VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Kürzel: VW6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 158.034
Popeyee
Popeyee, 18. Mai 16:15 Uhr
0

Deutschland hat eine höhere Arbeitsproduktivität? Das bezweifle ich ernsthaft

Ja, dieser Satz ist mir allerdings auch unglaubwürdig aufgestoßen.
Popeyee
Popeyee, 18. Mai 16:19 Uhr
0
Fakt ist, die hohen Lohnkosten/Fertigungskosten in Deutschland machen den Wettbewerb so gut wie unmöglich.
A
Alex19855, 18. Mai 17:05 Uhr
1
So ein Quatsch mit der höheren Leistungsqualität der Arbeiter in Deutschland. Mein Cousin hat eine leitende Funktion in Wolfsburg im Werk gehabt und ist jetzt in China eingesetzt bei VW. Er hat dazu gesagt, dass ist definitiv nicht der Fall, die Chinesen sind hochmotiviert.
McPie
McPie, 18. Mai 17:09 Uhr
0

So ein Quatsch mit der höheren Leistungsqualität der Arbeiter in Deutschland. Mein Cousin hat eine leitende Funktion in Wolfsburg im Werk gehabt und ist jetzt in China eingesetzt bei VW. Er hat dazu gesagt, dass ist definitiv nicht der Fall, die Chinesen sind hochmotiviert.

Sagt mal seid ihr so blöd oder tut ihr nur so? Schauen Sie einfach BIP pro Kopf für Deutschland und China, danke
Popeyee
Popeyee, 18. Mai 17:15 Uhr
0

Sagt mal seid ihr so blöd oder tut ihr nur so? Schauen Sie einfach BIP pro Kopf für Deutschland und China, danke

Sorry, aber so einfach kann man sich das auch nicht machen 🤣 Man kann das BIP von 1,4 Milliarden Menschen in China nicht mit 80 Millionen Menschen in Deutschland vergleichen.
A
Abc12345, 18. Mai 15:51 Uhr
0
Deutschland hat eine höhere Arbeitsproduktivität? Das bezweifle ich ernsthaft
Popeyee
Popeyee, 18. Mai 15:01 Uhr
0

Auch die Mitarbeiter zu übernehmen ist kein Problem, solange man die Werke produktiv betreibt. Toyota baut doppelt so viele Autos pro Mitarbeiter wie VW. Die 3 bis 4k enthalten bereits die Kosten des Werks ohne Mitarbeiter. Wenn VW also nur so produktiv werden würde wie Toyota, könnte man die Kosten pro Auto um 1,5 bis 2k senken und damit alleine das Margenziel erreichen. Einzig kann man die überflüssigen Werke nicht schließen um die Auslastung auf 100% zu erhöhen. Mit vollautomatisierter Produktion kann man die Kosten vllt auf 800 € oder 1k drücken. Das ist in absoluten Zahlen der geringere Unterschied. Ob man dafür zwangsläufig 5 Jahre lang ein neues Werk bauen und währenddessen Zölle zahlen sollte ist eine betriebswirtschaftliche Entscheidung und sie kann von unseren Regierungen bestimmt werden. Insofern wären effektive Zölle gut um chinesische Produzenten zu zwingen, VW Werke zu kaufen und voll auszulasten. Das die dann ein neues Werk bauen und die alten Fabriken vllt in 7 oder 8 Jahren zu machen ist ne andere Sache.

Also die Produktionskosten um 1,5 / 2,0k zu senken halte ich für zu gering. Denke eher an 4-5K Auszug KI: Die durchschnittlichen Arbeitskosten in Deutschland liegen bei 45 Euro pro geleisteter Stunde. In China betragen die Arbeitskosten in der Fertigung je nach Region und Industriezweig umgerechnet meist zwischen 5 und 10 Euro pro Stunde. Dennoch relativiert sich dieser Kostenvorteil stark durch die in Deutschland deutlich höhere Arbeitsproduktivität.
I
Il_falco, 18. Mai 11:57 Uhr
0
Wahnsinn, am 19. Juni ex-Dividende ist die Commerzbank mehr wert als VW.
I
IRA3011, 18. Mai 9:56 Uhr
0
Saftladen bleibt ein Saftladen.... Hoffentlich fliegen die in den MDAX
T
TuDios, 17. Mai 13:15 Uhr
0

Da stimme ich dir voll zu. Der Trend in China ist die dunkle, vollautomatisierte Produktion. Die Chinesen haben sicherlich Interesse an Werken hier in DE, aber nur ohne Mitarbeiterübernahme. Und da bei VW das Land Niedersachsen, die Gewerkschaft und der Betriebsrat enorm Einfluss haben wird das ein ganz schweres Unterfangen das Unternehmen auf Zielmarge auszurichten. Es schreit förmlich danach, dass dies über Abstriche in der Qualität läuft. Bei Mercedes ist es ähnlich. Die neue Finanzchefin schreibt "freundliche" Briefe an die Zulieferer. Im Hinblick auf die ausländische Konkurrenz kommen auf die heimischen Autobauer stürmische Zeiten. Dafür bin ich zu alt, das kann ich nicht mehr aussitzen .

Auch die Mitarbeiter zu übernehmen ist kein Problem, solange man die Werke produktiv betreibt. Toyota baut doppelt so viele Autos pro Mitarbeiter wie VW. Die 3 bis 4k enthalten bereits die Kosten des Werks ohne Mitarbeiter. Wenn VW also nur so produktiv werden würde wie Toyota, könnte man die Kosten pro Auto um 1,5 bis 2k senken und damit alleine das Margenziel erreichen. Einzig kann man die überflüssigen Werke nicht schließen um die Auslastung auf 100% zu erhöhen. Mit vollautomatisierter Produktion kann man die Kosten vllt auf 800 € oder 1k drücken. Das ist in absoluten Zahlen der geringere Unterschied. Ob man dafür zwangsläufig 5 Jahre lang ein neues Werk bauen und währenddessen Zölle zahlen sollte ist eine betriebswirtschaftliche Entscheidung und sie kann von unseren Regierungen bestimmt werden. Insofern wären effektive Zölle gut um chinesische Produzenten zu zwingen, VW Werke zu kaufen und voll auszulasten. Das die dann ein neues Werk bauen und die alten Fabriken vllt in 7 oder 8 Jahren zu machen ist ne andere Sache.
b
boersenheini, 17. Mai 11:04 Uhr
0

Oder alternativ voll automatisiert ohne die Arbeiter.

Da stimme ich dir voll zu. Der Trend in China ist die dunkle, vollautomatisierte Produktion. Die Chinesen haben sicherlich Interesse an Werken hier in DE, aber nur ohne Mitarbeiterübernahme. Und da bei VW das Land Niedersachsen, die Gewerkschaft und der Betriebsrat enorm Einfluss haben wird das ein ganz schweres Unterfangen das Unternehmen auf Zielmarge auszurichten. Es schreit förmlich danach, dass dies über Abstriche in der Qualität läuft. Bei Mercedes ist es ähnlich. Die neue Finanzchefin schreibt "freundliche" Briefe an die Zulieferer. Im Hinblick auf die ausländische Konkurrenz kommen auf die heimischen Autobauer stürmische Zeiten. Dafür bin ich zu alt, das kann ich nicht mehr aussitzen .
A
Abc12345, 17. Mai 9:56 Uhr
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Die Kosten für die Arbeit pro Auto mit VW Tarif inklusive massiver Überkapazitäten sind 3 bis 4k. Wenn BYD das einfach effizienter aufzieht (also nicht zehntausende Leute fürs Däumchendrehen bezahlt weil Gewerkschaft) und etwas weniger zahlt, schaffen die das locker für 2k. Das ist deutlich günstiger als der Zoll, wenn Komponenten zollfrei eingeführt werden können, aber Autos nicht.

Oder alternativ voll automatisiert ohne die Arbeiter.
b
boersenheini, 17. Mai 7:46 Uhr
0

Grundsätzlich kann man Tax Loss Selling machen, allerdings ist das Timing imo wirklich schlecht. VW ist aktuell 13 % niedriger als vor dem Iran-Krieg. Zwar kamen zwischenzeitlich Zahlen, dass das erste Quartal nicht gut war; für VW allerdings besser als für die meisten Wettbewerber (zB in China BYD wieder überholt). Was glaubst du wird steigen, wenn Trump seinen Krieg endlich beendet? Richtig, Consumer Discretionary. Also auch Autos. Bei 100 würde ich Loss Selling verstehen, weil wir da in den nächsten Monaten ziemlich sicher wieder hinkommen.

Die Gewinne bei Innodata habe ich nicht ausgesucht. Die waren halt da, und darum war jetzt einfach Zeit.
T
TuDios, 16. Mai 23:26 Uhr
0

Nur wie soll das funktionieren? Schrauben dann die VW Leute für BYD? Dann ist ein Werk vielleicht ausgelastet, aber zu Stammbelegschaft Kosten. Oder sollen die Arbeiter aus China einfliegen und im Werk arbeiten? Die Kernfrage bleibt bei den Kosten. Ein geschraubter BYD in Europa zu heimischen Preisen macht ja auch keinen Sinn

Die Kosten für die Arbeit pro Auto mit VW Tarif inklusive massiver Überkapazitäten sind 3 bis 4k. Wenn BYD das einfach effizienter aufzieht (also nicht zehntausende Leute fürs Däumchendrehen bezahlt weil Gewerkschaft) und etwas weniger zahlt, schaffen die das locker für 2k. Das ist deutlich günstiger als der Zoll, wenn Komponenten zollfrei eingeführt werden können, aber Autos nicht.
T
TuDios, 16. Mai 23:22 Uhr
1

Nach 3 Jahren sicher keine schwachen Nerven .Warum Kapitalertragsteuer zahlen, wenn VW Aktien zum Ausgleich veräussert werden können? Die Situation bei VW verschärft sich, und wenn ich Frau Cavallo höre, kein Standort wird geschlossen, dann leuchtet mir nicht ein, wie VW gesund schrumpfen möchte. Weiterhin sehe ich noch keine gute Strategie den hohen Lohnkosten und Energiekosten zu begegnen. Das Zolltheater ebenso. Die letzten Jahre haben die Lage derart verschärft, dass ich nun einen schrittweisen Exit vornehmen und umschichte.

Grundsätzlich kann man Tax Loss Selling machen, allerdings ist das Timing imo wirklich schlecht. VW ist aktuell 13 % niedriger als vor dem Iran-Krieg. Zwar kamen zwischenzeitlich Zahlen, dass das erste Quartal nicht gut war; für VW allerdings besser als für die meisten Wettbewerber (zB in China BYD wieder überholt). Was glaubst du wird steigen, wenn Trump seinen Krieg endlich beendet? Richtig, Consumer Discretionary. Also auch Autos. Bei 100 würde ich Loss Selling verstehen, weil wir da in den nächsten Monaten ziemlich sicher wieder hinkommen.
P
Pech32, 16. Mai 17:34 Uhr
0
Das können die beliebtesten Elektroautos 2026 in Deutschland - Business Insider https://share.google/REYNA9fuYjmmHryr6
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