BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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18:58:11 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf BioNTech
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DZ Bank
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Kommentare 667.104
forza.sempre
forza.sempre, 1. Jun 9:02 Uhr
0

Warum nicht hoch?

Ab welchem Marathonkilometer würdest du ins Risiko gehen? (Tipp: ein Marathon sind 42,195 km) Km 40 könnte je nach Rennsituation zu spät sein, aber Km 5 ist definitiv zu früh
A
Aluminiumjoker, 1. Jun 8:59 Uhr
0

Warum nicht hoch?

Wie ich schrieb, der Markt entscheidet
Mario0815
Mario0815, 1. Jun 8:58 Uhr
0
Ich glaube, wir alle sollten uns einfach auf eine gute Positive, spürbare Entwicklung gegen 2028 vorbereiten. Durchaus ist hier und da mal ein Sprung drin, aber wirklich nachhaltig, sehe ich hier noch 2 Jahre ins Land gehen. Und da bin ich nicht der einzige. Von daher wie immer Geduld aufbringen und nicht in Euphorie verfallen. Aber was sage ich, ich sehe es schon bildlich vor mir, beim nächsten außerplanmäßig Anstieg werden hier wieder Raketen gebaut und Kurse ausgerufen jenseits von Gut und böse. Aber ja wir wissen was kommt. Alle Jahre wieder.
Burschi
Burschi, 1. Jun 8:45 Uhr
0
Erstens kommt es anders………
A
Aviation, 1. Jun 8:40 Uhr
0
Warum nicht hoch?
SKYNET101
SKYNET101, 1. Jun 8:32 Uhr
0
Na, Ich bin gespannt ob das was wird bei den ganzen News 📰
forza.sempre
forza.sempre, 1. Jun 7:55 Uhr
2

Was ist das Ableitung auf diese Ergebnissen? Ich gehe davon aus das Europa dies positiv bewertet und spätestens heute Mittag die Amis das Plus einkassieren wird.

Sieht gerade so aus, als würde eher schon Europa ein Plus sehen und es einkassieren…
forza.sempre
forza.sempre, 1. Jun 7:25 Uhr
1

Was ist das Ableitung auf diese Ergebnissen? Ich gehe davon aus das Europa dies positiv bewertet und spätestens heute Mittag die Amis das Plus einkassieren wird.

Kann gut sein, dass Anfang Juni 2026 jemand Gewinne mitnimmt. Konzentrieren wir uns kurstechnisch auf 2028 (bis 2030), dann ist alles gut
forza.sempre
forza.sempre, 1. Jun 7:23 Uhr
5

10.1. Gotistobart: zusätzliches OS‑Signal im Ovarialkarzinom (ASCO Chicago, Info vom Wochenende). Ergänzend zu den gerade zuvor bereits diskutierten NSCLC‑Daten zeigt die Phase‑2‑Studie PRESERVE‑004 nun auch im platinresistenten Ovarialkarzinom ein bemerkenswertes Gesamtüberlebenssignal: Die Kombination aus Gotistobart 1 mg/kg plus Keytruda erreicht eine mediane OS von 18,9 Monaten – numerisch über dem, was Keynote‑B96 mit Keytruda + Chemo (± Avastin) in der All‑comers‑Population gezeigt hat. Dabei handelt es sich um eine sehr schwer vorbehandelte Patientengruppe mit im Median vier, teils bis zu zehn Vortherapien. Das stützt die Grundaussage meines vorherigen Textes, dass Gotistobart zu den wenigen Next‑Gen‑CTLA‑4‑Antikörpern gehört, die nicht nur Ansprechraten, sondern wiederholt OS‑Signale liefern. 10.2. Dosisfrage: 1 mg/kg klar bevorzugt. Die neuen Daten unterfüttern außerdem die Dosisdiskussion: Während ORR und PFS zwischen 1 mg/kg und 2 mg/kg ähnlich aussehen, fällt beim Gesamtüberleben eine drastische Divergenz auf (18,9 vs. 8,3 Monate). Zusammen mit den bereits bekannten Toxizitätsproblemen bei höheren Dosen (3 und 6 mg/kg) legt das nahe, dass 1 mg/kg – oder möglicherweise sogar eine noch geringere Dosis – der eigentliche „Sweet Spot“ für Gotistobart ist. Für meine frühere These eines deutlichen OS‑Sprungs in der Rezidiv‑Lunge bedeutet das: Die Dosisoptimierung ist zentral, aber die Richtung (niedriger dosiert, bessere Balance aus Wirksamkeit und Sicherheit) scheint sich zu bestätigen. 10.3. Einordnung gegenüber Keynote‑B96 und Merck. Die neuen Ovarial‑Daten rechtfertigen, Gotistobart/Keytruda mindestens als „kompetitiv“ zur Keytruda‑Chemo‑Strategie im PROC‑Setting zu sehen. Wichtig bleibt aber: PRESERVE‑004 ist eine kleine, einarmige Phase‑2‑Studie; deshalb sollte man die OS‑Überlegenheit gegenüber Keynote‑B96 zunächst zwar als starke Hypothese, aber nicht bereits als gesicherten Fakt sehen. In Kombination mit den NSCLC‑Daten festigt sich dennoch das Bild, dass BioNtech/OncoC4 mit Gotistobart in mehreren Indikationen in die Nähe oder darüber hinaus an bestehende Keytruda‑Benchmarks heranreichen können – und damit das Narrativ zur potenziellen Verdopplung/Verdreifachung der Überlebenszeit in bestimmten Settings untermauert. 10.4. Implikationen für die Gesamtstory zu Biontech. Im Lichte dieser ASCO‑Daten lässt sich mein voriger Text wie folgt ergänzen: - Gotistobart liefert nun in zwei sehr unterschiedlichen klinischen Situationen (post‑PD‑(L)1‑sq‑NSCLC und stark vorbehandeltes Ovarialkarzinom) konsistente Hinweise auf signifikante OS‑Vorteile gegenüber etablierten Standards oder historischen Benchmarks. - Dies stärkt die These, dass Biontechs Onkologie‑Pipeline nicht nur aus „Nice‑to‑have“-Add‑ons besteht, sondern reale Chancen hat, in mehreren großen Indikationen bestehende Standards nicht nur zu erreichen, sondern zu übertreffen – insbesondere in Rezidiv‑Lunge und PROC. - Für die Bewertung bedeutet das: Neben Pumitamig als potenzieller PD‑(L)1xVEGF‑Gamechanger im Erstlinien‑NSCLC liegt mit Gotistobart ein zweiter, zunehmend klar validierter Werttreiber vor, der die Argumentation einer strukturellen Unterbewertung der Pipeline zusätzlich stützt. Quelle: https://www.apexonco.com/asco-2026-gotistobart-shows-ovarian-survival-promise

Vielen Dank für die sehr gelungenen und großartig einordnenden Beiträge 👏🏻 vielen Dank!
j
jampalo, 1. Jun 7:17 Uhr
0

Was ist das Ableitung auf diese Ergebnissen? Ich gehe davon aus das Europa dies positiv bewertet und spätestens heute Mittag die Amis das Plus einkassieren wird.

und ich nehme an, dass du nur auf der Suche nach Negativem bist
E
Einfach_Ich, 1. Jun 6:39 Uhr
0

10.1. Gotistobart: zusätzliches OS‑Signal im Ovarialkarzinom (ASCO Chicago, Info vom Wochenende). Ergänzend zu den gerade zuvor bereits diskutierten NSCLC‑Daten zeigt die Phase‑2‑Studie PRESERVE‑004 nun auch im platinresistenten Ovarialkarzinom ein bemerkenswertes Gesamtüberlebenssignal: Die Kombination aus Gotistobart 1 mg/kg plus Keytruda erreicht eine mediane OS von 18,9 Monaten – numerisch über dem, was Keynote‑B96 mit Keytruda + Chemo (± Avastin) in der All‑comers‑Population gezeigt hat. Dabei handelt es sich um eine sehr schwer vorbehandelte Patientengruppe mit im Median vier, teils bis zu zehn Vortherapien. Das stützt die Grundaussage meines vorherigen Textes, dass Gotistobart zu den wenigen Next‑Gen‑CTLA‑4‑Antikörpern gehört, die nicht nur Ansprechraten, sondern wiederholt OS‑Signale liefern. 10.2. Dosisfrage: 1 mg/kg klar bevorzugt. Die neuen Daten unterfüttern außerdem die Dosisdiskussion: Während ORR und PFS zwischen 1 mg/kg und 2 mg/kg ähnlich aussehen, fällt beim Gesamtüberleben eine drastische Divergenz auf (18,9 vs. 8,3 Monate). Zusammen mit den bereits bekannten Toxizitätsproblemen bei höheren Dosen (3 und 6 mg/kg) legt das nahe, dass 1 mg/kg – oder möglicherweise sogar eine noch geringere Dosis – der eigentliche „Sweet Spot“ für Gotistobart ist. Für meine frühere These eines deutlichen OS‑Sprungs in der Rezidiv‑Lunge bedeutet das: Die Dosisoptimierung ist zentral, aber die Richtung (niedriger dosiert, bessere Balance aus Wirksamkeit und Sicherheit) scheint sich zu bestätigen. 10.3. Einordnung gegenüber Keynote‑B96 und Merck. Die neuen Ovarial‑Daten rechtfertigen, Gotistobart/Keytruda mindestens als „kompetitiv“ zur Keytruda‑Chemo‑Strategie im PROC‑Setting zu sehen. Wichtig bleibt aber: PRESERVE‑004 ist eine kleine, einarmige Phase‑2‑Studie; deshalb sollte man die OS‑Überlegenheit gegenüber Keynote‑B96 zunächst zwar als starke Hypothese, aber nicht bereits als gesicherten Fakt sehen. In Kombination mit den NSCLC‑Daten festigt sich dennoch das Bild, dass BioNtech/OncoC4 mit Gotistobart in mehreren Indikationen in die Nähe oder darüber hinaus an bestehende Keytruda‑Benchmarks heranreichen können – und damit das Narrativ zur potenziellen Verdopplung/Verdreifachung der Überlebenszeit in bestimmten Settings untermauert. 10.4. Implikationen für die Gesamtstory zu Biontech. Im Lichte dieser ASCO‑Daten lässt sich mein voriger Text wie folgt ergänzen: - Gotistobart liefert nun in zwei sehr unterschiedlichen klinischen Situationen (post‑PD‑(L)1‑sq‑NSCLC und stark vorbehandeltes Ovarialkarzinom) konsistente Hinweise auf signifikante OS‑Vorteile gegenüber etablierten Standards oder historischen Benchmarks. - Dies stärkt die These, dass Biontechs Onkologie‑Pipeline nicht nur aus „Nice‑to‑have“-Add‑ons besteht, sondern reale Chancen hat, in mehreren großen Indikationen bestehende Standards nicht nur zu erreichen, sondern zu übertreffen – insbesondere in Rezidiv‑Lunge und PROC. - Für die Bewertung bedeutet das: Neben Pumitamig als potenzieller PD‑(L)1xVEGF‑Gamechanger im Erstlinien‑NSCLC liegt mit Gotistobart ein zweiter, zunehmend klar validierter Werttreiber vor, der die Argumentation einer strukturellen Unterbewertung der Pipeline zusätzlich stützt. Quelle: https://www.apexonco.com/asco-2026-gotistobart-shows-ovarian-survival-promise

Was ist das Ableitung auf diese Ergebnissen? Ich gehe davon aus das Europa dies positiv bewertet und spätestens heute Mittag die Amis das Plus einkassieren wird.
Artikel14
Artikel14, 1. Jun 1:11 Uhr
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10.1. Gotistobart: zusätzliches OS‑Signal im Ovarialkarzinom (ASCO Chicago, Info vom Wochenende). Ergänzend zu den gerade zuvor bereits diskutierten NSCLC‑Daten zeigt die Phase‑2‑Studie PRESERVE‑004 nun auch im platinresistenten Ovarialkarzinom ein bemerkenswertes Gesamtüberlebenssignal: Die Kombination aus Gotistobart 1 mg/kg plus Keytruda erreicht eine mediane OS von 18,9 Monaten – numerisch über dem, was Keynote‑B96 mit Keytruda + Chemo (± Avastin) in der All‑comers‑Population gezeigt hat. Dabei handelt es sich um eine sehr schwer vorbehandelte Patientengruppe mit im Median vier, teils bis zu zehn Vortherapien. Das stützt die Grundaussage meines vorherigen Textes, dass Gotistobart zu den wenigen Next‑Gen‑CTLA‑4‑Antikörpern gehört, die nicht nur Ansprechraten, sondern wiederholt OS‑Signale liefern. 10.2. Dosisfrage: 1 mg/kg klar bevorzugt. Die neuen Daten unterfüttern außerdem die Dosisdiskussion: Während ORR und PFS zwischen 1 mg/kg und 2 mg/kg ähnlich aussehen, fällt beim Gesamtüberleben eine drastische Divergenz auf (18,9 vs. 8,3 Monate). Zusammen mit den bereits bekannten Toxizitätsproblemen bei höheren Dosen (3 und 6 mg/kg) legt das nahe, dass 1 mg/kg – oder möglicherweise sogar eine noch geringere Dosis – der eigentliche „Sweet Spot“ für Gotistobart ist. Für meine frühere These eines deutlichen OS‑Sprungs in der Rezidiv‑Lunge bedeutet das: Die Dosisoptimierung ist zentral, aber die Richtung (niedriger dosiert, bessere Balance aus Wirksamkeit und Sicherheit) scheint sich zu bestätigen. 10.3. Einordnung gegenüber Keynote‑B96 und Merck. Die neuen Ovarial‑Daten rechtfertigen, Gotistobart/Keytruda mindestens als „kompetitiv“ zur Keytruda‑Chemo‑Strategie im PROC‑Setting zu sehen. Wichtig bleibt aber: PRESERVE‑004 ist eine kleine, einarmige Phase‑2‑Studie; deshalb sollte man die OS‑Überlegenheit gegenüber Keynote‑B96 zunächst zwar als starke Hypothese, aber nicht bereits als gesicherten Fakt sehen. In Kombination mit den NSCLC‑Daten festigt sich dennoch das Bild, dass BioNtech/OncoC4 mit Gotistobart in mehreren Indikationen in die Nähe oder darüber hinaus an bestehende Keytruda‑Benchmarks heranreichen können – und damit das Narrativ zur potenziellen Verdopplung/Verdreifachung der Überlebenszeit in bestimmten Settings untermauert. 10.4. Implikationen für die Gesamtstory zu Biontech. Im Lichte dieser ASCO‑Daten lässt sich mein voriger Text wie folgt ergänzen: - Gotistobart liefert nun in zwei sehr unterschiedlichen klinischen Situationen (post‑PD‑(L)1‑sq‑NSCLC und stark vorbehandeltes Ovarialkarzinom) konsistente Hinweise auf signifikante OS‑Vorteile gegenüber etablierten Standards oder historischen Benchmarks. - Dies stärkt die These, dass Biontechs Onkologie‑Pipeline nicht nur aus „Nice‑to‑have“-Add‑ons besteht, sondern reale Chancen hat, in mehreren großen Indikationen bestehende Standards nicht nur zu erreichen, sondern zu übertreffen – insbesondere in Rezidiv‑Lunge und PROC. - Für die Bewertung bedeutet das: Neben Pumitamig als potenzieller PD‑(L)1xVEGF‑Gamechanger im Erstlinien‑NSCLC liegt mit Gotistobart ein zweiter, zunehmend klar validierter Werttreiber vor, der die Argumentation einer strukturellen Unterbewertung der Pipeline zusätzlich stützt. Quelle: https://www.apexonco.com/asco-2026-gotistobart-shows-ovarian-survival-promise
Artikel14
Artikel14, 1. Jun 1:09 Uhr
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6. Es kann aber auch jederzeit sein, dass der Kapitalmarkt und KAGs die Fehlbewertung von Biontech früher bemerken und irgendwann die Kursentwicklung die derzeit völlig fehlbewertete (weil unbewertete) Pipeline anfangen zu bewerten (siehe unten). Dann würde der Kurs deutlich nach oben gehen. Natürlich kann auch jederzeit ein Virus wieder mRNA-Fantasie dazuschalten, denn ein gefährlicher Virus kommt absehbar alle paar Jahre (siehe Geschichte der Medizin, Flugreisen, Kreuzfahrten, globales Bevölkerungswachstum insb. in Asien und Afrika). 7. Außerdem kommen im zweiten Halbjahr noch mehrere sehr spannende hochrelevante Daten aus zulassungsrelevanten Studien. Lungenkrebs ist die häufigste Krebs-Todesursache weltweit. Alleine schon die Behandlung der Lungenkrebs-Rezidive, welche seit rund 30 Jahren fast stillgestanden hatte, wird durch Biontech BNT316 Gotistobart 2026 absehbar einen medizinischen und kurstechnischen Sprung nach vorne machen. Diese Lungenkrebs-Überlebenszeit wird sich mehr als verdoppeln, fast verdreifachen oder noch mehr, je nach OS-Daten. Tipp: Man schaue sich nochmal ganz genau das KM-Diagramm aus August/Dezember 2025 im rechten Bereich an (den späteren Verlauf der Studie). 8. Sowohl die C19-Nachzahlungen aus Polen, Ungarn und Rumänien kommen 2026, die hat der Markt nicht wirklich im Auge und eingepreist. Auch die BMS-Zahlungen für 2026 waren im Q1 noch nicht gebucht. Beides wird jeweils ca. in Milliardenhöhe als Umsatz und entsprechend als Gewinn in kommenden Quartalszahlen für 2026 überraschen. 9. Zum Biontech-Aktienkurs gibt es außerdem sehr wichtige aber meist übersehene Äußerungen vom Vorstand – einerseits Mitte Mai auf der HV 2026 und nochmals letzte Woche. CFO Zitat: "This program gives us the ability to deploy capital during times when our share price may be disconnected from intrinsic company value." Quelle: https://investors.biontech.de/static-files/33264536-b507-470c-aad3-0798f88d853f Übersetzung: "Dieses Programm ermöglicht es uns, Kapital in Phasen einzusetzen, in denen unser Aktienkurs möglicherweise vom inneren Unternehmenswert abgekoppelt ist." Am vergangenen Freitag (29. Mai 2026) auf meine Frage B5: "Wie erklärt der Vorstand den aus Sicht vieler Investoren auffälligen Widerspruch zwischen dem aktuellen Börsenkurs bzw. der Marktkapitalisierung einerseits und den hohen Cash-Beständen, den bilanziellen Buchwerten, der klinischen Pipeline, dem Patentportfolio sowie stillen Reserven andererseits? Welche Schlussfolgerungen zieht das Management hieraus für Kapitalmarktkommunikation, Strategie und potenzielle Maßnahmen zur Schließung dieser Bewertungslücke?" Antwort zur Frage B5: "Der Vorstand teilt die Beobachtung einer Bewertungsdiskrepanz und sieht als wesentliche Ursachen: Marktunsicherheit über klinische Erfolgswahrscheinlichkeiten, sektorweite Risikoaversion sowie eine noch nicht vollständig eingepreiste Pipeline. Als eine konkrete Maßnahme hat BioNTech ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1 Mrd. USD initiiert – explizit strukturiert, um Kapital in Phasen einzusetzen, in denen der Kurs vom inneren Unternehmenswert abgekoppelt ist. Der primäre Werttreiber bleibt die konsequente klinische Umsetzung der Onkologie-Pipeline." (Zwischen den Zeilen spricht das Bände, meiner bescheidenen Meinung nach)
Artikel14
Artikel14, 1. Jun 1:08 Uhr
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1. Man kann die bisher veröffentlichten ROSETTA-Lung-02-Daten als klar starkes Wirksamkeitssignal werten: ORR über den historischen Keytruda-Werten, hohe DCR und breite Aktivität über alle PD-L1-Subgruppen einschließlich TPS <1%. Gleichzeitig jedoch bitte als Phase-2-Signale einordnen; noch ohne PFS-Daten oder OS-Readout. Das reicht noch nicht für die Zulassung gegen Keytruda, sondern ist ein sehr attraktives Next-Gen-Profil. 2. Man kann den Wettbewerb inzwischen als Vierkampf sehen: Summit/Akeso (Ivonescimab) haben mit HARMONi-6 die Klasse bereits mit Phase-3-PFS/OS-Daten validiert, aber sehr wenig Geld für Studien; Pfizer setzt bei PF-08634404 konsequent auf OS als einen primären Endpunkt in den Phase-3-Programmen, braucht dafür mehr Zeit; Merck verteidigt das Keytruda-Franchise mit Co-Primärendpunkten PFS/OS und Weiterentwicklungen; Biontech-BMS verfolgen mit Pumitamig ein globales Programm mit Head-to-Head-Studien gegen Keytruda (Merck), mit PFS als primärem Endpunkt, was schneller ist, aber später OS nachreichen muss. 3. Genauer: Man kann die Umstellung von Rosetta-Lung02 auf PFS als primären Endpunkt pragmatisch, aber risikobehaftet sehen: Sie ermöglicht einen schnelleren Einstieg in regulatorische Gespräche und bündelt die statistische Power auf den sensitivsten Frühendpunkt, bleibt jedoch hinter der klassischen Goldstandard-OS-Strategie zurück, die Merck mit Keytruda historisch gewählt hat und die Pfizer sowie Summit bewusst fortführen. USA: PFS allein wird in der Erstlinien-NSCLC-Indikation in der Regel nicht ausreichen, sondern zusätzlich ein starker OS-Effekt als wichtiger sekundärer Endpunkt oder klare Vorteile bei Lebensqualität/Sicherheit müssten wohl hinzukommen. 4. Man sollte andererseits jedoch das PD-L1-negative bzw. -niedrige Segment als eigentlichen wirtschaftlichen Hebel sehen: Hier sind Keytruda und klassische PD-1-Monotherapie am verwundbarsten, und genau hier liefert Pumitamig besonders gute und interessante Signale. Gelingt es, in diesem breiten All-comer-Setting einen belastbaren PFS- und OS-Vorteil zu zeigen, wären zusätzliche zweistellige Milliardenumsätze pro Jahr prinzipiell adressierbar – bei einer (theoretischen) potentiellen USA-EU-Marktgröße bis über 70 Mrd. USD Umsatz jährlich (70 bis 80% Marge/Gewinn). Der größte Teil davon sind jährlich rund 2 Mio. Patienten, welche bisher mit dem Marktführer Keytruda et al. nicht wirksam behandelt werden können. Das könnte Biontech mit diesen Daten und Wirksamkeiten wahrscheinlich ändern mit großen medizinischen und kommerziellen Auswirkungen. Viele Menschen mit Krebserkrankungen betrifft dies und die Latte der Zulassung (gegenüber SOC) liegt nochmals niedriger. 5. Man kann kurzfristig eher rationale, positive Kursreaktionen erwarten: Für BioNTech/BMS ist es eine Bestätigung einer starken Next-Gen-IO-Story, aber kein unmittelbarer Game-Changer, solange nur Phase-2-ORR-Daten vorliegen und PFS der primäre Phase-3-Endpunkt ist; für Summit dürfte der HARMONi-6-Erfolg weitgehend eingepreist sein, sodass neue Konkurrenzsignale eher dämpfend auf die Fantasie eines quasi-monopolistischen First-Mover-Vorteils wirken. Man muss bedenken, der Summit-Wirkstoff hat zwar in China noch etwas zeitlichen Vorsprung, aber sonst gar nichts in der Pipeline und nicht mal bis 2027 genügend Geld (Cash). Biontech-BMS gehen bereits seit Monaten mehrere Phase-3-Studien (zulassungsrelevant) sehr schnell an und haben das nötige Cash dafür. Biontech wird daraus wahrscheinlich Milliarden an zusätzlichen vertraglichen Meilensteinzahlungen erhalten (bis zu USD 11,1bn). Insgesamt sieht man die eigentliche große Bewertungsverschiebung erst dann kommen, wenn entweder die ersten Phase-3-PFS- und vor allem OS-Daten in direkten oder quasi-direkten Vergleichen mit dem Keytruda-Standard vorliegen – und klar wird, ob eines der neuen PD-(L)1xVEGF-Programme den von Merck gesetzten OS-Benchmark tatsächlich schlagen kann.
forza.sempre
forza.sempre, 31. Mai 23:55 Uhr
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Da ist jetzt die Frage, wie weit Summit mit der globalen Studie aktuell ist…
forza.sempre
forza.sempre, 31. Mai 23:54 Uhr
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Aus Aktiennews, beinhaltet Infos zur aktuellen Situation von Ivonescimab (Akseo / Summit): Ivonescimab senkt Sterberisiko bei Lungenkrebs um 34 Prozent Das experimentelle Lungenkrebsmedikament Ivonescimab überzeugt in einer chinesischen Phase-3-Studie mit beeindruckenden Überlebensdaten. Ivonescimab senkt Sterberisiko bei Lungenkrebs um 34 Prozent Das experimentelle Krebsmedikament Ivonescimab von Akeso und Summit Therapeutics hat in der Phase-3-Studie Harmoni-6 das Sterberisiko bei Lungenkrebspatienten um 34 Prozent gesenkt. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt. In Kombination mit einer Chemotherapie verlängerte das Medikament das Leben von Patienten mit plattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom im Median um vier Monate gegenüber der Standardkombination aus Immun- und Chemotherapie. Das Ergebnis gilt laut dem veröffentlichten Abstract als statistisch signifikant. Ivonescimab ist ein sogenannter bispezifischer Antikörper – ein Wirkstoff, der gleichzeitig zwei verschiedene Zielstrukturen im Körper angreift. Er richtet sich gegen PD-1, ein Protein, das Krebszellen hilft, sich vor dem Immunsystem zu verstecken, sowie gegen VEGF, ein Protein, das das Wachstum neuer Blutgefäße fördert und Krebszellen beim Gedeihen helfen kann. Damit kombiniert Ivonescimab die Wirkmechanismen zweier bewährter Therapieansätze in einem einzigen Molekül. PD-1-Hemmer wie Mercks Blockbuster Keytruda und VEGF-Hemmer wie Rochs Avastin gehören zu den meistgenutzten Krebsmedikamenten. Dr. Suresh Ramalingam, Exekutivdirektor des Winship Cancer Institute der Emory University, kommentierte die Daten mit vorsichtigem Optimismus. „Die Tatsache, dass es eine Verbesserung des Gesamtüberlebens in einer schwer zu behandelnden Patientenpopulation zeigt, ist sehr ermutigend", sagte er. Gleichzeitig wies er auf eine wichtige Einschränkung hin: „Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass diese Studie ausschließlich in China durchgeführt wurde. Das wirft die Frage auf, wie diese Daten auf Patientenpopulationen außerhalb Chinas übertragbar sind, was künftige Untersuchungen erfordern wird." Die Studie Harmoni-6 wurde vollständig in China durchgeführt. Eine globale Phase-3-Studie ist derzeit im Gange, deren Ergebnisse für die internationale Zulassung entscheidend sein dürften. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Ivonescimab Tumoren wirksam kontrollieren kann – ein Endpunkt, der als progressionsfreies Überleben bekannt ist. Die nun vorgelegten Daten zum Gesamtüberleben gelten in der Onkologie als deutlich aussagekräftiger. Ivonescimab ist Gegenstand intensiver Debatten – sowohl in der medizinischen Fachwelt als auch in der Investment-Community. Einige Experten sehen in dem Wirkstoff und ähnlichen PD-1/VEGF-Medikamenten einen potenziellen Nachfolger für Mercks äußerst erfolgreiches Krebsmedikament Keytruda. Andere warnen hingegen, dass das Medikament wie andere einst vielversprechende Ansätze – etwa Wirkstoffe gegen den Immunrezeptor TIGIT – enttäuschen könnte. Diese gegensätzlichen Einschätzungen spiegeln sich deutlich im Aktienkurs von Summit Therapeutics wider. Das US-Unternehmen hält die Lizenzrechte an Ivonescimab außerhalb Chinas, die es von Akeso erworben hat. Seit Summit vor rund zwei Jahren bekanntgab, dass Ivonescimab Tumoren in einer separaten China-Studie wirksamer kontrollierte als Keytruda, ist die Aktie um fast 600 Prozent gestiegen. Im vergangenen Monat gab der Kurs jedoch nach, da Bedenken aufkamen, das Medikament könnte in einer globalen Patientenpopulation weniger wirksam sein. Für deutsche Anleger und Patienten bleibt die Entwicklung von Ivonescimab ein wichtiges Thema zu beobachten. Die Klasse der PD-1/VEGF-Bispezifika gilt als einer der spannendsten Bereiche der modernen Onkologie. Ob Ivonescimab sein Versprechen auch in globalen Studien einlösen kann, wird die laufende internationale Phase-3-Studie zeigen müssen.
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