BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: 22UA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 665.871
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 14:20 Uhr
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Ich halte diese Zahlen und die Art wie sie berechnet werden so für nicht haltbar. In dem von dir selber verlinkten iqvia Artikel wird die Composite Success Rate für 2023 mit knapp 11 % angegeben, der Mittelwert seit 2010 nur 7,6 %. 14 Zulassungen bei 45 Programmen sind aber eher 30 %. Selbst wenn man die existierenden phase II und III rückwärts rechnet käme man auf ungefähr 70 phase i aus denen alle jetzigen Programme erwachsen sind. Dann wäre man mit 14 Zulassungen bei 20 % composite success. Das gibt die klinische Erfahrung so nicht her.

Wir sind uns einig, dass diese Zahlen in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen sind. Richtig ist auch, dass das Biontech-Team bisher sogar überdurchschnittlich erfolgreich ist bei der Zulassung (Ganymed und C19). Meine Zahlen/Ansätze ergeben sich aus den genannten Quellen. Man kann aber gerne konservativer mit einem geringeren Erwartungswert von beispielsweise 7 Zulassungen rechnen. Letztlich erst 2028 bis 2030 wird sich zeigen, was richtiger lag. Jedenfalls bewertet der Aktienmarkt den Wert der Pipeline angesichts des Milliarden-Vermögens und des Geschäfts aus C19 offensichtlich einfach nur mit NULL und dies ist in beiden Fällen sehr wahrscheinlich falsch. Daher wollte ich hier gar nicht streiten, ob nun Erwartungswert 800 Euro pro Aktie oder 1600 Euro pro Aktien dem auf den heutigen Tag betriebswirtschaftlich gerechneten Unternehmenswert entsprechen, jedenfalls ist beides deutlich entfernt von derzeit 112 Euro. Einige Abschläge habe ich noch in meiner Rechnung. Persönlich rechne ich mit 90% Wahrscheinlichkeit bereits im Jahr 2025 mit zumindest einer (weiteren) Zulassung (nach denen für C19 und faktisch Autolus anteilig). Die KI von Biontech ist im Marktvergleich auch noch deutlich unterbewertet. Der China-Deal ist ebenfalls noch unterbewertet und der Sahin-/Türeci-Faktor erzeugt in der Medizin mehr als nur durchschnittliche Ergebnisse. Oft fehlt auch das Geld für die notwendigen Folge – Investitionen, aber bei BioNTech fehlen diese Investitionsmittel nicht, was dieWahrscheinlichkeit phasenübergreifend nochmals positiv beeinflussen dürfte.
D
DrZaphod, 11.02.2025 13:57 Uhr
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Überprüfung der Berechnungsschritte wie folgt … Die Darstellung der Rechnung ist vorab einfacher hier zu lesen: https://tinyurl.com/BNTX20250211 1. **Präklinische Phase (3 Programme):** \[3 \times 0{,}63 \times 0{,}30 \times 0{,}58 \times 0{,}85 = 0{,}28\] 2. **Phase 1 (27 Programme):** \[27 \times 0{,}30 \times 0{,}58 \times 0{,}85 = 4{,}00\] 3. **Phase 2 (11 Programme):** \[11 \times 0{,}58 \times 0{,}85 = 5{,}42\] 4. **Phase 3 (4 Programme):** \[4 \times 0{,}85 = 3{,}40\] Durch Addition dieser Werte ergibt sich ein Gesamterwartungswert von: \[0{,}28 4{,}00 5{,}42 3{,}40 = 13{,}10\] Somit ergab sich der erwartete Wert für die Anzahl der zugelassenen Medikamente bei BioNTech auf etwa 13. - Phase 2 zu Phase 3: etwa 58% - Phase 3 zur Zulassung: etwa 85% Die Werte 0,58 und 0,85 sind also unterschiedliche Werte, die sich aus der Quelle und der Formel ergeben. Mit den neueren Pipeline-Werten aus Feb. 2025 ergibt sich inzwischen sogar ein Erwartungswert von rund 14 Zulassungen (Tendenz in der Vergangenheit und wohl weiterhin eher steigend).

Ich halte diese Zahlen und die Art wie sie berechnet werden so für nicht haltbar. In dem von dir selber verlinkten iqvia Artikel wird die Composite Success Rate für 2023 mit knapp 11 % angegeben, der Mittelwert seit 2010 nur 7,6 %. 14 Zulassungen bei 45 Programmen sind aber eher 30 %. Selbst wenn man die existierenden phase II und III rückwärts rechnet käme man auf ungefähr 70 phase i aus denen alle jetzigen Programme erwachsen sind. Dann wäre man mit 14 Zulassungen bei 20 % composite success. Das gibt die klinische Erfahrung so nicht her.
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 13:32 Uhr
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Äh, überprüfe bitte deine Rechnung. Insbesondere wechselt du bei den Wahrscheinlichkeiten bei phase iii zwischen 0.58 und 0.85! Ich komme wenn man die Präklinik mal weglässt auf ca. 7,3. 27 phase i x 0,63 x 0,3 x 0,58 =ca. 3. 11 phase ii x 0,3 x 0,58 = ca. 2 4 phase iii x 0,58 = ca. 2,3. Summe 7,3.

Überprüfung der Berechnungsschritte wie folgt … Die Darstellung der Rechnung ist vorab einfacher hier zu lesen: https://tinyurl.com/BNTX20250211 1. **Präklinische Phase (3 Programme):** \[3 \times 0{,}63 \times 0{,}30 \times 0{,}58 \times 0{,}85 = 0{,}28\] 2. **Phase 1 (27 Programme):** \[27 \times 0{,}30 \times 0{,}58 \times 0{,}85 = 4{,}00\] 3. **Phase 2 (11 Programme):** \[11 \times 0{,}58 \times 0{,}85 = 5{,}42\] 4. **Phase 3 (4 Programme):** \[4 \times 0{,}85 = 3{,}40\] Durch Addition dieser Werte ergibt sich ein Gesamterwartungswert von: \[0{,}28 4{,}00 5{,}42 3{,}40 = 13{,}10\] Somit ergab sich der erwartete Wert für die Anzahl der zugelassenen Medikamente bei BioNTech auf etwa 13. - Phase 2 zu Phase 3: etwa 58% - Phase 3 zur Zulassung: etwa 85% Die Werte 0,58 und 0,85 sind also unterschiedliche Werte, die sich aus der Quelle und der Formel ergeben. Mit den neueren Pipeline-Werten aus Feb. 2025 ergibt sich inzwischen sogar ein Erwartungswert von rund 14 Zulassungen (Tendenz in der Vergangenheit und wohl weiterhin eher steigend).
Dr.Meyer
Dr.Meyer, 11.02.2025 13:07 Uhr
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1600 Euro Aktienwert... das wäre crazy. Es wird spannend 🚀 💰 🏦 🤑 💴 💵 💶 💰
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 13:07 Uhr
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Die Rechnung werde ich gerne ein zweites Mal (wahrscheinlich heute bis zum Abend) überprüfen. Habe schon eine Idee woran dies liegt. Aber hier erst noch ein Update: Statt 11 Projekte (Aug. 2024) sind es jetzt sogar 13 Projekte in Phase 2
D
DrZaphod, 11.02.2025 12:52 Uhr
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Um den Erwartungswert für die Anzahl der zugelassenen Medikamente von BioNTech zu berechnen, verwenden wir die typischen Übergangswahrscheinlichkeiten für klinische Studienphasen: - Präklinisch zu Phase 1: etwa 63% - Phase 1 zu Phase 2: etwa 30% - Phase 2 zu Phase 3: etwa 58% - Phase 3 zur Zulassung: etwa 85% Mit diesen Wahrscheinlichkeiten können wir den erwarteten Beitrag jeder Gruppe zur Gesamtzahl der zugelassenen Medikamente berechnen. 1. Präklinische Phase (3 Programme): \[ 3 \times 0{,}63 \times 0{,}30 \times 0{,}58 \times 0{,}85 = 0{,}28 \] 2. Phase 1 (27 Programme): \[ 27 \times 0{,}30 \times 0{,}58 \times 0{,}85 = 4{,}00 \] 3. Phase 2 (11 Programme): \[ 11 \times 0{,}58 \times 0{,}85 = 5{,}42 \] 4. Phase 3 (4 Programme): \[ 4 \times 0{,}85 = 3{,}40 \] Nun addieren wir die erwarteten Werte: \[ 0{,}28 + 4{,}00 + 5{,}42 + 3{,}40 = 13{,}10 \] Der Erwartungswert für die Anzahl der zugelassenen Medikamente bei BioNTech beträgt 13.

Äh, überprüfe bitte deine Rechnung. Insbesondere wechselt du bei den Wahrscheinlichkeiten bei phase iii zwischen 0.58 und 0.85! Ich komme wenn man die Präklinik mal weglässt auf ca. 7,3. 27 phase i x 0,63 x 0,3 x 0,58 =ca. 3. 11 phase ii x 0,3 x 0,58 = ca. 2 4 phase iii x 0,58 = ca. 2,3. Summe 7,3.
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 12:48 Uhr
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Hinweis: Mit jeder News kann sich diese Rechnung entsprechend ändern. Dies können beispielsweise die konkreten Umsatzzahlen 2024 sein (Mitte März), es können Erfolge oder Misserfolge in der Pipeline sein, es können gesundheitliche Entwicklungen in verschiedenen Regionen der Welt sein und neue Projekte. Es können auch gewonnene oder verlorene Prozesse vor Gericht sein (dafür gibt es bereits Rückstellungen, die gegebenenfalls verwendet, aufgestockt, oder aufgelöst werden. Die meisten Prozesse vor Gericht hat BioNTech bisher gewonnen und man sieht ganz gut, dass juristische Risiken im Vergleich zum laufenden Geschäft, zum Cashbestand und insbesondere zur onkologischen Pipeline nicht wirklich viel ausmachen.
Mario0815
Mario0815, 11.02.2025 12:27 Uhr
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Dann würden übrigens wahrscheinlich auch für Biontech selbst die Akquisitionen von weiteren passenden Technologien / Biotech-Unternehmen via Aktien günstiger werden. Es wäre letztlich besser für alle Beteiligten.

Mich hat noch keiner gefragt ob und wie ich sie umwandeln möchte. Ist bestimmt bei Trade Republik noch nicht durchgedrungen. Wir werden sehen, im Moment sehe ich da noch keinen Handlungsbedarf.
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 12:21 Uhr
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Dann würden übrigens wahrscheinlich auch für Biontech selbst die Akquisitionen von weiteren passenden Technologien / Biotech-Unternehmen via Aktien günstiger werden. Es wäre letztlich besser für alle Beteiligten.
W
WKS, 11.02.2025 11:24 Uhr
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Danke für die ausführliche Info!
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 11:08 Uhr
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Hier erst noch eine Übersicht der geschätzten Buchwerte von BioNTech: | **Kategorie** | **Buchwert (Mrd. €)** | |-----------------------------------|-----------------------| | **Cash und Wertpapiere** | 17,5 | | **China-Investment** | 1,0 | | **AI-Investment** | 1,0 | | **Sonstige Vermögenswerte** | 3,9 | ### Gesamtbuchwert: Die Summe der oben genannten Werte ergibt einen geschätzten Buchwert von **23,4 Mrd. €**. Addiert man nun das C19 Geschäft (als DCF 7,15 Mrd) ergeben sich 30,55 Mrd. Wert noch ohne die Pipeline, also 128,5 Euro pro Aktie. ### Gesamtunternehmenswert: Mit der Pipeline (siehe unten 1.535 USD, also 1.487 EUR) ergibt sich ein geschätzter Unternehmenswert, der 1.615,5 Euro pro Aktie entspricht. Und nun? Was will es uns sagen? Meine Meinung: BioNTech sollte für eine fairere Bewertung eine normaler handelbare Aktie werden. Leider sind es bisher nur US-ADR Zertifikate, die gehandelt werden, also noch keine direkten Aktien. Daher können die meisten institutionellen Anleger, wie Versicherungen, Biotechnologie Fonds, Healthcare Fonds, internationale Rentenfonds, allgemeine Fonds aufgrund ihrer internen Regeln derzeit NICHT in BioNTech investieren. Wir sollten deshalb vor der nächsten Hauptversammlung rechtzeitig die generelle Möglichkeit der Umwandlung in die echten Aktien betreiben und damit eine echte Zweitnotiz an den europäischen Börsen zusätzlich zur ADR-Notiz in den USA, eigentlich ganz so wie die SAP das bereits seit vielen Jahren erfolgreich handhabt.
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 10:46 Uhr
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Hier ist die überarbeitete DCF-Schätzung für das COVID-19-Geschäft von BioNTech unter Berücksichtigung eines von den einschlägigen Influencer-Analysten geschätzten Umsatzes von 2,646 Mrd. € im Jahr 2024 und einem Anteil der F&E-Kosten von 12 %: --- ## Annahmen für das DCF-Modell ### Umsatzprognosen 1. **Umsatz 2024 (COVID-19-Impfstoffe)**: **2,646 Mio. €** (laut aktualisierten Angaben). 2. **Zukünftige Umsatzentwicklung**: Angesichts der abnehmenden Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen wird ein jährlicher Umsatzrückgang von **15 %** angenommen. 3. **Zeithorizont**: 7 Jahre (2025–2031). ### Kostenstruktur 1. **Bruttomarge**: Basierend auf historischen Daten bei etwa **66 %**. 2. **F&E-Kosten**: **12 %**, was die Nettomarge beeinflusst, die Nettomarge wird auf **55 %** geschätzt. ### Abzinsungssatz (WACC) Ein WACC von **9 %** wird angesetzt, was typisch für Biotech-Unternehmen ist. ### Terminal Value Nach dem siebten Jahr wird ein Terminal-Wachstumsfaktor von **0 %** angenommen, da die langfristige Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen stagnieren könnte. --- ## DCF-Berechnung ### Prognostizierte Cashflows Die Free Cashflows (FCF) werden aus den Umsätzen und der Nettomarge berechnet: | Jahr | Umsatz (Mio. €) | Nettomarge (%) | FCF (Mio. €) | |------|-----------------|----------------|--------------| | 2025 | 2,249 | 55 % | 1,237 | | 2026 | 1,912 | 55 % | 1,052 | | 2027 | 1,625 | 55 % | 894 | | 2028 | 1,381 | 55 % | 759 | | 2029 | 1,174 | 55 % | 646 | | 2030 | 998 | 55 % | 549 | | 2031 | 848 | 55 % | 466 | ### Abzinsung der Cashflows Die abgezinsten Cashflows werden mit dem WACC berechnet: $$ \text{DCF} = \frac{\text{FCF}}{(1 + \text{WACC})^t} $$ | Jahr | FCF (Mio. €) | Abgezinster FCF (Mio. €) | |------|--------------|--------------------------| | 2025 | 1,237 | 1,135 | | 2026 | 1,052 | 887 | | 2027 | 894 | 692 | | 2028 | 759 | 540 | | 2029 | 646 | 419 | | 2030 | 549 | 357 | | 2031 | 466 | 257 | ### Terminal Value Der Terminalwert wird wie folgt berechnet: $$ \text{Terminal Value} = \frac{\text{FCF}_{2031} \times (1 + g)}{\text{WACC} - g} $$ Mit $$ g = 0 \% $$ ergibt sich: $$ \text{Terminal Value} = \frac{466}{0,09} = €5.178 Mio. $$ Abgezinst auf das Jahr 2025: $$ \text{Abgezinster Terminal Value} = \frac{5.178}{(1 + WACC)^7} = €2.866 Mio. $$ --- ## Gesamtbewertung Die Summe der abgezinsten Cashflows und des abgezinsten Terminalwerts ergibt den Unternehmenswert: $$ \text{DCF-Wert} = \sum \text{abgezinste FCFs} + \text{abgezinster Terminalwert} $$ $$ \text{DCF-Wert} = €4.287 Mio. + €2.866 Mio. = €7.153 Mio. $$ --- ## Fazit Unter den aktualisierten Annahmen beträgt der geschätzte Wert des COVID-19-Geschäfts von BioNTech etwa **7,15 Milliarden Euro**. Diese Schätzung berücksichtigt den Forschungskostenanteil und die abnehmende Nachfrage nach Impfstoffen in den kommenden Jahren.
A
Aluminiumjoker, 11.02.2025 10:33 Uhr
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Top Artikel14, vielen Dank...
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 10:22 Uhr
4
Anlässlich der Hauptversammlung 2024 berichtete das Unternehmen über 248.552.200 Inhaberaktien, von denen 10.826.465 von Biontech selbst gehalten wurden (zurückgekauft und aus eigenem Gewinnen bezahlt). Damit ergeben sich 237.725.735 Aktien, die außerhalb des Unternehmens gehalten werden und auf die sich der Unternehmenswert aufteilt. Nimmt man vom berechneten Wertintervall der Pipeline den Mittelwert (550 180)/2=365 Milliarden und teilt dies durch die Anzahl der außenstehenden Aktien, so ergibt sich 1535 US Dollar als anteiliger Wert der Pipeline pro Aktie. Die Rechnung schätzt nur grob den Wert der Pipeline und lässt dabei bewusst außen vor die bisherigen Einlagen und Erträge. Also auch völlig ohne Einnahmen und ohne die bereits realisierten Gewinne durch die Corona – Pandemie, im Sinne von Cashbestand von derzeit 18,5 Mrd Euro sowie sonstige bisher angeschaffte und geschaffene Unternehmenswerte, wie Patente, Gebäude, Beteiligungen (insbesondere KI und Projekte in China) sowie ohne weitere Buchwerte und ohne stille Reserven (die in der Bilanz nicht aufgeführt sind). Wer schätzt jetzt noch diese zusätzlichen Werte? Als erstes davon beispielsweise via DCF – Modell der fortlaufenden Corona – Umsätze und – Gewinne in Milliardenhöhe!
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 10:17 Uhr
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Um den erwarteten Umsatz und Gewinn für die zugelassenen Medikamente von BioNTech unter Berücksichtigung des höheren Umsatzpotenzials von Onkologie-Medikamenten zu berechnen, können wir die folgenden Schritte und Annahmen anwenden: ### 1. Verteilung der Medikamente: - 60% Onkologie: 60% der 13 erwarteten Zulassungen (ca. 8 Medikamente). - 40% Nicht-Onkologie: 40% der 13 erwarteten Zulassungen (ca. 5 Medikamente). ### 2. Erwarteter Umsatz und Gewinn: - Onkologie-Medikamente: - Durchschnittlicher jährlicher Umsatz pro Medikament: 5 bis 15 Milliarden USD. - Gewinnmarge: 25% bis 35% (aufgrund höherer Preise und geringerer Konkurrenz). - Nicht-Onkologie-Medikamente: - Durchschnittlicher jährlicher Umsatz pro Medikament: 1 bis 10 Milliarden USD. - Gewinnmarge: 20% bis 30%. ### 3. Markteinführungszeitplan: - 2026: 2 Medikamente (davon 1 Onkologie, 1 Nicht-Onkologie). - 2027 bis 2030: Gleichmäßige Einführung der verbleibenden 11 Medikamente. ### 4. Erwarteter Umsatz und Gewinn nach Kategorien: #### Onkologie-Medikamente: - Umsatz (8 Medikamente): - Jährlich: \( 8 \times 5 \text{ bis } 15 \text{ Mrd. USD} = 40 \text{ bis } 120 \text{ Mrd. USD} \) - Gewinn (25% bis 35%): - Jährlich: \( 40 \text{ bis } 120 \times 0{,}25 \text{ bis } 0{,}35 = 10 \text{ bis } 42 \text{ Mrd. USD} \) #### Nicht-Onkologie-Medikamente: - Umsatz (5 Medikamente): - Jährlich: \( 5 \times 1 \text{ bis } 10 \text{ Mrd. USD} = 5 \text{ bis } 50 \text{ Mrd. USD} \) - Gewinn (20% bis 30%): - Jährlich: \( 5 \text{ bis } 50 \times 0{,}20 \text{ bis } 0{,}30 = 1 \text{ bis } 15 \text{ Mrd. USD} \) ### 5. DCF-Modell über 15 Jahre: - Diskontsatz (WACC): 10%. - Diskontierte Cashflows werden auf der Grundlage des jährlichen Umsatzes und Gewinns für jedes Jahr berechnet und auf den heutigen Wert abgezinst. Die diskontierten Umsätze und Gewinne addieren sich dann über die Jahre hinweg, um den Gesamtwert zu berechnen. ### Gesamtwert (grobe Schätzung): - Onkologie: Etwa 150 bis 400 Milliarden USD über 15 Jahre. - Nicht-Onkologie: Etwa 30 bis 150 Milliarden USD über 15 Jahre. - Gesamtwert: 180 bis 550 Milliarden USD über 15 Jahre, abhängig von der genauen Marktdurchdringung, dem Wettbewerb und anderen Marktbedingungen. Diese Werte basieren auf geschätzten durchschnittlichen Umsätzen und Gewinnmargen. Eine detaillierte Modellierung würde eine präzisere Kalkulation erfordern, die die spezifischen Zeitpunkte der Markteinführung und die Marktanteile berücksichtigt.
Artikel14
Artikel14, 11.02.2025 10:16 Uhr
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Wir rechnen auf 15 Jahre ein DCF Modell unter der Annahme, dass die ersten zwei Zulassungen 2026 auf den Markt kommen und der Rest gleichmäßig verteilt bis 2030.
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