherapie (Standard of Care?) Stage 2 von 2 ist nur die Ausweitung auf n=239 in den Studienarmen #1 und #3. #2 fällt weg. Stage 1 ist schon länger fertig „recruited“ und der CEO zeigte am RuD-Day gute bisher unveröffentlichte Daten aus dieser Phase 3 Studie, statistische Daten von Patienten. Ich würde es so lesen, dass 6mg so gut vertragen wird, dass der 3 mg Arm wohl deshalb beendet werden konnte. CEO sagt: „Es geht bei BNT316 darum, dass es erlaubt den Wirkansatz viel höher zu dosieren und viel häufiger zu verabreichen“ (als andere Studien). Der CTLA-4-Komplex (cytotoxisches T-Lymphozyten-assoziiertes Protein 4) ist ein Protein auf T-Zellen, das als immunologischer Bremsklotz fungiert. Wenn CTLA-4 an die Liganden B7-1 und B7-2 bindet, die auf antigenpräsentierenden Zellen sitzen, hemmt es die T-Zell-Aktivierung und verhindert so normalerweise eine „Überreaktion“ des Immunsystems. Dieser Komplex ist zwar wichtig, um Autoimmunerkrankungen vorzubeugen, wird aber auch bei der Krebsimmuntherapie als Angriffsziel genutzt, um „die Bremse zu lösen“ und somit die Immunantwort gegen Tumore zu stärken. Auch Stage 2 wurde Mitte Nov. bereits fast fertig recruited. CEO hatte also bereits neue Daten („bisher unveröffentlichte“ klinische Phase3-Daten) gezeigt und diese erläutert (Folie 29). „Der Wirkstoff tut (in mehrerlei Hinsicht) genau was er soll“ erläuterte der CEO. (siehe Folien und Webcast auf der Biontech Webseite). Gotistobart = BNT316. Bisher wohl eine nur sehr unzureichend behandelbare Krebs – Indikation und bisher leider schneller Krankheitsfortschritt, also hängt die Messlatte für einen erfolgreichen Zulassungsantrag dort eher niedrig, meiner bescheidenen Meinung nach.

Guten Morgen, tut mir leid, aber die Wörter wie vielversprechende Daten, und bessere Verträglichkeit oder wie geringere Dosierung mit weniger Nebenwirkungen, die überschaubar sind. Ehrlich, das höre ich mir jetzt schon die letzten 2 Jahre an. Immer die selbe Leier. Denke es wäre langsam mal an der Zeit zur Pötte zu kommen. Die Welt da draußen schläft nicht und von solchen Worten kann sich kein Aktionäre was kaufen. Sicher brauch alles seine Zeit, keine Frage, aber mit solchen Aussagen und Präsentation haben wir in den letzten Jahren den Kurs nur marginal bewegt oder besser gesagt kurz auf und dann wieder ab. Von daher gebe ich oder erwarte nicht viel. Das A und O ist die erste Meldung eines Zulassungs fertigen Produktes was bei der FDA vorgelegt wird, der Rest zählt bei mir nicht und ist nur was um Gemüter zu beruhigen.
Dr.Meyer
Dr.Meyer, 29.11.2025 22:50 Uhr
1
Und das beste kommt noch!: Die Phase-3-Stage-1-Daten werden am 6. Dezember 2025 auf dem NACLC vorgestellt, also einem ziemlich großen Lungenkrebs-Kongress. Das macht man nicht einfach so, sondern nur, wenn die Daten wirklich was hergeben. In der Praxis heißt das meistens: – es gibt klare Hinweise darauf, dass der Wirkstoff funktioniert – die Verträglichkeit sieht gut aus – die internen Daten sahen so ordentlich aus, dass man glaubt, damit auch die Regulatoren nicht zu verschrecken – und man traut sich damit auf die Bühne, weil das Ganze auch für Investoren interessant wirkt Wenn die Daten mies wären, würde niemand sie auf dem NACLC präsentieren. Da machst du nur dann einen Slot voll, wenn du wirklich was Positives zeigen willst.
Artikel14
Artikel14, 29.11.2025 21:18 Uhr
1
Hinweis: Der CEO Prof. Dahin hat auf dem Innovation Day 11.Nov. betont, dass der Vorteil darin liegt, dass es besser verträglich ist und damit höher und häufiger und somit wirksamer dosiert werden kann. Die Studie war Thema auf Folie 25 bis 30. Die Daten sehen bisher vielversprechend aus. „Phase 3 Stage 1 data to be presented at NACLC on December 6, 2025“, das steht auf auf Folie 30. Studienarm #1: (n=103) Gotistobart 6 mg/kg with 2 loading doses of 10 mg/kg, Q3W Studienarm #2: (n=10) Gotistobart 3 mg/kg, Q3W Studienarm #3: (N=104) Docetaxel 75 mg/kg, Q3W Chemotherapie (Standard of Care?) Stage 2 von 2 ist nur die Ausweitung auf n=239 in den Studienarmen #1 und #3. #2 fällt weg. Stage 1 ist schon länger fertig „recruited“ und der CEO zeigte am RuD-Day gute bisher unveröffentlichte Daten aus dieser Phase 3 Studie, statistische Daten von Patienten. Ich würde es so lesen, dass 6mg so gut vertragen wird, dass der 3 mg Arm wohl deshalb beendet werden konnte. CEO sagt: „Es geht bei BNT316 darum, dass es erlaubt den Wirkansatz viel höher zu dosieren und viel häufiger zu verabreichen“ (als andere Studien). Der CTLA-4-Komplex (cytotoxisches T-Lymphozyten-assoziiertes Protein 4) ist ein Protein auf T-Zellen, das als immunologischer Bremsklotz fungiert. Wenn CTLA-4 an die Liganden B7-1 und B7-2 bindet, die auf antigenpräsentierenden Zellen sitzen, hemmt es die T-Zell-Aktivierung und verhindert so normalerweise eine „Überreaktion“ des Immunsystems. Dieser Komplex ist zwar wichtig, um Autoimmunerkrankungen vorzubeugen, wird aber auch bei der Krebsimmuntherapie als Angriffsziel genutzt, um „die Bremse zu lösen“ und somit die Immunantwort gegen Tumore zu stärken. Auch Stage 2 wurde Mitte Nov. bereits fast fertig recruited. CEO hatte also bereits neue Daten („bisher unveröffentlichte“ klinische Phase3-Daten) gezeigt und diese erläutert (Folie 29). „Der Wirkstoff tut (in mehrerlei Hinsicht) genau was er soll“ erläuterte der CEO. (siehe Folien und Webcast auf der Biontech Webseite). Gotistobart = BNT316. Bisher wohl eine nur sehr unzureichend behandelbare Krebs – Indikation und bisher leider schneller Krankheitsfortschritt, also hängt die Messlatte für einen erfolgreichen Zulassungsantrag dort eher niedrig, meiner bescheidenen Meinung nach.
Artikel14
Artikel14, 29.11.2025 21:07 Uhr
0
Übersetzung: Der große Gotistobart-Tag von BioNTech rückt näher Madeleine Armstrong Das Daten-Readout der Preserve-003-Studie in Post-PD-(L)1 NSCLC ist im Dezember fällig. Die Jury ist sich noch nicht sicher, ob BioNTech's gotistobart eine relativ sichere Möglichkeit darstellt, CTLA-4 anzusprechen, aber das Unternehmen wird bald über Phase-3-Daten verfügen, die dieses Asset machen oder brechen könnten. Die Ergebnisse der Preserve-003-Studie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs nach PD-(L)1 sind auf der North America Conference on Lung Cancer am 6. Dezember fällig. Diese Studie, die ursprünglich bei Plattenepithelpatienten und Nicht- Plattenepithelpatienten stammt, wurde im Oktober 2024 klinisch auf Eis gelegt; diese Studie wurde zwei Monate später aufgehoben, aber die Studie wurde nur bei Plattenepithelpatienten fortgesetzt. Zum Zeitpunkt des Halts stellte BioNTech fest, dass der Preserve-003 "unterschiedliche Ergebnisse" zwischen den schuppigen und nicht schuppigen Populationen gezeigt hatte, was den Grund für die Änderung erklärt. NACLC konnte die Daten hinter der Entscheidung zeigen und auch, ob es ein Ungleichgewicht in der Toxizität zwischen den beiden Krankheitshistologien gab. Die Ergebnisse werden aus der ersten Stufe der Studie stammen, in der Gotistobart bei 3 mg/kg oder 6 mg/kg alle drei Wochen im Vergleich zu Docetaxel sowohl bei Plattenepithel- als auch bei nicht- Plattenepithelpatienten getestet wurde. Quelle: Unternehmenspräsentation. BioNTech hat seine Erwartungen an seinem jüngsten F&E-Tag festgelegt. Der hier zu schlagende Balken stammt aus dem Kontrollarm von Tropion-Lung01, der in der Plattenepithelpopulation einen ORR von 13 %, einen medianen PFS von 3,9 Monaten und einen medianen OS von 9,4 Monaten mit Docetaxel fand. Frühe Beweise deuten darauf hin, dass Gotistobart diese Hürde überwinden könnte. BioNTech zitiert einen ORR von 30 % mit Gotistobart bei 27 Checkpoint-Inhibitor-resistenten NSCLC-Patienten in der Preserve-001-Phase-1-Korbstudie. Zwei von acht Antworten waren jedoch unbestätigt; ohne diese ergibt sich ein ORR von 22 %. Tropion-Lung01 konnte unterdessen keinen Nutzen mit AstraZenecas TROP2-Targeting-ADC Datroway bei Plattenepithelerkrankungen zeigen, und obwohl es bei der nicht-spitheligen Population erfolgreich war, gab Astra diese Verwendung zugunsten von EGFR-mutiertem NSCLC der zweiten Linie auf. BioNTech hat daher die Chance, gotistobart in eine unterversorgte Nische zu bringen. Die deutsche Gruppe rekrutiert bereits in die zweite Stufe von Preserve-003 und testet Gotistobart 6 mg/kg im Vergleich zu Docetaxel nur bei Plattenepithelpatienten. Die Ergebnisse werden im Jahr 2026 erwartet. Weniger giftig? Während die Wirksamkeitsdaten aus der Preserve-003-Studie wichtig sein werden, werden Investoren auch die Toxizität im Auge behalten. Gotistobart, ein Anti-CTLA-4-MAb, den BioNTech für 200 Millionen US-Dollar von OncoC4 lizenziert hat, soll ein intelligentes Design aufweisen: Es nutzt ein pH-empfindliches Molekül, um Autoimmunitäts-bedingte Nebenwirkungen zu vermeiden, wie sie beispielsweise bei Bristol Myers Squibbs Yervoy aufgetreten sind. Aber es ist unklar, ob gotistobart tatsächlich sicherer ist. Es ist bemerkenswert, dass Preserve-003 eine Dosis von 3 mg/kg oder 6 mg/kg verwendet, während die Dosierung in anderen Studien nach Toxizität auf 1 mg/kg und 2 mg/kg reduziert wurde. Trotzdem ergab die Phase-2-Studie Preserve-004 bei platinresistentem Eierstockkrebs eine hohe Rate von unerwünschten Ereignissen Grad 3 oder höher (55-72%) und Abbrüche (21-28 %) bei 1 mg/kg und 2 mg/kg, wie das ESMO-Treffen 2024 hörte. Preserve-004 testete jedoch Gotistobart plus Keytruda, während das kommende Preserve-003 die Gotistobart-Monotherapie evaluiert. Es sollte bald deutlich werden, ob dies einen Unterschied in Bezug auf unerwünschte Ereignisse machen wird. NACLC findet am 5. und 5. Dezember in Chicago statt.
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