Zollkrieg

Trumps Angriff trifft Europa ins Mark 01.05.2026, 19:12 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Zollkrieg: Trumps Angriff trifft Europa ins Mark
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BMW 82,73 EUR +6,53 % Lang & Schwarz
Continental 67,09 EUR +7,65 % Lang & Schwarz
Volkswagen (VW) Vz 88,86 EUR +4,57 % Gettex
Daimler Truck Holding 43,87 EUR +0,72 % L&S Exchange
Bosch 35.884,45 INR +0,17 % Bombay
Ford Motor 10,10 EUR +0,98 % Baader Bank
Tesla 331,10 EUR -0,56 % TTMzero RT

Neue Eskalation im Handelsstreit

Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf Pkw und Lkw aus der EU auf 25 Prozent anzuheben. Zur Begründung erklärte er, die Europäische Union halte sich nicht an das bestehende Handelsabkommen. Wörtlich schrieb er, er freue sich, bekannt geben zu dürfen, "dass ich angesichts der Tatsache, dass die Europäische Union unser vollständig vereinbartes Handelsabkommen nicht einhält, nächste Woche die Zölle für in die Vereinigten Staaten eingeführte Pkw und Lkw aus der Europäischen Union erhöhen werde". Der neue Zollsatz beträgt 25 Prozent.

Abkommen unter Druck

Im Juli des vergangenen Jahres hatten sich Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf ein Handelsabkommen geeinigt, das für die meisten Waren einen Zollsatz von 15 Prozent vorsah. Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs wurde jedoch infrage gestellt, ob Trump überhaupt befugt ist, solche Maßnahmen zu verhängen. In der Folge sank die Zollobergrenze auf zehn Prozent, während parallel neue Untersuchungen zu Handelsungleichgewichten laufen.

Ausnahme für US-Produktion

Trump stellte zugleich klar, dass Fahrzeuge, die in den USA produziert werden, von den Zöllen ausgenommen sind. "Allgemein bekannt und vereinbart" sei, dass keine Abgaben anfallen, "wenn diese Fahrzeuge in US-amerikanischen Werken hergestellt werden". Derzeit befinden sich zahlreiche Werke im Bau, und das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Ziel ist es offenbar, Konzerne wie Volkswagen, BMW, Mercedes-Benz Group oder Stellantis zu stärkeren Investitionen in den USA zu bewegen.

Politische Spannungen verschärfen Lage

Parallel eskaliert der Ton zwischen den USA und Deutschland. Trump griff Bundeskanzler Friedrich Merz scharf an und erklärte, dieser solle sein "kaputtes Land wieder in Ordnung bringen". Merz hatte zuvor Kritik an Trumps Vorgehen im Iran-Konflikt geäußert. Zusätzlich steht eine mögliche Reduzierung von US-Truppen in Deutschland im Raum, was die geopolitische Unsicherheit weiter erhöht.

Auswirkungen auf Aktien und Märkte

Für Anleger könnten die Entwicklungen weitreichende Folgen haben. Aktien von Exporteuren wie BMW, Volkswagen und Daimler Truck geraten unter Druck, während US-Hersteller wie Ford oder Tesla profitieren könnten. Auch globale ETFs auf den Automobilsektor sowie Zulieferer wie Continental oder Bosch stehen im Fokus. Die kommenden Wochen dürften entscheidend sein für die Bewertung der Branche und die weitere Entwicklung im transatlantischen Handel.

 

Bn-Redaktion/ar
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