BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

10,01 EUR
-3,27 % -0,34
15:05:42 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 193.860
T
TomChevalier, 01.08.2025 15:58 Uhr
1

Ein Investment von 10.000 Euro steigt um 10.000% auf einen Depotwert von 1.010.000 Euro. Durch die anschließende Stockdividende, bei der Sie für eine alte Aktie zwei neue erhalten, wird der Wert dieser neuen Aktien sofort steuerpflichtig. Dieser steuerpflichtige Ertrag entspricht zwei Dritteln des gesamten Depotwertes, also 673.333,33 Euro. Darauf wird eine Kapitalertragsteuer von 26,375% fällig, was einer sofort zu zahlenden Steuerschuld von 177.604,17 Euro entspricht und Ihr Verrechnungskonto entsprechend ins Minus bringt. Fällt die Aktie im Folgejahr auf null, setzt sich Ihr realer finanzieller Verlust aus dem ursprünglichen Einsatz und der bereits gezahlten Steuer zusammen: 10.000 Euro (Einsatz) + 177.604,17 Euro (Steuer) = 187.604,17 Euro Gesamtverlust. Sie haben somit nicht nur Ihr gesamtes Anfangskapital verloren, sondern zusätzlich 177.604,17 Euro an das Finanzamt für einen Buchgewinn gezahlt, den Sie nie in bar realisiert haben. Da die Steuer im Vorjahr fällig wurde, kann sie nicht zurückgefordert werden.

Das klingt ja wirklich fies. Also, was sich BYD bei dieser Vorgehensweise nur gedacht hat?
m
m4758406, 01.08.2025 15:40 Uhr
0

Der Grosse Gewinner bei der ganzen Aktion ist wie immer der Staat. Der Anleger geht ins Risiko, der Staat kassiert ab.

Ein Investment von 10.000 Euro steigt um 10.000% auf einen Depotwert von 1.010.000 Euro. Durch die anschließende Stockdividende, bei der Sie für eine alte Aktie zwei neue erhalten, wird der Wert dieser neuen Aktien sofort steuerpflichtig. Dieser steuerpflichtige Ertrag entspricht zwei Dritteln des gesamten Depotwertes, also 673.333,33 Euro. Darauf wird eine Kapitalertragsteuer von 26,375% fällig, was einer sofort zu zahlenden Steuerschuld von 177.604,17 Euro entspricht und Ihr Verrechnungskonto entsprechend ins Minus bringt. Fällt die Aktie im Folgejahr auf null, setzt sich Ihr realer finanzieller Verlust aus dem ursprünglichen Einsatz und der bereits gezahlten Steuer zusammen: 10.000 Euro (Einsatz) + 177.604,17 Euro (Steuer) = 187.604,17 Euro Gesamtverlust. Sie haben somit nicht nur Ihr gesamtes Anfangskapital verloren, sondern zusätzlich 177.604,17 Euro an das Finanzamt für einen Buchgewinn gezahlt, den Sie nie in bar realisiert haben. Da die Steuer im Vorjahr fällig wurde, kann sie nicht zurückgefordert werden.
T
TomChevalier, 01.08.2025 15:38 Uhr
1

Genau so sehe ich das auch. Hatte ebenfalls in ähnlicher Weise damals hier vor diesen Risiken gewarnt und wurde dafür nur müde belächelt. Bin ein Tag vor ExTag raus und danach wieder rein. Für mich passte das. Anlegern die schon seit Jahren in BYD investiert sind wäre es sicher nicht so leicht gefallen. Wie man es macht ist’s verkehrt 🤷🏻‍♂️ Aber nochmal zum Thema: die Risiken waren bekannt.

ja, inzwischen weiß ich, dass ich bei einem Split raus gehe und danach wieder rein. Da sind die Gebühren das kleinste Problem.
T
TomChevalier, 01.08.2025 15:37 Uhr
0

Der Grosse Gewinner bei der ganzen Aktion ist wie immer der Staat. Der Anleger geht ins Risiko, der Staat kassiert ab.

Ja, stimmt.
Z
Zuchtbulle, 01.08.2025 15:23 Uhr
0
Oder mehr
Z
Zuchtbulle, 01.08.2025 15:23 Uhr
1
In ein paar Wochen wird es 15 sein
Investors
Investors, 01.08.2025 14:44 Uhr
0
Der Grosse Gewinner bei der ganzen Aktion ist wie immer der Staat. Der Anleger geht ins Risiko, der Staat kassiert ab.
D
Donidoni, 01.08.2025 14:37 Uhr
0
Guru da hast du recht trotzdem wird einem erstmal Kapital entzogen
f
friiischam, 01.08.2025 14:28 Uhr
0
Ich sag ja, wie mann‘s macht ist’s verkehrt 😂
D
DerGuruAllerGurus, 01.08.2025 14:22 Uhr
0
Friischam: Dann hat man aber bei den ursprünglichen Aktien den Verlust in gleicher Höhe gemacht und der müsste bis zum Verkauf im Verlusttopf liegen, dass es sich beim Verkauf später wieder verrechnet. Außer man nutzt den Verlust aus dem Topf bereits früher für andere Aktienverkäufe.
D
Donidoni, 01.08.2025 14:17 Uhr
0
Diese bonusaktien werden aber von einigen Brokern wie eine div behandelt
f
friiischam, 01.08.2025 14:17 Uhr
0

Nein, es ist nicht „anders“ kommuniziert worden. Ich hatte bei Bekanntgabe der Maßnahme durch BYD sehr ausführlich erklärt, warum eine Besteuerung nicht ausgeschlossen werden kann und woher sich die steuerrechtlichen Risiken ableiten lassen. Wir waren uns auf Grundlage der bekannten Informationen und zugrunde liegenden Rechtslage einig, dass bis zum Zeitpunkt der Einbuchung keine eindeutige Antwort bezüglich der Frage, ob die zusätzlichen Aktien der unmittelbaren Besteuerung unterliegen, gegeben werden kann und hier großes Überraschungspotential besteht. Ebenfalls wussten wir, dass abhängig vom Broker sogar eine unterschiedliche Auslegung möglich ist. Genau dies scheint jetzt eingetroffen zu sein. Dass in Österreich wohnhafte Aktionäre mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt Abgeltungssteuer zahlen müssen, hatte ich ebenfalls erklärt. Was nun passiert (ist), sollte also keine Überraschung sein. Wir wissen seit zwei Monaten um das Risiko.

Genau so sehe ich das auch. Hatte ebenfalls in ähnlicher Weise damals hier vor diesen Risiken gewarnt und wurde dafür nur müde belächelt. Bin ein Tag vor ExTag raus und danach wieder rein. Für mich passte das. Anlegern die schon seit Jahren in BYD investiert sind wäre es sicher nicht so leicht gefallen. Wie man es macht ist’s verkehrt 🤷🏻‍♂️ Aber nochmal zum Thema: die Risiken waren bekannt.
Loreen
Loreen, 01.08.2025 14:16 Uhr
0

Man liest ja durchaus „für jede gehaltene Aktie bekommen Anleger 2 zusätzliche Aktien ins Depot“…

Für jede 10 gehalten Aktien
D
DerGuruAllerGurus, 01.08.2025 14:12 Uhr
0
Lage beruhigt sich, der Verlust von heute ist fast wieder weg 👍
D
DerGuruAllerGurus, 01.08.2025 14:00 Uhr
0
Anders sieht es bei der gezahlten Dividende aus. Das ist ein klarer Zugewinn und somit steuerpflichtig. So sehe ich es. Zumindest für 🇩🇪
D
DerGuruAllerGurus, 01.08.2025 13:56 Uhr
0
Der Gewinn nach dem Split beträgt 0 Euro. Da die Aktien 3x genommen werden aber der Wert :3 genommen wird, ist deine Gewinn = 0 also muss die Steuer darauf auch 0 Euro sein. In Summe haben wir nichts gewonnen und nichts verloren, somit kann kein Gewinn versteuert werden ohne auch den Verlust zu verrechnen. Somit landet man am Ende bei 0 Euro Steuer.
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